3 Lieder

Song Cycle by Wilhelm Mayer (1831 - 1898?)

Word count: 0

1. Wem Gott ein braves Lieb bescheert [sung text not yet checked]

Wem Gott ein braves Lieb bescheert, 
der soll von ihm nicht scheiden,
er soll es halten treu und fest,
denn wenn er's wieder scheiden lässt,
dann gehet auch sein Herze mit,
und Frieden findt er nimmer nit!
Wem Gott ein braves Lieb bescheert, 
der soll von ihm nicht scheiden!

Wem Gott ein braves Lieb bescheert, 
der soll von ihm nicht scheiden!
Die Welt, ist sie wohl schön und gross,
ist doch so kalt und liebelos,
und wenn sein Liebstes scheiden geht,
wie'n Vöglein ohne Bettlein steht!
Wem Gott ein braves Lieb bescheert, 
der soll von ihm nicht scheiden!

Wem Gott ein braves Lieb bescheert, 
der soll von ihm nicht scheiden!
Ein Stündlein lang, ein Stündlein weit
und zwischen liegt die Ewigkeit.
Und der auch sang dies [Liedlein]1 gut,
der klagt es Gott wie weh es tut!
Wem Gott ein braves Lieb bescheert, 
der soll von ihm nicht scheiden!

Authorship

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1 Abt: "Liedschen" (Liedchen?)

Researcher for this text: Peter Donderwinkel

2. Lehn' deine Wang' an meine Wang' [sung text not yet checked]

Lehn deine Wang' an meine Wang',
Dann fliessen die Tränen zusammen;
Und an mein Herz drück fest dein Herz,
Dann schlagen zusammen die Flammen!

Und wenn in die große Flamme fliesst
Der Strom von unsern Tränen,
Und wenn [dich mein Arm]1 gewaltig umschließt -
Sterb' ich vor Liebessehnen!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Posa la teva galta en la meva", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Leg nu je wang", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Lay your cheek against my cheek", copyright ©
  • ENG English (Charles Godfrey Leland) , appears in The works of Heinrich Heine, first published 1900
  • FRE French (Français) (Charles Beltjens) , no title, appears in Intermezzo lyrique, no. 6, first published 1827
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Poggia la tua guancia alla mia guancia", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • POL Polish (Polski) (Aleksander Kraushar) , no title, first published 1880

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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 115.

1 Jensen: "mein Arm dich"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Pierre Mathé [Guest Editor]

3. Sandmännchen [sung text not yet checked]

Die Blümelein sie schlafen
schon längst im Mondenschein,
sie nicken mit den Köpfen
auf ihren Stengelein.
Es rüttelt sich der Blütenbaum,
es säuselt wie im Traum:
Schlafe, schlafe, schlaf du, meine Kindelein!

Die Vögelein sie sangen
so süß im Sonnenschein,
sie sind zur Ruh gegangen
in ihre Nestchen klein.
Das Heimchen in dem Ährengrund,
es tut allein sich kund:
Schlafe, schlafe, schlaf du, meine Kindelein!

Sandmännchen kommt geschlichen
und guckt durchs Fensterlein,
ob irgend noch ein Liebchen
nicht mag zu Bette sein.
Und wo es nur ein Kindchen fand,
streut er ihm in die Augen Sand.
Schlafe, schlafe, schlaf du, meine Kindelein!

Sanndmannchen aus dem Zimmer,
Es schläft mein Herzchen fein,
Es is gar fest verschlossen
Schon sein Guckäugelein.
Es leuchtet morgen mir Willkomm
das Äugelein so fromm!
Schlafe, schlafe, schlaf du, meine Kindelein!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "'t Zandmannetje", copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Allen Shearer) , copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Michael P. Rosewall) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Les petites fleurs dorment", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Allen Shearer