Zwanzig Lieder, Heft 1

Song Cycle by Adalbert (Béla) Laszky (1867 - 1935)

Word count: 313

1. Eine Frage [sung text not yet checked]

So lang' ich werde: "Liebst du mich,
O Liebster?" dich fragen,
So lange sollst: "Ich liebe dich,
O Liebste!" mir sagen.

Werd' ich mit Blicken: "Liebst du mich,
O Liebster!" dich fragen,
Mit Küssen sollst : "Ich liebe dich,
O Liebste!" mir sagen.

Und wird ein Seufzer: "Liebst du mich,
O Liebster?" dich fragen;
Ein Lächeln soll: "Ich liebe dich,
O Liebste!" mir sagen.

Authorship

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Friedrich Rückert’s Liebesfrühling, Elfte Auflage, J. D. Sauerländer’s Verlag, Frankfurt a. M., 1880, page 214.


Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

2. Auf der Hald' viel Röslein stehn [sung text not yet checked]

Auf der Hald
Viel Röslein stehn,
In den Wald
Die Rehlein gehn.
Ach wie bald
Ist's geschehn
Das Verschwinden und Verwehn.

Authorship

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  • ENG English (Sharon Krebs) , "Upon the acclivity many little roses grow", copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Elise Polko, "Das Schloß an der Weser. Eine wahrhafte Geschichte" Westermann's Illustrirte Deutsche Monatshefte, Nro. 40 der zweiten Folge, der ganzen Reihe Nro. 136 (Januar 1868), page 411. Note: In a later publication the words stehn, gehn, geschehn, Verwehn became stehen, gehen, geschehen, Verwehen, and the little text was labelled "Motto."


Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

3. Minnelied [sung text not yet checked]

[Im dunkeln]1 Laube flüstert
Ein Vöglein wie im Traum, 
Der Abend dämmert und düstert,
Nur Düfte geh'n im Raum. 

   O komm, mein Lieb, zum Garten,
   Erschein' und säume nicht,
   Du Stern mit deinem zarten
   Viellieben Angesicht! 

Der Himmel sel'ger Minne 
Senkt sich herab und naht,
Die Nacht mit mildem Sinne,
Verhüllt den Erdenpfad.

   O hab' ein süß Erbarmen
   Und lös' mein Herz von Pein  -- 
   Du Lieb, aus deinen Armen
   Geh' ich zum Himmel ein!  

Authorship

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  • ENG English (Sharon Krebs) , "Song of love", copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Deutsche Kunst in Bild und Lied. Original-Beiträge Deutscher Maler, Dichter und Tonkünstler, herausgegeben con Albert Traeger, elfter Jahrgang, Leipzig: Druck und Verlag des lithographischen Institutes von J. G. Bach, 1869, page 7.

1 Feininger and Fuchs: "Im dunklen"; further changes may exist not shown above; Titl: "In dunkler"

Research team for this text: Sharon Krebs [Guest Editor] , Melanie Trumbull

4. Mir träumte von einem Königskind [sung text not yet checked]

Mir [träumte]1 von einem Königskind,
Mit nassen, blassen Wangen;
Wir sassen unter der grünen Lind'
Und hielten uns liebeumfangen.

"Ich will nicht deines Vaters Thron,
Ich will nicht sein Scepter [von]2 Golde,
Ich will nicht seine demantene Kron',
Ich will dich selber, du Holde!"

Das kann nicht sein, sprach sie zu mir,
ich liege ja im Grabe,
und nur des Nachts komm' ich zu dir,
weil ich so lieb dich habe.

Authorship

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "He somiat en la filla d'un rei", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , copyright © 2019
  • FRE French (Français) (Charles Beltjens) , no title, appears in Intermezzo lyrique, no. 41, first published 1827
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Ho sognato una figlia di re", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 146. Note: modern German would spell "Scepter" as "Zepter" (line 2-2).

1 Kern: "träumte einst"; further changes may exist not shown above.
2 Weiss: "aus"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Pierre Mathé [Guest Editor]

5. Musikantenlied [sung text not yet checked]

So einer hat kein Zweigespann,
Der geh' zu Fusse stolz,
Und wer aus Gold nicht trinken kann,
Der trink' aus Thon und Holz. 

Ein Ritter bin ich freilich nicht,
Hab' weder Hof noch Geld;
Mein Erbgut ist das Himmelslicht,
Dazu die weite Welt. 

Und wäre Gold und Silber mein,
Karfunkel und Topas,
So trügst du nicht am Fingerlein
Den Ring mit buntem Glas. 

Doch funkelt in der Sonnengluth
Wie Diamant der Ring,
Und küssen kann ich grad so gut
Als wie ein Edeling.

Authorship

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Rudolf Baumbach, Spielmannslieder, Leipzig: A. G. Liebeskind, 1883, page 23. Note: the Hofmeister Monatsberichte catalog for October 1898 erroneously lists Heinrich Schrader as having set this to music instead of Hermann Schramke.


Research team for this text: Sharon Krebs [Guest Editor] , Melanie Trumbull