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Sechs Lieder für gemischten Chor , opus 116

by Valentin Eduard Becker (1814 - 1890)

1. Frühlings Ankunft  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Blauer Himmel, klare Lüfte,
Seid gegrüßt viel tausend Mal,
Und ihr ersten süßen Düfte,
Und du goldner Sonnenstrahl!
   O wie jauchzt das Herz dir zu,
   Schöner, schöner Frühling du!

Hast auch lange du gesäumet,
Endlich, endlich kommst du doch;
Und was harrend wir geträumet,
Ist erfüllt nur holder noch!
   Alles machst du gut im Nu,
   Schöner, schöner Frühling du!

Grünt, ihr Auen! schmückt, ihr Felder,
Eilig euch zu seinem Preis!
Schäumt, ihr Bäche! rauscht, ihr Wälder!
Singt, ihr Vögel, heller Weis!
   Jauchzt mit uns ihm freudig zu:
   Schöner, schöner Frühling du!

Text Authorship:

  • by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Frühlingsankunft", appears in Liederbuch, in 1. Naturlieder, no. 34

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, page 33.


2. Abschied

Language: German (Deutsch) 
Ade, ade mein Jugendland
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Text Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author

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3. Abendlied  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
[Schon]1 fängt es an zu dämmern,
Der Mond als Hirt erwacht,
Und singt den Wolkenlämmern
Ein Lied zur guten Nacht;
Und wie er singt so leise,
Da dringt vom Sternenkreise
[Der]2 Schall ins Ohr mir sacht,
       Schlafet in Ruh, schlafet in Ruh!
       [Vorüber der Tag und sein Schall,]3
       Die Liebe Gottes deckt euch zu
       [Allüberall]3.

Nun suchen in den Zweigen
Ihr Nest die Vögelein,
[Die]4 Halm' und Blumen neigen
Das Haupt im Mondenschein,
Und selbst des [Mühlrads]5 Wellen
Lassen das wilde Schwellen
Und schlummern [murmelnd]6 ein.
       Schlafet in Ruh, schlafet in Ruh!
       Vorüber der Tag und sein Schall;
       Die Liebe Gottes deckt euch zu
       Allüberall.

Von Thür zu Thüre wallet
Der Traum, ein lieber Gast,
Das Harfenspiel verhallet
Im schimmernden Pallast;
Im Nachen schläft der Ferge,
Die Hirten auf dem Berge
[Halten]7 um's Feuer Rast.
       Schlafet in Ruh, schlafet in Ruh!
       Vorüber der Tag und sein Schall;
       Die Liebe Gottes deckt euch zu
       Allüberall.

Und wie nun alle Kerzen
Verlöschen durch die Nacht,
Da schweigen auch die Schmerzen,
Die Sonn' und Tag gebracht;
[Lind]8 säuseln die Cypressen,
Ein seliges Vergessen
Durchweht die Lüfte sacht.
       [Schlafet in Ruh, schlafet in Ruh!
       Vorüber der Tag und sein Schall;
       Die Liebe Gottes deckt euch zu
       Allüberall.]3

Und wo von heißen Thränen
Ein schmachtend Auge blüht,
Und wo in bangem Sehnen
Ein liebend Herz verglüht,
Der Traum kommt leis und linde
Und singt dem kranken Kinde
Ein tröstend Hoffnungslied.
       Schlafet in Ruh, schlafet in Ruh!
       Vorüber der Tag und sein Schall;
       Die Liebe Gottes deckt euch zu
       Allüberall.

