Ach, wenn du wärst mein eigen
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): ENG
  Ach, wenn du wärst mein eigen,
  Wie lieb sollt'st du mir sein,
  Wie wollt' ich tief im Herzen
  Nur hegen dich allein,
Und alle Wonn' und alles Glück
Mir schöpfen nur aus deinem Blick.

  Ach, wenn du wärst mein eigen,
  Wie wär' die Welt dann schön,
  Es bliebe nichts zu wünschen,
  Als stets - dich anzuseh'n;
Und, ganz versunken in mein Glück,
Erhielt' die Welt nicht einen Blick.

  Ach, wenn du wärst mein eigen,
  Wie würd' ich dann so gut;
  Auf deine Hoheit stützte
  Ich meinen schwachen Muth.
Mein höchster Lohn, mein höchstes Glück
Erglänzte mir in deinem Blick.

  Ach, wenn du wärst mein eigen,
  Wie schien' mir hold der Tod,
  Er träfe uns zusammen; - -
  Und, gleich dem Abendroth,
Wär' er der Schluß des Tags voll Glück,
Verzehrend süß, ein Liebesblick.

  Ach, wenn du wärst mein eigen,
  Bis einst mein Auge bricht,
  So würd' ich droben sagen:
  "Ich laß [ihn]1 ewig nicht!
"Im Himmel selbst ohn' [ihn]1 kein Glück!"
Das ist mein Trost, mein Hoffnungsblick.

J. Lang sets lines 1-10, 17, 18, 25-30

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Confirmed with Gedichte von Ida Gräfin Hahn-Hahn, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1835, pages 96-97.

1 Lang: "dich"

Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission


Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

This text was added to the website: 2010-10-18
Line count: 30
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