Zwölf Gesänge für 1 Singstimme mit Pianoforte

by Max Weydert

Word count: 589

1. Seeliger Tod [sung text not yet checked]

Begraben lag ich in ihren Armen
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Zur Nacht [sung text not yet checked]

Gute Nacht! Gute Nacht!
Allen Müden sei's gebracht;
neigt der Tag sich still zum Ende
ruhen alle fleiß'gen Hände,
bis der Morgen neu erwacht!
Gute Nacht, gute Nacht!

Schlummert süß!
Träumt euch euer Paradies;
wem die Liebe raubt den Frieden
werd' ein schöner Traum beschieden,
als ob Liebchen ihn begrüß?!
Schlummert süß, schlummert süß!

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Researcher for this text: John Versmoren

3. Elisabeth [sung text not yet checked]

Meine Mutter hat's gewollt,
Den andern ich nehmen sollt;
Was ich zuvor besessen,
Mein Herz sollt es vergessen;
Das hat es nicht gewollt.

Meine Mutter klag ich an,
Sie hat nicht wohlgetan;
Was sonst in Ehren stünde,
Nun ist es worden Sünde.
Was fang ich an?

Für all mein' Stolz und Freud
Gewonnen hab ich Leid.
Ach, wär das nicht geschehen,
Ach, könnt ich betteln gehen
Über die braune Heid!

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Das Haidegrab [sung text not yet checked]

Weit draussen auf der Haide
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

5. Nur das thut mir so bitter weh  [sung text not yet checked]

Nur das tut mir so bitterweh',
Daß Niemand mir von ihm erzählt,
Ob ich ihn je nur wiederseh',
Und ob er glücklich hab' gewählt.

Ich möcht' nur einmal noch ihn sehn,
Und zög' er auch an mir vorbei,
Wollt' ungesehn am Fenster stehn,
Nur schauen, ob er glücklich sei!

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  • ENG English [singable] (Gwendolen Gore) , "A wish"

Researcher for this text: Alberto Pedrotti

6. So komm, mein einsam Waldeshaus [sung text not yet checked]

So komm', mein einsam Waldeshaus,
Will wieder ganz dein eigen sein!
Es söhnte Gott mich mit dir aus,
Er bleibt bei mir, bin nicht allein.

Will wieder an die Arbeit gehn,
Mit freud'gem Sinn und frommem Muth.
Dort droben giebt's ein Wiedersehn,
Und hier steh' ich in Gottes Hut.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

7. Zu spät [sung text not yet checked]

Sie haben dich fortgetragen,
ich kann es dir nicht mehr sagen,
Wie oft ich  bei Tag und Nacht  
Dein gedacht,
Dein und was ich dir angetan  
Auf dunkler Jugendbahn.
Ich habe gezaudert, versäumet,
Hab immer von Frist geträumet
Über den Hügel der Wind nun weht
Es ist zu spät.

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Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

8. Einer Toten [sung text not yet checked]

Das aber kann ich nicht ertragen,
Daß so wie sonst die Sonne lacht;
Daß wie in deinen Lebenstagen
Die Uhren gehn, die Glocken schlagen,
Einförmig wechseln Tag und Nacht;
 
Daß, wenn des Tages Lichter schwanden,
Wie sonst der Abend uns vereint;
Und daß, wo sonst dein Stuhl gestanden,
Schon andre ihre Plätze fanden,
Und nichts dich zu vermissen scheint;
 
Indessen von den Gitterstäben
Die Mondesstreifen schmal und karg
In deine Gruft hinunterweben
Und mit gespenstig trübem Leben
Hinwandeln über deinen Sarg. 

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  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

9. Die Wasserrose [sung text not yet checked]

[Die stille Wasserrose]1
Steigt aus dem blauen See,
[Die Blätter flimmern und blitzen]2,
Der Kelch ist weiß wie Schnee.

Da gießt der Mond vom Himmel
All' seinen gold'nen Schein,
Gießt alle seine Strahlen
In ihren Schooß hinein.

Im Wasser um die Blume
Kreiset ein weißer Schwan
Er [singt]3 so süß, so leise
Und schaut die Blume an.

Er singt so süß, so leise
Und will im Singen vergehn --
O Blume, weiße Blume,
Kannst du das Lied verstehn?

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) (Wijtse Rodenburg) , "De stille waterlelie", copyright © 2003, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (David Kenneth Smith) , "The quiet lotus-blossom/water-rose", copyright © 1996, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "La fleur de lotus immobile", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Elisa Rapado) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Emanuel Geibel, Gedichte, Vierte Auflage, Berlin: Verlag von Alexander Duncker, 1845, page 63.

1 C. Schumann: "Die stille Lotusblume" or "Die stille Lotosblume"
2 Lachner, Wegener-Koopman: "Die feuchten Blätter zittern"
3 Kücken: "singet"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

10. Komm'! Geh' mit mir in's Waldesgrün [sung text not yet checked]

Komm'! Geh' mit mir in's Waldesgrün,
Ich muß ein Wörtchen dir vertrauen!
Doch sieh' dort erst die Rosen blüh'n,
Die Täubchen ihre Nester bauen!

Leg' erst dein Haupt in Sonnenschein,
Und hör' die Nachtigallen schlagen!
Blick' in den Himmel erst hinein!
Erst dann sollst du mir Antwort sagen!

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  • ENG English (Emily Ezust) , "Come! Go with me to the green wood", copyright © 2012

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

11. Sanct Florian hilf [sung text not yet checked]

Weil der Huberbauer 
Florian sich nennt,
Malt' er an die Mauer 
Sich ein Haus, das brennt.
Aus des Daches Fuge 
Steigt der rothe Hahn,
Aber mit dem Kruge 
Löscht Sanct Florian.

Als ich hatte lenkte
Meinen Schritt vorbei 
Und den Filzhut schwenkte 
Vor der Schilderei,
Ward ein Fensterladen
Leise aufgethan,
Und ein Bild voll Gnaden 
Lächelte mich an.

Aus den Blumentöpfen 
Schwankten Nägelein,
Auf zwei blonden Zöpfen
Lag der Sonnenschein.
Von dem Fenstersitze
Bog sich's niederwärts,
Zweier Augen Blitze
Sengten mir das Herz.

Und in Wang' und Stirne
Stieg das Blut mir jach.
Feuer im Gehirne,
Feuer unter'm Dach! 
Über mir zusammen
Loht es himmelan. --
Hilf und lösch' die Flammen,
Heil'ger Florian!

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]