Dein Angesicht so lieb und schön, Das hab' ich jüngst im Traum gesehn, Es ist so mild und engelgleich, Und doch so bleich, so [schmerzenbleich]1. Und nur die Lippen, die sind rot; Bald aber küßt sie bleich der Tod. Erlöschen wird das Himmelslicht, Das aus den frommen Augen bricht.
Drei Männerchöre , opus 4
by Oscar Beck
1. Dein Angesicht  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 5, from Winterzyklus, no. 4
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Jouw aangezicht", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Emily Ezust) , no title, copyright ©
- ENG English (Edgar Alfred Bowring) , appears in The Poems of Heine Complete, first published 1861
- FRE French (Français) (Charles Beltjens) , no title, appears in Intermezzo lyrique, no. 5, first published 1827
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
- POL Polish (Polski) (Aleksander Kraushar) , no title, appears in Pieśni Heinego, in Intermezzo, no. 5, first published 1880
- RUS Russian (Русский) (Apollon Nikolayevich Maykov) , no title, appears in Роман в пяти стихотворениях = Roman v pjati stikhotvorenijakh (A novel in five poems), no. 2 [an adaptation]
Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 114.
1 Schumann: "schmerzenreich"2. Ich wand're nicht  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Warum soll ich denn wandern Mit andern gleichen Schritt? Ich pass' nicht zu den andern Und Liebchen geht nicht mit. Man singt in tausend Weisen Von Bergen, Felsenhöhn: Allein warum noch reisen? Die Heimat ist so schön. Ich will ja alles glauben, Was draußen wächst und blüht, Das Gold der süßen Trauben, Wie's Sonnenfunken sprüht. Allein, der Trank der Reben, Er kommt ja auch hierher, Wo mir mein holdes Leben Ihn reicht, was will ich mehr? Ich geh nicht ins Gewimmel Der großen, weiten Welt; Den klarsten, blausten Himmel Zeigt Liebchens Augenzelt. Und mehr als Frühlingswonne Verspricht ihr Lächeln mir, O zarte, meine Sonne! Ich wandre nicht von hier.
Text Authorship:
- by Carl Christern (flourished c1840)
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Ik ga niet weg", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
3. Immer, immer sing' ich's wieder  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Immer, immer sing' ich's wieder, Sage dir es fort und fort, Und doch sagen's alle Lieder Nie genug, das eine Wort: Ach, wie lieb', wie lieb' ich dich, Holder Schatz, herzinniglich! Wo ich geh' und wo ich stehe, Morgens früh und Abends spät, Jede Stund', in Wohl und Wehe, Klingt's als wie ein heiß Gebet: Ach, wie lieb', wie lieb' ich dich, Mehr und mehr, herzinniglich! Bin ich nah dir, bin ich ferne, Sing' ich's ohne Rast und Ruh', Und wie hörest du's so gerne, Lächelst du so mild dazu: Ach, wie lieb', wie lieb' ich dich, Bis zum Tod, herzinniglich!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 230
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