Als ich zuerst dich hab' gesehn, Wie du so lieblich warst, so schön, Da fiel's mein Lebtag mir nicht ein, Daß noch was Schönres sollte sein, Als in dein liebes Augenpaar [Hinein zu schauen]1 immerdar. Da hab' ich denn so lang' geschaut, Bis du geworden meine Braut; Und wieder fiel es mir nicht ein, Daß noch was Schön'res könnte sein, Als so an deinem rothen Mund Sich satt zu küssen alle Stund. Da hab' ich denn so lang' geküßt, Bis du mein Weibchen worden bist; Und kann nun wohl versichert sein, Daß [gar nichts Schöneres]2 kann sein, Als wie mit seinem lieben Weib Zu sein so ganz ein' Seel, und Leib!
Sechs Lieder , opus 16
by Giovanni Battista Gordigiani (1795 - 1871)
1. Als ich zuerst dich hab' geseh'n  [sung text not yet checked]
Text Authorship:
- by Robert Reinick (1805 - 1852), "Nichts Schöneres", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1844
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- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Niets mooiers", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Emily Ezust) , "Nothing more lovely", copyright ©
- FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Rien de plus adorable", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
First published in Deutscher Musenalmanach auf das Jahr 1836, page 155.
1 modern form: "Hineinzuschauen"
2 Schumann: "noch was Schönres nicht"
2. Lieb Liebchen, leg's Händchen aufs Herze  [sung text not yet checked]
Lieb' Liebchen, leg's Händchen [aufs]1 Herze mein; - Ach, hörst du, wie's [pochet]2 im Kämmerlein? Da hauset ein Zimmermann schlimm und arg, Der zimmert mir einen Totensarg. [Es]3 hämmert und klopfet bei Tag und bei Nacht; [Es]3 hat mich schon längst um den Schlaf gebracht. Ach! sputet Euch, Meister Zimmermann, Damit ich [balde]4 schlafen kann.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, written 1817, appears in Buch der Lieder, in Junge Leiden, in Lieder, no. 4, first published 1827
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- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Lief liefje, voel 't hart eens", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Emily Ezust) , "Dear sweetheart, lay your hand on my heart", copyright ©
- ENG English [singable] (Daniel Platt) , "My dear, lay your hand here", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chère bien‑aimée, pose tes petites mains sur mon cœur", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
- ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Amore mio, posa la mano sul mio cuore", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
Note: first titled "Der Zimmermann"; later titled "Holzmeyer"
1 Medtner: "auf" [sic]
2 Lange-Müller: "pocht"
3 Lange-Müller: "Er"
4 Lachner: "bald"; Franz: "nun balde"
3. Hast du nie das Weh empfunden
Hast du nie das Weh empfunden
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4. Die linden Lüfte sind erwacht  [sung text not yet checked]
Die [linden]1 Lüfte sind erwacht, Sie [säuseln und weben]2 Tag und Nacht, Sie [schaffen]3 an allen Enden. O [frischer]4 Duft, o neuer Klang! Nun armes Herze, sey nicht bang! Nun muß sich [Alles, Alles]5 wenden. Die Welt wird schöner [mit]5 jedem Tag, Man weiß nicht, was noch [werden]6 mag, Das Blühen [will]7 nicht enden. Es blüht das fernste, [tiefste]8 Thal. Nun armes [Herz]9, vergiß [der]10 Qual! Nun muß sich [Alles, Alles]11 wenden.
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Frühlingsglaube", written 1812, appears in Lieder, in Frühlingslieder, no. 2, first published 1813
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- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (David Gordon) , no title, copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Credo printanier", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
- ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Fede di primavera", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
- SPA Spanish (Español) (Elisa Rapado) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Deutscher Dichterwald. von Justinus Kerner, Friedrich Baron de la Motte Fouqué, Ludwig Uhland und Andern. Tübingen in der J. F. Heerbrandt'schen Buchhandlung. 1813, page 5; and with Gedichte von Ludwig Uhland. Stuttgart und Tübingen in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1815, page 54.
Note: some editions have a typo in stanza 1, line 2: word 4 is "wehen". Curschmann and Lachner's scores also have this typo.
1 Klein: "lauen"2 Kittl: "säuseln, weben"
3 Hanslick: "schaff'n"
4 Kittl, Unger: "süßer"
5 Kittl, Kücken, Hanslick: "Alles"
6 Goetz: "kommen"
7 Goetz: "es will"
8 Curschmann: "das tiefste"; Kittl: "stillste"
9 Goetz: "Herze"
10 Kittl: "die"
11 Hanslick, Kücken: "Alles"
5. Hör' ich nicht das heil'ge Glöcklein  [sung text not yet checked]
Hör ich nicht das heil’ge Glöcklein läuten? Ach! das wird die heil’ge Messe bedeuten. In der heil’gen Messe kann ich nicht sein, D’rum, heil’ger Schutzengel mein, Tritt du für mich jetzt ein, Knie du dich an meinen Ort, Hör du das göttliche Wort, Komm dann zurück zu mir Und bring’ das heil’ge Wort mit dir.
Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author, "Lied eines Alpenmädchens"
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- FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Chant d'une jeune fille des Alpes", copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission
6. Dort unten in der Mühle  [sung text not yet checked]
Dort unten in der Mühle Saß ich in [süßer]1 Ruh' Und sah dem Räderspiele Und sah [den Wassern]2 zu. Sah zu der blanken Säge, Es war mir wie ein Traum, Die bahnte lange Wege In [einen]3 Tannenbaum. Die Tanne war wie lebend, In Trauermelodie Durch alle Fasern bebend [Sang]4 diese Worte sie: Du [kehrst]5 zur rechten Stunde, O Wanderer, hier ein, Du bist's, für den die Wunde Mir dringt ins Herz hinein! Du bist's, für den wird werden, Wenn kurz gewandert du, Dies Holz im Schoß der Erden Ein Schrein zur [langen]6 Ruh'. Vier Bretter sah ich fallen, Mir [ward's]7 ums [Herze]8 schwer, Ein Wörtlein wollt' ich lallen, Da ging das Rad nicht mehr.
Text Authorship:
- by Justinus (Andreas Christian) Kerner (1786 - 1862), "Der Wanderer in der Sägmühle", appears in Gedichte, in Die lyrischen Gedichte
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- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (David Kenneth Smith) , "The wanderer in the sawmill", copyright © 1996, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le voyageur à la scierie", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
1 Heinemann, Schumann, Wienand, Winterberger: "guter"
2 Proch: "den Wässern"; Schumann, Winterberger: "dem Wasser"
3 Schumann: "einem"
4 Proch: "Sprach"
5 Schumann: "trittst"
6 Platz: "ew'gen"
7 Proch: "war"; Schneider, Schumann, Wienand: "ward"
8 Proch, Wienand: "Herz so"