Sechzehn Männerquartette und Chöre

Song Cycle by Benjamin Hamma (1831 - 1911)

Word count: 684

1. Am Brünnelein [sung text not yet checked]

War hold und jung wie Röslein zart,
War froh und wohlgemuth;
Sang Lieder auch ganz andrer Art,
Mein Schatz war mir noch gut!
Am Brünnelein,
Am Brünnelein
Da standen wir beisammen
Wie Feuer und wie Flammen,
Am Brünnelein! 

Weiß nit, was mir so wurmt und brennt
Im Herzen Tag und Nacht;
Weiß nit, wohin ich mich noch wend',
Wenn's fort un fort so macht! 
Am Brünnelein,
Am Brünnelein
Da hat es angesangen,
Mein Schatz ist fortgegangen
Vom Brünnelein! 

Das Brünnelein ist nun schon lang
Vom Sommer ausgedorrt,
Es tröpfelt nit, mir wird so bang,
Es red't mit mir kein Wort! 
Am Brünnelein,
Am Brünnelein
Da steh' ich ganz alleine
Und weine, ach!  und weine
Am Brünnelein! 

Wer weiß, wird's anders übers Jahr, 
Wenn sich erholt der Born, 
Wenn wiederkehrt mein Schwalbenpaar,
Wenn Rosen treibt der Dorn! 
Am Brünnelein,
Am Brünnelein
Will ich nicht langer weilen,
Damit mein Herz kann heilen! 
O Brünnelein!  

Authorship

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Confirmed with Friedrich Konrad Müller von der Werra, Das Buch der Lieder, Leipzig: Ludwig Denicke, 1866. Appears in Liebe und Leid, pages 242 - 243.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

2. Willkommen tausendmal [sung text not yet checked]

Es kommt mit milden Lüften 
Der Lenz ins Land herein, 
Schon tanzen auf der Wiese
Die Kinder Ringelreihn!
Und erste Schlüsselblumen 
Liebäugeln auf der Au'
Feinsliebchen trägt am Mieder 
Den Veilchenschmuck zur Schau.
  Da jubelt's auf den Bergen,
  Da jubelt's laut im Thal:
  O Frühling, schöner Frühling,
  Willkommen tausendmal! 

Der Landmann greift zum Pfluge, 
Ins Feld geht das Gespann;
Der Schäfer, fein geputzet 
Folgt mit der Heerd' alsdann.
Und Lerch' und Schwalbe grüßen 
Gar heiter und gar froh: 
Der Waldmann hat erwecket
Das Echo mit Halloh! 
  Da jubelt's auf den Bergen,
  Da jubelt's laut im Thal:
  O Frühling, schöner Frühling,
  Willkommen tausendmal! 

Der Silbergreis am Stabe 
Fühlt wiederum sich jung;
Der Bock selbst auf der Weide
Übt sich im Frendensprung! 
Und Hackbret, Flöt' und Fiedel 
Erklingen hell zum Tanz.
Das Glück der Jugend strahlet 
In Liebessonnenglanz! 
  Da jubelt's aus den Bergen,
  Da jubelt's laut im Thal:
  O Frühling, schöner Frühling, 
  Willkommen tausendmal! 

Authorship

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Im Wald da denk' ich dein [sung text not yet checked]

Im Wald, im Wald
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4. Ach Gott, wie weh thut das Scheiden [sung text not yet checked]

Ach Gott, wie weh thut das Scheiden
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Authorship

5. Drei Zecherwünsche [sung text not yet checked]

Herr Noah, dir sei Preis
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6. Sommernacht [sung text not yet checked]

Der [laute]1 Tag ist fortgezogen
Es kommt die stille Nacht herauf
Und an dem weiten Himmelsbogen
Da gehen tausend Sterne auf
Und wo sich Erd' und Himmel einen
In einem lichten [Nebelband]2
[Beginnt]3 der helle Mond zu scheinen
Mit mildem Glanz ins dunkle Land.

Da geht durch alle Welt ein Grüßen
Und schwebet [hin]4 von Land zu Land
Das ist ein leises Liebesküssen
Das Herz dem Herzen [zugesandt]5
Das im Gebete aufwärts steiget
Wie gute Engel, leicht beschwingt
Das sich zum fernen Liebsten neiget
Und süße Schlummerlieder singt.

