Albumblätter. Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by A. Friedland

Word count: 426

?. Widmung [sung text not yet checked]

Dir sei die Welt ein ew'ger, ew'ger Morgen
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

See other settings of this text.

1. Du lieblicher Stern, du leuchtest von fern [sung text not yet checked]

Du lieblicher Stern,
Du leuchtest [so]1 fern,
Doch hab ich dich denoch 
Von Herzen so gern.

Wie lieb ich doch dich
So herzinniglich!
Dein funkelndes Äuglein
Blickt immer auf mich.

So blick ich nach dir,
Sei's dort oder hier:
Dein freundliches Äuglein
Steht immer vor mir.

Wie nickst du mir zu
In fröhlicher Ruh!
O liebliches Sternlein,
O wär ich wie du!

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De Avondster", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Gary Bachlund) , "You lovely star", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , "Iltatähti", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "L'étoile du soir", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Dresel, Friedland: "von"; further changes may exist in Friedland's text not shown above.

Researcher for this text: Margo Briessinck

2. Vorüber [sung text not yet checked]

O darum ist der Lenz so schön
Mit Duft und Strahl und Lied,
Weil singend über [Tal]1 und Höh'n
So bald er [weiter zieht]2;

Und darum ist so süß der Traum,
Den erste Liebe webt,
Weil schneller als die Blüt' am Baum
Er [hinwelkt]3 und verschwebt.

Und doch! Er läßt so still erwärmt,
So reich das Herz zurück;
Ich hab' geliebt, ich hab' geschwärmt,
Ich preis' auch das [als]4 Glück.

Gesogen hab' ich Strahl auf Strahl
Ins Herz den kurzen Tag;
Die schöne Sonne sinkt zu Tal.
Nun komm', was kommen mag!

Sei's bittres Leid, sei's neue Lust,
Es soll getragen sein:
Der sichre Schatz in meiner Brust
Bleibt dennoch ewig mein.

Authorship

See other settings of this text.

View original text (without footnotes)
1 Lehár: "Flur"
2 Lehár: "weiterzieht"
3 Lehár: "welket"
4 Lehár: "ein"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Komm' o Nacht, und nimm' mich hin [sung text not yet checked]

Komm, o Nacht! - und nimm mich hin,
Dass ich schlafend mich vergesse,
Länger nicht mit wachem Sinn
Meines Kummers Tiefen messe.

Schlafe, müdes, wundes Herz
Deine Klagen sind vergebens.
Schlaf ist Balsam deinem Schmerz,
Traum die Blüte meines Lebens.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Die dunklen Wolken hingen [sung text not yet checked]

Die [dunklen]1 Wolken hingen
Herab so bang und schwer,
Wir beide traurig gingen
Im Garten hin und her.

So heiß und stumm, so trübe
Und sternlos war die Nacht,
So ganz wie unsre Liebe
Zu Tränen nur gemacht.

Und als ich mußte scheiden
Und gute Nacht dir bot,
Wünscht' ich bekümmert beiden
Im Herzen uns den Tod.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De drukkende avond", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , "The oppressive evening", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Pénible soirée", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Rübner: "dunkeln"; Schleuning: "schweren"; further changes may exist not shown above.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Ein letzter Blick [sung text not yet checked]

O wenn du gehst, dann bin ich allein,
Sieh noch zurück einmal!
Ein letzter Blick nur sei noch mein,
Ein letzter wärmender Strahl.

Sieh, wenn am Abend die Sonne versinkt,
Vergoldet sie Wald und Fluß,
And auf den Bergesstirnen blinkt
Ihr rosiger Scheidegruß.

Und morgen wieder die Nacht ihr weicht,
Hold küßt sie Berg und Tal, --
Ich aber sehe dein Auge vielleicht,
Vielleicht zum letztenmal.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

6. Drei Vögel [sung text not yet checked]

Ich sprach zur Taube: Flieg' und bring' im Schnabel
Das Kraut mir heim, das Liebesmacht verleiht!
Am Ganges blüht's, im alten Land der Fabel.
Die Taube sprach: Es ist zu weit.

Ich sprach zum Adler: Spanne dein Gefieder,
Und für das Herz, das kalt sich mir entzog,
Hol' einen Funken Glut vom Himmel nieder!
Der Adler sprach: Es ist zu hoch.

Da sprach zum Geier ich: Reiß aus dem Herzen
Den Namen mir, der drein gegraben steht!
Vergessen will ich lernen und verschmerzen.
Der Geier sprach: Es ist zu spät.

Authorship

Based on

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]