Lieder und Gesänge für 1 Singstime mit Pianoforte

by Paul Sakolowski (1872 - 1913)

Word count: 465

1. Immer leiser wird mein Schlummer [sung text not yet checked]

Immer leiser wird mein Schlummer,
Nur wie Schleier liegt mein Kummer
  Zitternd über mir.
Oft im Traume hör' ich dich
Rufen drauß vor [meiner]1 Tür:
Niemand wacht und öffnet dir,
  Ich erwach' und weine bitterlich.

Ja, ich werde sterben müssen,
Eine Andre wirst du küssen,
  Wenn ich bleich und kalt.
Eh' die Maienlüfte [wehen,]2
Eh' die Drossel singt im Wald:
Willst du [einmal noch mich sehen]3,
  [Komm, o komme bald!]4

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "My slumber grows ever more peaceful", copyright ©
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chanson", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Il mio sonno diventa sempre più leggero", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (unknown or anonymous translator) , "Mi reposo se hace más y más quedo", written 2009

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1 Orff: "der"
2 Brahms: "wehn"
3 Brahms: "mich noch einmal sehn"; Hiller, Orff, Pfitzner: "mich noch einmal sehen"
4 Thuille: "Komme bald, o komme, komme bald!"

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2. Auf blankem Strom [sung text not yet checked]

Auf blankem Strom
Zwischen Schilf und Ried
Mein gleitender Kahn zur Haimath zieht.
Die Sonne vergoldet zum letzten Mal
Die Gräserspitzen im schweigenden Thal.
Es athmen die Wiesen Blumenduft,
Die Schwalbe badet in goldener Luft.
Die Reiher ziehn in die Ferne. --
Ach wenn ich mein Mädel im Arme hätt'
Das Eiland dort würd' unser Hochzeitsbett;
Bleichrote Schilfblumen hielten Wacht.
Vor unsrer einsamen Märchenpracht
Bis tief in die Nacht!
Dann könnte die Welt in Trümmer gehn;
Im Himmel würden die Sterne wir sehn
In Seeligkeit mit ihnen untergehn
Und auferstehn!

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3. Wanderlied [sung text not yet checked]

Der Sommerabend war schwül und heiss
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4. Alte Liebe [sung text not yet checked]

Schon glitzern Busch und Bäume
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5a. Sommertreue [sung text not yet checked]

Gelt Schätzte, ich komme ja wieder
 . . . . . . . . . .

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5b. Lied [sung text not yet checked]

Wenn deiner Stimme Klang
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6. Mondeszauber [sung text not yet checked]

Wir gehen still den Berg hinan
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

7a. Jugend [sung text not yet checked]

Am Schlehdorn, am Schlehdorn --
Wißt ihr, wo der steht?
Da sprach der Hirtenknabe
Sein Morgengebet.
Trieb die Schafe dann auf die Weide
Hin durch den sonnigen Raum;
Über die blühende Heide
Träumte sein junger Traum.

Am Schlehdorn, am Schlehdorn --
Wißt ihr, wo der steht?
Da sprach eine junge Dirne
Ihr Abendgebet.
Und der Wind kam von der Heiden
Und küßte ihres Kleides Saum ..
Die beiden, die beiden
Träumten den ersten Traum.

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7b. Wiegenliedchen [sung text not yet checked]

Still ist's nun in Feld und Garten
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8. Die Zecher [sung text not yet checked]

Noch brauset der Jugend wildgährender Wein
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9. Branders Lied [sung text not yet checked]

Es war eine Ratt' im Kellernest,
Lebte nur von Fett und Butter,
[Hatte]1 sich ein Ränzlein angemäst't,
Als wie der Doctor Luther.
Die Köchin hatt' ihr Gift gestellt;
Da ward's so eng' ihr in der Welt,
Als [hätte]2 sie Lieb' im Leibe.

Sie fuhr herum, sie fuhr heraus
Und soff aus allen Pfützen,
Zernagt', zerkratzt' das ganze Haus,
[Wollt']3 nichts ihr Wüten nützen;
Sie tät' gar manchen Ängstesprung,
Bald [hatte]1 das arme Tier genung
Als hätt' [es]4 Lieb' im Leibe.

Sie kam [für]5 Angst am hellen Tag
Der Küche zugelaufen,
Fiel an den Herd und zuckt' und lag,
Und tät erbärmlich schnaufen.
Da lachte die [Vergifterinn]6 noch:
Ha! sie pfeift auf dem letzten Loch,
Als [hätte]2 sie Lieb' im Leibe.

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  • ENG English (Laura Prichard) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Gérard Labrunie) , no title, appears in Le Faust de Goethe [an adaptation]
  • IRI Irish (Gaelic) [singable] (Gabriel Rosenstock) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Cantina di Auerbach a Lipsia", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

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1 Busoni, Kreutzer, Radziwill, Wagner: "Hatt' "
2 Busoni, Kreutzer, Radziwill, Wagner: "hätt' "
3 Radziwill: "Wollte"
4 Busoni, Kreutzer, Wagner: "sie"
5 Busoni, Kreutzer, Radziwill, Wagner: "vor"
6 Busoni, Kreutzer, Wagner: "Vergift'rin"

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10. Lied des Mephistopheles [sung text not yet checked]

Es war einmal ein König,
Der hatt' einen [großen Floh,]1
Den liebt' er gar nicht wenig,
[Als]2 wie seinen eig'nen Sohn.
Da rief er seinen Schneider,
Der Schneider kam heran;
["Da, miß dem Junker Kleider
Und miß ihm Hosen an!"]3

In Sammet und in Seide
War er [nun]4 angetan,
Hatte Bänder auf dem Kleide,
Hatt' auch ein Kreuz daran,
Und war [sogleich]5 Minister,
Und hatt einen großen Stern.
Da wurden seine Geschwister
Bei Hof auch große Herrn.

Und Herrn und Frau'n am Hofe,
Die waren sehr geplagt,
Die Königin und die Zofe
Gestochen und [genagt,]6
Und durften [sie nicht knicken,]7
Und [weg sie]8 jucken nicht.
Wir [knicken]9 und ersticken
Doch gleich, wenn einer sticht.10

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  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "There once was a king", copyright ©
  • FRE French (Français) (Angelika Frenzel) , "Chanson de la puce", copyright © 2003, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Canzone della Pulce", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission

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1 Walter: "Skorpion"
2 Walter: "Fast"
3 Walter: "Und maß dem Junker Kleider / Und ein paar Höschen an."
4 Walter: "bald"
5 Walter: "zugleich"
6 Walter: "zernagt"
7 Walter: "doch nicht zwicken"
8 Walter: "auch sich"
9 Walter: "drücken"
10 Here Röntgen has the chorus sing the following (the last two lines come from later in the same scene):
Wir knicken und ersticken
Doch gleich wenn einer sticht.
Uns ist ganz kannibalisch wohl,
Als wie fünfhundert Säuen!

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