[Gute]9 Nacht denn, all' ihr Müden,
Ihr Lieben nah' und fern!
[Nun]10 ruh' auch ich in Frieden
Bis glänzt der Morgenstern.
Die Nachtigall alleine
Singt noch im Mondenscheine
Und lobet Gott den Herrn.
       [Schlafet in Ruh, schlafet in Ruh!
       Vorüber der Tag und sein Schall;
       Die Liebe Gottes deckt euch zu
       Allüberall.]3

Text Authorship:

  • by Emanuel von Geibel (1815 - 1884), "Gute Nacht", appears in Jugendgedichte, in 3. Drittes Buch, in Athen

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) (Corien Sleeswijk) , "Goede Nacht", copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Michael P Rosewall) , copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2025, (re)printed on this website with kind permission

View text without footnotes

Confirmed with Gedichte von Emanuel Geibel, Vierte Auflage, Berlin: Verlag von Alexander Duncker, 1845, pages 255-257.

1 Rheinberger, op. 185 no. 7: "Nun"; further changes may exist not noted above
2 Stollewerk: "Ihr"
3 omitted by Abt, op. 73
4 Stollewerk: "Und"
5 Abt, op. 73: " Mühlbachs"
6 Lachner, op. 105: "ruhig"
7 Rheinberger, op 131: "Sie halten"
8 Abt, op. 73: "Und"
9 Abt, op. 95, Lachner, op. 97, Lachner, op. 105, Rheinberger: "Gut' "
10 Abt, op. 73: "Bald"

4. Sommernacht  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Das rauscht und klingt in den Zweigen, 
Leuchtkäfer schwirrt darein, 
Als tanzten den nächtichen Reigen 
Die Elfen im Mondenschein. 

Berauschend duftet der Flieder,  --  
Die Nachtigall flötet dazu 
So süße, klagende Lieder 
Und raubt mir Frieden und Ruh'! 

Es lockt aus erstickenden Räumen 
Mich unwiederstehlich hinaus,  
Zu suchen in wonnigen Träumen 
Des Waldes luftiges Haus.  

Da kommt durch die Blätter gezogen 
Mit leisem Hauche der Wind, 
Es kühlet sein schmeichelndes Wogen 
Die glühende Wange so lind. 

Und wie mein Aug' zu den Sternen 
Hoch oben am Himmel schweift, 
Das Herz nach dem Freude, dem fernen, 
Ein schmerzliches Sehnen ergreift.  

Ach, könntest in zaubrischer Stunde, 
Mein Lieb, mir nahe du sein, 
Dem seligsten Liebesbunde 
Erglänzte des Mondes Schein!  

Text Authorship:

  • by Adelaide Karoline Wilhelmine von Gottberg (1850 - 1887), "Sommernacht"

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Confirmed with Schweizerische Dichterhalle, dritter Jahrgang, ed. by Rudolf Fastenrath, Herisau: C. G. Thiele, 1877, page 179. Appears in issue no. 12.


5. Der traurige Jäger  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Zur ew'gen Ruh' sie [sangen]1
die schöne Müllerin,
die Sterbeglocken [klangen]2
[noch über'n]3 Waldgrund hin.

Da steht ein Fels so kühle,
wo keine Wandrer gehn,
noch einmal nach der Mühle
[wollt dort der Jäger sehn]4.

Die Wälder [rauschten]5 leise,
sein Jagen [war]6 vorbei,
der blies so irre Weise,
als müsst' das Herz entzwei.

Und still dann in der Runde
[ward's]7 über Tal und Höh'n,
man hat seit dieser Stunde
ihn nimmermehr gesehn.

Text Authorship:

  • by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Der traurige Jäger", appears in Gedichte, in 7. Romanzen

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De treurige jager", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "The sad huntsman", copyright © 2007
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le chasseur triste", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Margarida Moreno) , "O caçador triste", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Joseph Freiherr von Eichendorff, Werke in 4 Bänden, Bd. 1., Zürich & Köln, 1965.

1 Grimm: "singen"
2 Grimm: "klingen"
3 Grimm: "wohl über'm"
4 Grimm: "will dort der Jäger gehn"
5 Grimm: "rauschen"
6 Grimm: "ist"
7 Grimm: "war's"

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–Emily Ezust, Founder

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