Volks- und andere Lieder, mit Begleitung des Forte piano, Erste Sammlung

Song Cycle by Karl Sigmund Freiherr von Seckendorff (1744 - 1785)

Word count: 0

?. Lindors Romanze [sung text not yet checked]

Willst wissen, liebes, süßes Kind
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author, aus: Barbier von Sevilla

1. Der Fischer [sung text checked 1 time]

Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,
Ein Fischer saß daran,
Sah nach dem Angel ruhevoll,
Kühl bis ans Herz hinan.
Und wie er sitzt und wie er lauscht,
Theilt sich die Fluth empor;
Aus dem bewegten Wasser rauscht
Ein feuchtes Weib hervor.

[Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm]1:
Was lockst du meine Brut
Mit Menschenwitz und Menschenlist
Hinauf in [Todesgluth]2?
Ach wüßtest du, wie's Fischlein ist
So wohlig auf dem Grund,
Du [stiegst]3 herunter wie du bist
Und würdest erst gesund.

Labt sich die liebe Sonne nicht,
Der Mond sich nicht im Meer?
Kehrt wellenathmend ihr Gesicht
Nicht doppelt schöner her?
Lockt dich der tiefe Himmel nicht,
Das [feuchtverklärte]4 Blau?
Lockt dich dein eigen Angesicht
Nicht her in [ew'gen]5 Thau?

Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,
Netzt' ihm den nackten Fuß;
Sein Herz wuchs ihm so [sehnsuchtsvoll]6
Wie bei der Liebsten Gruß.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
Da war's um ihn geschehn:
Halb zog sie ihn, halb sank er hin,
Und ward nicht mehr gesehn.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "El pescador", copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • CZE Czech (Čeština) (Karel Dostál-Lutinov) , "Rybář", first published 1917
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De visser", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "The fisherman", copyright ©
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le pêcheur", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • GRE Greek (Ελληνικά) [singable] (Christakis Poumbouris) , "Ο ψαράς", copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Il pescatore", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • TUR Turkish (Türkçe) (Gül Sabar) , "Balıkçı", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, pages 185-186; and with Johann Gottfried Herder's Volkslieder. Nebst untermischten andern Stücken. Zweyter Theil. Leipzig, in der Weygandschen Buchhandlung, 1779, pages 3-4.

First published in Volks- und andere Lieder, mit Begleitung des Forte piano, In Musik gesetzt von Siegmund Freyherrn von Seckendorff. Weimar, bey Karl Ludolf Hoffmann. 1779, pages 4-5.

Note: The title in Herder's "Volkslieder" is "Das Lied vom Fischer".

1 First editions (Seckendorff, Herder): "Sie sang zu ihm und sprach zu ihm"; Vesque von Püttlingen: "Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm"
2 First editions (Seckendorff, Herder): "Todes Glut"
3 First editions (Seckendorff, Herder): "kämst"
4 First editions (Seckendorff, Herder): "feucht verklärte"
5 Seckendorff: "ewgem"
6 First editions (Seckendorff, Herder): "sehnensvoll"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]

2. Elvershöh [sung text not yet checked]

Ich legte mein Haupt auf Elvershöh,
Meine Augen begannen zu sinken.
Da kamen gegangen zwei Jungfraun schön,
Die täten mir lieblich winken.



Die eine, die strich mein weißes Kinn,
Die andere lispelt ins Ohr mir:
"Steh auf, du muntrer Jüngling, 
Und erhebe den Tanz hier!

Meine Jungfraun sollen dir Lieder singen,
Die schönsten Lieder zu hören."
Die eine begann zu singen ein Lied,
Die Schönste aller Schönen;

Der brausende Strom, er floß nicht mehr
Und horcht den Zaubertönen,
Der brausende Strom, er floß nicht mehr,
Stand still und horchte fühlend.






Die Fischlein all' in heller Flut,
Sie scherzten auf und nieder,
Die Vöglein all' im grünen Hain,
Sie hüpften und zirpten Lieder.

"Hör' an, du muntrer Jüngling, hör' an,
Willst du hier bei uns bleiben?
Wir wollen dich lehren das Runenbuch 
und Zaubereien schreiben.