Und wie es durch die Lande dringet
Da möchte Alles Bote sein
Ein Vogel es dem andern singet
Und alle Bäume rauschen d'rein
Und durch den Himmel geht ein [Winken]6
Und auf der Erde nah und fern
Die Ströme heben an zu blinken
Und Stern verkündet es dem Stern.

O Nacht, wo solche Geister wallen
Im [Mondenschein]7, auf lauer Luft
O Nacht, wo solche Stimmen schallen
Durch lauter reinen [Blütenduft]8
O Sommernacht, so reich an Frieden
So reich an stiller Himmelsruh'
Wie weit zwei Herzen auch geschieden
Du [führest]9 sie einander zu!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English [singable] (Gwendolen Gore) , "Midsummer Night"

View original text (without footnotes)
1 Lassen: "lange"; further changes may exist not shown above.
2 Blumenthal: "Nebelland" (printing error?)
3 Blumenthal: "Hebt an"
4 Vesque von Püttlingen: "fort"
5 Blumenthal and Vesque von Püttlingen: "zugewandt"
6 Blumenthal: "trautes Winken"
7 Blumenthal: "Mondesschein"
8 Blumenthal and Vesque von Püttlingen: "Blumenduft"
9 Blumenthal: "leitest"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Andrew Schneider [Guest Editor]

7. Frühlings Trinklied [sung text not yet checked]

Am Bache blühn
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8. Heil dir, Borussia! [sung text not yet checked]

Borussia erzittre nicht
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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

9. Im Wald [sung text not yet checked]

Im Feld des Morgens früh,
Eh' noch die Nebel sanken, 
Die Halme fallen und wanken;
Es denkt die junge Mäherin 
An ihren Schatz mit treuem Sinn. --
Im Feld des Morgens früh.

Im Feld des Morgens früh,
Eh' noch die Nebel sanken,
Die Streiter fallen und wanken,
Es kämpst ein jung' Husarenblut 
Vom schwarzen Roß mit keckem Mut
Im Feld des Morgens früh.

Im Feld des Morgens früh
Der Mäherin wird so bange,
Ihr wird so bleich die Wange; --
Ein junger Streiter sinkt vom Roß,
Die Kugel ihm die Brust durchschoß 
Im Feld des Morgens früh.

Authorship

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Confirmed with Gedichte von Ludwig Bauer, Berlin, Riegel's Verglags-Buchhandlung, 1860, page 101.


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

10. Husaren! [sung text not yet checked]

Husaren!
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11. Die Alpenrose [sung text not yet checked]

Eine Blume blüht
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12. Turnermarsch [sung text not yet checked]

Turner auf!
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13. Lied der Deutschen [sung text not yet checked]

Brause wie Wogenschall
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14. Trinklied am Frühmorgen [sung text not yet checked]

Es scheint der helle lichte Tag
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15. Des Turners Ideal [sung text not yet checked]

Ein ewig Ringen führt allein
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16. Soldaten-Begräbniss in Ragusa [sung text checked 1 time]

Sie tragen ihn zu Grabe,
Graudunkel wogt das Meer,
Von seinem grünen Berge
Ferne wird schlafen er. 

Die verhüllten Trommeln wirbeln
Langsam, gedämpft und schwer,
Mit Trauer-Musik marschiret
Die Banda vor ihm her;

Der Czako und der Säbel,
Sie schmücken ihn nicht mehr, 
Am Strand des Meeres, einsam,
Fremdling wird schlafen er.

Sie kamen vom Begräbniß,
Graudunkel wogt das Meer,
Verscharrt und zugedecket,
Liegt in der Erden er. 

Die erhüllten Trommeln wirbeln
Länger nicht dumpf und schwer,
Mit lust'ger Musik marschiret
Die Banda jetzt daher.

Sie, die da leben, wissen
Von ihm, der Todt, nichts mehr,
Am Strand des Meeres, vergessen,
Einsam mag schlafen er.

Authorship

Researcher for this text: Melanie Trumbull