[Neun] Altdeutsche Volkslieder für Männerchor gesetzt

Song Cycle by Gustav Weber (1845 - 1887)

Word count: 968

1. Abschied [sung text not yet checked]

Ach Lieb, ich muss dich lassen
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

2. Scheiden [sung text not yet checked]

Ach Gott, wie weh tut Scheiden,
Hat mir mein Herz verwundt,
So trab ich üb'r die Heiden
Und traur zu aller Stund.
Der Stunden, der sind allsoviel,
Mein Herz trägt heimlich Leiden,
Wiewohl ich oft fröhlich bin.

[Hat mir ein Gärtlein bauet]1,
Von Veil und grünem Klee,
Ist mir zu früh erfroren,
Tut meinem Herzen weh.
Ist mir erfrorn bei Sonnenschein,
Ein Kraut jelängerjelieber,
Ein Blümlein Vergißnichtmein.

Das Blümlein, das ich meine,
Das ist von edler Art,
Ist aller Tugend reine,
Ihr Mündlein, das ist zart,
Ihr Äuglein, die sind hübsch und fein
Wenn ich an sie gedenke,
Wie gern ich bei ihr wollt sein!

Mich dünkt in all mein Sinne
und wenn ich bei ihr bin
sie sei ein Kaiserinne
kein lieber ich nie gewinn.
Hat mir mein junges Herz erfreut
wenn ich an sie gedenke
verschwunden ist all mein Leid.

Sollt mich meins Buhln erwehren
Als oft ein Ander tut,
Sollt führn ein fröhlichs Leben,
Dazu ein'n leichten Mut?
Das kann und mag doch nicht gesein,
Gesegn dich Gott im Herzen,
Es muß geschieden sein.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le jardin triste", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Eben: "Tät mir ein Gärtlein bauen"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Malcolm Wren [Guest Editor]

3. Herzlieb [sung text not yet checked]

Herzlieb, zu dir, zu dir allein
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

4. Es blies ein Jäger wohl in sein Horn [sung text not yet checked]

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn,
Wohl in sein Horn,
Und alles was er blies das war verlorn.
Hop sa sa sa,
Dra ra ra ra,
Und alles was er blies das war verlorn. 

Soll denn mein Blasen verloren sein?
Verloren sein?
Ich wollte lieber kein Jäger sein.
Hop sa sa sa, etc.

Er zog sein Netz wohl über den Strauch,
Wohl über den Strauch,
Sprang ein schwarzbraunes Mädel heraus.
Hop sa sa sa, etc.

"Schwarzbraunes Mädel entspringe mir nicht,
Entspringe mir nicht,
Hab' große Hunde die holen dich."
Hop sa sa sa, etc.

"Deine großen Hunde die holen mich nicht,
Die holen mich nicht,
Sie wissen meine hohe weite Sprünge noch nicht."
Hop sa sa sa, etc.

"Deine hohe Sprünge die wissen sie wohl,
Die wissen sie wohl,
Sie wissen, daß du heute noch sterben sollst."
Hop sa sa sa, etc.

"Sterbe ich nun, so bin ich tot,
So bin ich tot,
Begräbt man mich unter die Röslein rot."
Hop sa sa sa, etc.

"Wohl unter die Röslein, wohl unter den Klee,
Wohl unter den Klee,
Darunter verderb ich nimmermehr."
Hop sa sa sa, etc.

Es wuchsen drei Lilien auf ihrem Grab,
Auf ihrem Grab,
Die wollte ein Reuter wohl brechen ab.
Hop sa sa sa, etc.

Ach Reuter, laß die drei Lilien stahn,
Die Lilien stahn,
Es soll sie ein junger frischer Jäger han.
Hop sa sa sa, etc.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Die Todtenglocke [sung text not yet checked]

Herzallerliebste, lebe wohl
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

6. Bunte Blumen [sung text not yet checked]

Mein Herz hat sich gesellet
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

7. Braun Mägdelein [sung text not yet checked]

Mir ist ein schöns brauns Maidelein
gefallen in den Sinn,
wollt Gott, ich sollt heut bei ihr sein,
mein Trauern führ dahin.
Kein Tag noch Nacht hab ich kein Ruh,
das schafft ihr schön Gestalt.
Ich weiß nicht, wie ihm fürbaß tu,
mein Feinslieb macht mich alt.