Wir wollen dich lehren, den wilden Bär 
zu binden mit Wort und Zeichen.
Der Drache, der ruht auf rotem Gold, 
soll vor dir fliehn und weichen."

Sie tanzten hin, sie tanzten her;
Zu buhlen ihr Herz begehret.
Der muntre Jügling, er
Saß da, gestützt auf seinem Schwerte.

"Hör' an, du muntrer Jüngling, hör' an!
Willst du nicht mit uns sprechen,
So reissen wir dir mit Messer und Schwert
Das Herz aus, uns zu rächen."

Und da, mein gutes, gutes Glück!
Der Hahn fing an zu krähn.
Ich wär sonst blieben auf Elvershöh,
Bei Elvers Jungfraun schön.

Drum rat ich jedem Jüngling an,
Der zieht nach Hofe fein,
Er setze sich nicht auf Elvershöh, 
Allda  zu schlummern ein.

Authorship

Based on

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Note: this is the sung text for Loewe's song. Stanza 1 matches Stanza 1 of the Danish; The Danish stanzas 2 to 5 are condensed into stanzas 2 to 4 in the German, so that Loewe's stanzas 5 to 11 match up to the Danish stanzas 6 to 12. We will add notes about Herder's published text later.


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Hans an Veit [sung text checked 1 time]

Seitdem mir's Gretchen angetan,
kann ich dir nicht mehr lachen;
so fröhlich war im Dorf kein Mann,
ich konnte Schnaken machen!
Nun ist mir's schwer hier in der Brust,
in allen Sinnen trübe;
ich träumte nicht einmal von Lust;
der Teufel hohl' die Liebe!

Das Mädchen ist so wunderlich,
ich kann dir's gar nicht sagen;
sia quält, sie neckt, sie hundelt mich,
es ist nicht zu ertragen.
Bald wär's ihr, wenn ich giunge, recht,
bald wieder, wenn ich bliebe.
Oh über's närrische Geschlecht! --
Der Teufel hohl' die Liebe!

Seh'ich mit abdern sie vertraut,
nur wenig schmunzeln, scherzen,
gleich krieg'ich eine Gänsehaut,
mir stockt das Blut im Herzen;
es wird das Fleisch am Leibe mir
so holzig wie die Rübe;
ja Veit, ich wiederhohl' es dir:
der Teufel hohl' die Liebe!

Authorship

Note: the Goethe Museum catalog indicates the author as "Sp[iege]l"

Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

4. Gretchen an Veit [sung text checked 1 time]

Ich weiss mir meines Leid kein End,
so bang ist mir's zu Mute;
ach, Veit! Ach, sieh, wie's kocht und brennt,
im Herzen und im Blute;
hab' nirgends Ruh, hab' nirgends Rast;
die Welt wird mir zu enge!
Hilf Veit! Mir von der schweren Last,
ich trag's nicht in die Länge --

Nein Gretchen, nein, dein Hans will fort,
will in die Fremde gehen,
und sagt, in dem verwünschten Ort
hier wär's um ihn geschehen:
Du wärst so wunderlich im Sinn,
er könnt mir's gar nicht sagen;
du hudeltest, du necktest ihn --
er könnt's nicht mehr ertragen.

Nein, Veit, mein Liebchen darf nicht fort,
darf keine Fremde sehen;
sonst ist's in dem verwünschten Ort,
sonst ist's um mich geschehen.
Geh', sag' ihm, ach! ich hätt ihn gern --
gern, wenn er bei uns bliebe --
Ich teiltete mit ihm Glück und Stern --
und gäb' ihm Lieb' um Liebe.

Authorship

Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

5. Dauras Trauer [sung text not yet checked]

Ich wandle hin
 . . . . . . . . . .

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Authorship

6. Das Veilchen [sung text not yet checked]

Ein Veilchen auf der Wiese stand,
Gebückt in sich und unbekannt;
Es war ein herzigs Veilchen.
[Da]1 kam [eine]2 junge Schäferin
Mit leichtem [Schritt]3 und [muntrem]4 Sinn
Daher, daher,
Die Wiese her, und sang.

