Sechs Lieder aus dem Quickborn, für Sopran (oder Tenor) mit Pianoforte

Song Cycle by Friedrich Hinrichs (1820 - 1892)

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1. Wohl hinter'm Wall zu kauern [sung text not yet checked]

Wohl hinter'm Wall zu kauern
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2. Vor der Thür [sung text not yet checked]

Mutter schläft schon, laß mich geh'n! 
Horch! der Wächter tutet zehn! 
Horch! Wie schallt das still und schön! 
Laß mich nun zu Hause geh'n!

Sieh! die Kirche ernst uns droht! 
An der Mauer schläft der Tod. 
Schlaf gesund und denke mein,
Wie im Traum ich denke dein.

Mutter hört's gewiß. O weh! 
Nun genug! -- ade -- ade! --
Morgen will ich mit dir geh'n,
Bis der Wächter tutet zehn.

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3. Er sagte so viel [sung text not yet checked]

Er [sagt' mir]1 so viel, und ich sagt ihm kein Wort, 
Und all was ich sagt, war: Johann, ich muß fort!

Er sagt' mir von Liebe, und Himmel und Erb,
Er sagt' mir von Allem -- ich weiß nicht mal mehr!

Er sagt' mir so viel, und ich sagt ihm kein Wort,
Und all was ich sagt, war: Johann ich muß fort!

Er hielt mir die Hand', und er bat mich so sehr,
Ich sollt ihm doch gut sein, und ob ichs nicht wär?

Ich war ja nicht bös, aber ich sagt doch kein Wort, 
Und all was ich sagt, war: Johann ich muß fort!

Nun sitz ich und denk, und denk immer daran,
Mich dünkt ich mußt sagen: wie gern, mein Johann!

Und doch, kommt es wieder, so sag ich kein Wort,
Und halt er mich, sag ich: Johann, ich muß fort!

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1 Harthan, Hinrichs, Rückauf: "sagte"; further changes may exist not shown above.

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4. Der Garten [sung text not yet checked]

Leben -- ach -- wie bist du schön!
Sterben -- welche Pein!
Und der Kirchhof ist so nah,
Dicht am Garten mein.

Wenn nach Steinen, Kreuzen ich,
Nach dem Mond geseh'n,
Hör' die Kirchenglocke ich
Still und traurig geh'n. --

Ach! und dennoch duftet es,
Und mein Herzlein geht!
Schau! wer unter'm Apfelbaum,
Schau mal, wer dort steht!

Komm, das Leben ist doch schön!
Tod ist wohl ein Traum!
Laß uns, über'n Kirchhof weg,
Nach den Bäumen schau'n.

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5. Wir gingen vereint [sung text not yet checked]

Wir gingen zusammen zu Feld, mein Hans
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The settings by Goldmark and Hildach begin "Wir gingen zusammen" and the setting by Hinrichs begins "Wir gingen vereint" (Hofmeister)

6. Verloren [sung text not yet checked]

Die Mutter geht und jammert,
Sein Vater wischt die Thrän',
Ich melk' die Küh' und seg' den Flur,
Mich läßt man steh'n und geh'n.

Die Nachbarn kommen trösten
Mit manchem guten Wort,
Und trösten sie und weinen sie,
Schleich' ich mich traurig fort.

Des Abends in der Kammer,
Bis in die tiese Nacht,
Dann wein' ich still mein Kissen naß,
Bis wiederum es tagt.

Sie haben ja noch Einen,
Noch einen ander'n Sohn;
Ich hab' nur bittre Thränen,
Schleich' weinend mich davon.

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