Dem Mägdlein ich gern dienen will,
wenn ichs mit Fugen kunnt;
darum hab ich der Neider viel,
daß mir nit wird vergunnt.
Ich hoff, sie solls erfahren bald,
wie ichs so treulich mein.
Auf Erd ich mir nichts wünschen wollt,
denn zu sein bei ihr allein.

Dem Maidlein ich mein Treu versprich,
zu Ehrn und anders nicht;
Alls was doch fromm und ehrlich ist,
danach ich stets mich richt.
Sollt denn mein Treu verloren sein,
kränkt mir mein Sinn und G'müt;
ich hoff sie solls erfahren schier,
mein Sach soll werden gut.

Damit will ich dem Maidelein
gesungen haben frei,
zu guter Nacht ein Liedelein,
alls Gut wünsch ich dabei,
damit daß sie gedenkt an mich,
wenn ich nit bei ihr bin.
So b'üt dich Gott im Himmelreich,
ade, ich fahr dahin!

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Een meisje mooi, met donker haar", copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Une belle jouvencelle brune", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Antonio Zencovich) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

8. Frithjof's Abschied von der Heimat [sung text not yet checked]

Heimskringlas Stirne, du hoher Nord!
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

Based on

Go to the single-text view

9. Schenkenbach's Reiterlied [sung text not yet checked]

Von erst so woll'n wir loben
Marjam die reine meid,
die sitzt so hoch dort oben,
kein bitt sie uns verseit,
uns armen reutersknaben,
die nicht vil goldes haben,
nur hin und wider traben,
sie tut uns gnedig sein,
dieselbig jungfraw rein.

Sanct Jörg, du edler ritter,
tottmeister soltu sein!
Daß wir nit gar verzagen,
tu uns dein hilfe schein!
Bescher uns schöne gewitter,
wo wir im felt umjagen,
das gütlein zammen tragen;
errett uns arme knecht
vor allem strengen recht!

Kaufleut seind edel worden,
das spürt man teglich wol.
So kompt des reuters orden
und macht sie reißig vol:
Man sol sie außer klauben
aus irem mardern, schauben,
mit brennen und mit rauben
dieselbig kaufleut gut,
das schafft ir übermut.

Merkt auf, ir reutersknaben,
was unser orden inhelt!
So wir nimmer pfenning haben
und uns futter und mal entselt,
so müssen wir fürbaß werben,
daß wir nit hungers sterben,
die reichen kaufleut erben,
so oft er dir werden mag
acht nit, was er dir sag.

Wie mocht umb uns ertragen
ein sölchen kleinen lon!
Das wildprät well wir jagen,
do es im holz tut ston:
Ich mein die stolzen franzen,
die auf dem pflaster umbschanzen
und ire härlein pflanzen,
das ist ein gwild für mich,
wa ichs im wald ersich.

Vom jagen well wir lassen.
das voglen heben an:
Ir reuter unverdrossen!
Ein hütten müß wir han,
darzu gut hürne kloben,
darvon die helzlen stoben;
den kauzen soll man loben
der uns den vogel bringt
der in der ringmaur singt.

Nach voglen well wir fischen
auch auf dem trucknen land;
last uns dort einher wischen!
Stoßt uns der recht an d'hand,
so sing wir nimmer: ach leider!
Wa nimm wir winterkleider?
Das soll uns wol bescheiden
der mit seinen guldin rot,
der in das reis eingat.

Wir haben uns eins vermessen
in dem edlen Frankenland:
Die baurn die wellen uns fressen
den adel wolbekant,
Das well gott nit verhengen!
Wir wellens fürbaß sprengen,
recht wie die seu besengen,
so oft uns das gebürt,
bis schopf den galgen rürt.

Hilf gott, daß wir bezwingen
der bauern übermut,
die uns umbs leben bringen,
vil manchen reuter gut!
Irn hochmut soll man brechen,
soll sie unter die merhen stechen;
manchen guten gesellen rächen
bringt ein groß ungemach:
singt uns der Schenkenbach.

Authorship

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]