Ach! denkt das Veilchen, wär ich nur
Die schönste Blume der Natur,
Ach, nur ein kleines Weilchen,
Bis mich das Liebchen abgepflückt
Und an dem Busen matt gedrückt!
Ach nur, ach nur
Ein Viertelstündchen lang!

Ach! aber ach! das Mädchen kam
Und nicht in Acht das Veilchen nahm,
Ertrat das arme Veilchen.
Es sank und starb und freut' sich noch:
Und sterb' ich denn, so sterb' ich doch
Durch sie, durch sie,
Zu ihren Füßen doch.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Het viooltje", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Walter Meyer) , "A violet stood upon the lea", copyright © 1996, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Leon Malinofsky) , copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La violette", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "La violetta", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • NOR Norwegian (Bokmål) (Marianne Beate Kielland) , "Fiolen", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Elisa Rapado) , "Una pequeña violeta vivía sobre la pradera", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Elisa Rapado) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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1 omitted by Štěpán.
2 Mozart: " ein' "
3 Medtner: "Tritt"
4 This is often modernized to "munterm"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

8. Wend', o wende diesen Blick [sung text checked 1 time]

Wend', o wende diesen Blick,
dem Aurora dämmert nur!
Und die Lippe zeich zurück,
voll so süßem falschen Schwur;
meine Treu nur, oft, ach! Ihr
aufgeküßt, gieb -- wieder mir!

Hüll, o hüll den Busen zart,
wo auf Hügeln Schnee und kalt
Knospen blühen -- ach! der Art,
wie April sie niederwallt.
In des kalten Eises Schoos
Liegt mein Herz; ach! gieb mir's los!

Authorship

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Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

9. Romanze aus Claudine von Villa Bella[sung text checked 1 time]

 Es war ein [Knabe]1 frech genung,
 War erst aus Frankreich kommen,
 Der hatt' ein armes Maidel jung
 Gar oft in Arm genommen;
 Und liebgekos't und liebgeherzt;
 Als Bräutigam herum gescherzt;
 Und endlich sie verlassen.

 Das [braune]2 Maidel das erfuhr,
 Vergingen ihr die Sinnen,
 Sie lacht' und weint' und bet't' und schwur:
 So fuhr die Seel' von hinnen.
 Die Stund da sie verschieden war,
 Wird bang dem Buben, graus't sein Haar:
 Es treibt ihn fort zu Pferde.

 Er gab die Sporen kreuz und quer
 Und ritt auf alle Seiten, 
 Herüber, nüber, hin und her,
 Kann keine Ruh erreiten;
 Reit't sieben Tag' und sieben Nacht:
 Es blitzt und donnert, stürmt und kracht,
 Die Fluten reißen über.

 Und reit't im Blitz und Wetterschein
 Gemäuerwerk entgegen;
 Bind't's Pferd hauß' an und kriecht hinein,
 Und duckt sich vor dem Regen;
 Und wie er tappt, und wie er fühlt,
 Sich unter ihm die Erd' erwühlt,
 Er stürzt wohl hundert Klafter.

 Und als er sich ermannt vom Schlag,
 Sieht er drei Lichtlein schleichen.
 Er rafft sich auf und krabbelt nach;
 Die Lichtlein ferne weichen;
 Irr' führen ihn, die Quer' und Läng',
 Trepp' auf, Trepp' ab, durch enge Gäng',
 Verfallne wüste Keller.

 Auf einmal sitzt er hoch im Saal,
 Sieht sitzen hundert Gäste,
 Hohläugig grinsen allzumal
 Und winken ihm zum Feste;
 Er sieht sein Schätzel unten an
 Mit weißen Tüchern angetan,
 Die wend't sich [-]3!

Authorship

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1 Seckendorf: "Buhle"
2 Seckendorf: "arme"
3 Seckendorf: "Pedro"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

10. Liebesdrang [sung text not yet checked]

Freudenlos leben
 . . . . . . . . . .

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11. Wilhelms Geist [sung text checked 1 time]

Zu Hannchens Thür, da kam ein Geist,
mit manchem Weh und Ach!
und drückt' am Schloß, und kehrt' am Schloß,
und ächzte traurig nach.

"Ist's, Vater Philipp! Der ist da?
Bist's, Bruder! Du , Johann?
Od'r ist's Wilhelm, mein Bräutigam!
Aus Schottland kommen an?"

"Dein Vater Philipp, der ist's nicht!
Dein Bruder nicht, Johann!
Es ist Wilhelm, dein Bräutigam,
aus Schottland kommen an!

Hör', süßes Hannchen, höre mich,
hör und willfahre mir!
Gieb mir zurück mein Wort und Treu,
das ich gegeben dir!"

"Dein Wort und Treu geb'ich dir nicht,
geb's nimmer wieder dir!
Bis du zu meiner Kammer kommst,
mit Liebeskuß zu mir!"

"Zu deiner Kammer soll ich ein,
und bin kein Mansch nicht mehr?
und küssen deinen Rosenmund?
So küß ich Tod dir her!

[ ... ]
Und an der Kirche lieg' ich schon und bin ein Todtenbein! S'ist, süßes Hannchen, nur mein Geist, der hier zu dir kommt ein!" Ausstreckt sie ihre Lilienhand, streckt bebend sie ihm zu: "Da Wilhelm, hast du Wort und Treu, und geh, und geh zu Ruh!" Und schnell warf sie die Kleider an und ging dem Geiste nach, die ganze lange Winternacht ging sie dem Geiste nach.
[ ... ]
Da kräht' der Hahn! Da schlug die Uhr! Da brach der Morgen für! "Ach, Hannchen, nun, nun kommt die Zeit, zu scheiden weg von dir!" Der Geist -- und mehr, mehr sprach er nicht, und seufzte traurig drein, und schwand in Nacht und Dunkel hin, und sie, sie stand allein. "Bleib, treue Liebe! Bleibe noch, dein Mädchen rufet dich!" Da brach ihr Blick! Ihr Leib, der sank, und ihre Wang' erblich! --

Authorship

Based on

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Confirmed with Von deutscher Art und Kunst. Einige fliegende Blätter, Hamburg: Bey Bode, 1773. Appears in part I, "Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian und die Lieder alter Völker," pages 49 - 50; also confirmed with Stimmen der Völker in Liedern, erster Theil, Wien, B. Ph. Bauer, 1818. Appears in Das dritte Buch. Nordwestliche Lieder, pages 219 - 222.

Note: Seckendorff's score has "gieng" instead of "ging" (stanza 11)


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Ferdinando Albeggiani , Melanie Trumbull

12. Lied eines wahnsinnigen Mädchens [sung text not yet checked]

Frühmorgens, als ich gestern
Im Felde ging entlang,
Da hört' ich, wie im Turme
Ein Mädchen lieblich sang ;
Die Ketten rasselnd an der Hand,
Und sang so fröhlich:
Mein Liebchen lieb'ich, denn ich weis
Mein Liebchen  liebet mich.
 
O harter, harter Vater,
Der riß hin ab von mir!
Grausam , grausamer Schiffer,
Der fort ihn nahm von
Seitdem bin ich so stille nun
So still aus Lieb' um dich,
Und lieb' mein Liebchen, denn ich weis,
Mein Liebchen liebet mich.
 
O wär' ich eine Schwalbe
Wie schlupft' ich zu hin heim!
Oder wär' ich eine Nachtigall,
Ich säng' in Schlaf hin ein.
Könnt ich hin an, nur an hin sehn
Vergnügt und froh wär ich!
Ich lieb mein Liebchen, denn ich weis,
Mein Liebchen liebet mich.
 
Kann ich, als ich am Ufer stand,
Den Tag vergessen je?
Und sah ihn zum letzenmal
Den nie ich wieder seh
Er kehrt'auf mich sein Auge noch,
Ach, wie sprach das in mich! --
Mein Liebchen lieb'ich, denn ich weis
Mein Liebchen  liebet mich.
 
Ich flecht'dir dieses Kränzchen,
Mein Lieb', und flecht es fein,
Von Lilien und von Rosen,
Und binde Thymian drein.
Einst geb ich's denn, mein Liebster, dir,
Wenn ich seh wieder dich,
Mein Liebchen lieb'ich, denn ich weis
Mein Liebchen  liebet mich.

Authorship

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Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani