Rumänische Lieder = Căntece romănesci (Lieduri romănești)

Song Cycle by Eusebius Mandyczewski (1857 - 1929)

1. An ein Mädchen [sung text checked 1 time]

Weißt du, Minnesame,
dass der schönste Name,
dass die tiefste Sehnsucht, dass der Blumen Pracht
allzukurz verweilet
und so rasch enteilet
wie der helle Blitz erlischt in dunkler Nacht?

Doch dem flücht'gen Leben
Liebe ist gegeben, 
die wie eine Sonne jedes Herz durchglüht;
mögen ihre Strahlen
dir ins Herze fallen,
da dir noch der Jugend holde Anmut blüht.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

1. [Title unknown] 

— This text is not currently
in the database but will be added
as soon as we obtain it. —

Authorship:

Go to the single-text view

2. Herzenswunsch [sung text checked 1 time]

Wollte Gott herniedersehn
gnädig auf mein heißes Flehn,
mir ein Kindlein schenken sollt',
engelrein und süß und hold!

Tag und Nacht wollt' ich es herzen,
mit ihm spielen, mit ihm scherzen,
Nacht und Tag in froher Lust
wiegt' es sanft an meiner Brust;

Wollt' es hüten über All
und es küssen tausenmal;
flüsterte ihm leise zu:
schlumm're ein in süßer Ruh'!

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

2. [Title unknown] 

— This text is not currently
in the database but will be added
as soon as we obtain it. —

Authorship:

Go to the single-text view

3. Maienglöckchen [sung text checked 1 time]

Viele Blumen blüh'n auf Erden,
lieblich schöne, düftereiche;
Maienglöckchen süße, bleiche,
euch im weiten Blumenreiche
keine kann verglichen werden.

Seid der Engel holde Tränen,
die zur Erde niederfallen,
wenn sie in den Sternenhallen
weinend auf- und niederwallen
in unendlich süßem Schein.

Seid so lieblich und so milde,
wie nur sie, die zarte Kleine;
und wenn ich im Sonnenscheine
euch erschaue, glänzend reine,
seh' ich sie in eurem Bilde.

Plötzlich doch ein kaltes Wehen
knickt euch rasch das junge Leben!
Und so muss des Herzens Weben,
süße Luft und edles Streben,
wie die Blume bald vergehen.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

3. Multe flori lucesc în lume[sung text checked 1 time]

Multe flori lucesc în lume,
Multe flori mirositoare!
Dar ca voi, mici lăcrimioare,
N-are-n lume nicio floare
Miros dulce, dulce nume!

Voi sunteţi lacrimi de îngeri
Pe pământ din cer picate,
Când prin stele legănate
A lor suflete curate
Zbor vărsând duioase plângeri.

Sunteţi fragede şi albe
Ca iubita vieţii mele!
Cu voi, scumpe strugurele,
Albe mărgăritărele,
Primăvara-şi face salbe.

Dar deodată vântul rece
Fără vreme vă coseşte!
Astfel soarta crunt răpeşte
Tot ce-n lume ne zâmbeşte...
Floarea piere, viaţa trece!

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

4. Barcarole [sung text checked 1 time]

Aus ewiger Ferne
spiegeln die Sterne
alle im Meere sich schön und rein,
nur dich vergebens,
Stern meines Lebens,
ich suche sehnend nur dich allein.

Über den Wogen
kommt mir gezogen
lieblich ein holder Gesang empor;
warum, du Süße,
nur deine Grüße
erklingen nimmer dem frohen Ohr?

Es flüstert so leise
heimlicher Weise
schmeichelnd die liebliche Sommernacht;
es seufzet bangend,
nach dir verlangend,
das Meer in seiner erhab'nen Pracht.

O kehre wieder,
steige hernieder,
einzig Geliebte, aus deinem Schloss!
Denn im Verlangen
nach dir befangen
entflieh'n die Tage mir hoffnungslos.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

4. Pe marea lină[sung text checked 1 time]

Pe marea lină
Care suspină
Stelele toate plutesc ușor.
De ce, drăguță,
A mea steluță,
Lipsești tu numai din horul lor.

Dintre canaluri,
Și de pe maluri
Se nalță-un cântic melodios.
De ce, Niniță,
A ta guriță
Nu se aude cântând voios?

Tainica noapte
Cu blânde șoapte
Te cheamă, dragă, s-o încununi.
Gondola geme,
Căci multă vreme
N-a fost cu tine printre laguni.

Ah! te coboară
Vesel, ușoară,
Dintr' al tău negru palat regesc.
Vin' de zâmbește,
De strălucește
Ca un luceafăr dumnezeiesc.

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

5. Frühlingslied [sung text checked 1 time]

Frühling ist, der grüne, holde,
mit der Sonne mildem Golde
heiter mir ins Land gekommen,
Frühling, tausendmal willkommen!

Kommt mit Blumen reich beladen,
um in ihrem Duft zu baden,
mit des Mondes reinstem Lichte
mild verklärt im Angesichte.

Hain und Flur erblüh'n im Kreise,
und im Herzen regt sich's leise,
Bächlein rinnt zum Tal hinunter,
Wandern! klingts im Herzen munter.

Gebt mir, gebt  mir leichte Schwingen,
denn ich hör' den Kuckuck singen,
gebt mir hurtiges Gefieder,
denn die Schwalben kehren wieder.

Dass ich in die Fremde eile,
ohne Rast und ohne Weile,
dass ich wie ein Vöglein irre
durch der Erde bunt Gewirre.

In die Fernen wollt' ich ziehen,
Sehnsucht, dir nur zu entfliehen,
wollt' der Welten Raum ermessen,
Liebe, deiner zu vergessen.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

5. Primăvara cea verzie[sung text checked 1 time]

Primăvara cea verzie
Cu cosiţa-i aurie
Mi-au sosit voios în ţară,
Drăguliţa primăvară!

Ş-au adus un dulce soare,
Ş-un sân plin de lăcrimioare.
Ş-au adus o lună plină
Ca s-o scalde în lumină.

Lunca râde şi-nverzeşte,
Doru-n suflet se trezeşte.
Izvoraşul curge-n vale
Şi-mi aduce dor de cale.

Daţi-mi, daţi-mi aripioare,
C-aud glasuri de cucoare.
Daţi-mi aripi sprintinele,
C-aud glas de rândunele.

Să mă duc în depărtare,
Peste munţi şi peste mare.
Să mă duc în lumea-ntreagă
Ca o pasere pribeagă.

Duce-m-aş în cale lungă,
Dor să nu mă mai ajungă!
Duce-m-aş şi m-aş tot duce,
Dor să nu mă mai apuce!

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

6. Todesahnung [sung text checked 1 time]

Es zog durch meine Seele des Todes banger Schauer,
dass meines Lebens Blüte so bald verwelken muss!
Es ist der Schmerz unsäglich, unendlich ist die Trauer,
wenn man der Heimat ferne und einsam sterben muss.

Und langsam, langsam sinken des Herzens warme Schläge,
vorm einen Augen schweben des Todes Nebel dicht;
es wird der Atem schwächer, das Denken matt und träge,
und auf der Seele lagert ein drückendes Gewicht.

O süße Heimatssehnsucht, erhelle meine Sinne,
erfülle meine Brust mit jugendlichem Wahn!
Dass ich in seinem Glanze die letzte Kraft gewinne,
mein Land noch zu besingen, und heiter sterben kann.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

6. Suflat-a vîntul morții pe dulcea-mi primavară[sung text checked 1 time]

Suflat-a vîntul morții pe dulcea-mi primavară
Și floarea vieții mele curînd s-a vestejit !
Durerea e mai crudă și jalea mai amară
Cînd simți că mori departe de tot ce ai iubit !

Încet-încet simțirea în mine amorțește.
Un negru nor deasupră-mi tot vine și iar trece.
Se tulbură-a mea minte, suflarea mea slăbește,
Pe inimă-mi se pune o greutate rece.

O ! suvenir al țării ! cerească mîngăiere !
Alungă-n depărtare cumplitul negru nor,
Să văd lumina iarăși, să simt reînviere,
Să cînt iubita țară, apoi voios să mor !

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

7. Holdes Mädchen, frisch und munter [sung text checked 1 time]

Holdes Mädchen, frisch und munter,
kommst du nicht zum Tal herunter,
dass mein Arm dich fest umschließt?
Denn ich machte, dass du balde
wohl dein Häuschen dort am Walde,
selbst den lieben Gott vergisst.

Willst du spinnen ew'ge Zeiten?
Lass den Faden niedergleiten,
springe über'n  Bach zu  mir,
dass wir pflücken nach Begehren,
du die süßen, roten Beeren,
Lilien ich am Busen dir.

Hier im  frisch ergrünten Haine
wiegt sich sanft an Bächleins Raine
manch' ein Blümlein unbewusst;
komm, dahin will ich dich bringen,
dir ein holdes  Liedchen singen,
dass du weinst in süßer Lust.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

7. Mândruliţă de la munte[sung text checked 1 time]

Mândruliţă de la munte,
Ce nu treci cole, pe punte,
Să te strâng la peptul meu?
Că te-aş face, zău, puicuţă,
Să ureşti a ta căsuţă
Şi să uiţi pe Dumnezeu.

De-a tot toarce nu-ţi e lene?
Lasă-ţi furca-n buruiene
Şi-mi sai iute cel pârău.
Să culegem împreună,
Tu, fragi roşi de prin păşună,
Eu, crini albi pe sânul tău.

Ici, în lunca înverzită,
Este-o iarbă înflorită
Ce se-ngână c-un izvor.
Vină-n iarbă, mândruliţă,
Eu, să-ţi cânt doina, doiniţă,
Tu, să plângi de dulce dor!

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

8. Ständchen [sung text checked 1 time]

Die du kamst vom Himmel oben,
wie aus Licht und Glanz gewoben
kehrtest in mein Herze ein:
Wolltest du aus deinem Leben
einen einz'gen Tag mir geben,
meine Seele wäre dein.

Und vor deinem hellen Glanze
hüllt sich wohl die Welt, die ganze,
in den tiefsten Schatten ein.
Wolltest du aus deinem Leben
einen einz'gen Tag mir geben,
meine Seele wäre dein.

Du verklärst des Lebens Tage,
rasch verstummet jede Klage,
Wonne wird das ganze Sein.
Wolltest du aus deinem Leben
einen einz'gen Tag mir geben,
meine Seele wäre dein.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

8. Tu din cer venit' aice[sung text checked 1 time]

Tu din cer venit' aice
Ca sa faci lumea ferice,
Dă-mi o zi din viață ta,
Dă-mi o zi dumnezeiască,
Sufletul să-mi fericească,
Și eu sufletul ți-oi da.

Fie- n lume râu sau bine
Lumea 'ntreagă pentru mine
Stă cuprinsă-n umbra ta.
Dă-mi o zi dumnezeiască,
Sufletul să-mi fericească,
Și eu sufletul ți-oi da.

Tu dai viață cu-o zâmbire
Moarte cu-a ta nesimțire,
Raiul cu iubirea ta.
Dă-mi o zi dumnezeiască,
Sufletul să-mi fericească,
Și eu sufletul ți-oi da.

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

9. Frage [sung text checked 1 time]

Woher, so frag' ich immer, 
magst du gekommen sein
mit deiner Augen Schimmer,
mit deinem Mund so klein?

Hat dich auf lichten Schwingen
ein Engel hergebracht,
um hellen Glanz zu bringen
in meiner Seele Nacht?

Du bist ein Stern im Raume,
so leuchtend und so mild,
du bist in meinem Traume
des Glückes holdes Bild.

Aus deinem süßen Munde
das Wort so tröstend geht,
wie in der letzten Stunde
ein heilig fromm Gebet.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

9. Frumoasă copiliță![sung text checked 1 time]

Frumoasă copiliță!
Spune-mi de unde vii
Cu zâmbet pe guriță,
Cu mândri ochi și vii?

Ce înger mult ferice
Din ceruri te-a adus
Și pe pămînt aice
Străină te-a depus ?
 
Tu ești o nălucire,
Un farmec aurit,
Un vis de fericire,
Un înger de slăvit!

Din cer ești o minune,
Și dulce-i glasul tău
Ca sfânta rugăciune
Când bate ceasul rău!

Authorship:

Go to the single-text view

Dedication: D-rei Z. Filipescu

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

10. Romanze [sung text checked 1 time]

Würd' ich als Blume herrlich erblühen
an eines Baches grünendem Rand,
ich wollte duften für dich und glühen
und freudig welken in deiner Hand.

Wär' ich ein Vöglein hüpfend im Walde
von Zweig zu Zweige in eilender Hast,
auf deine Arme wollte ich balde
mich niederlassen zu süßer Rast.

Wär' ich des Windes schmeichelndes Wehen
in holder, lieblicher Maiennacht,
ich wiegte leise mit zartem Flehen
an deinem Busen mich weich und sacht.

Wär' ich ein Engel, stieg' ich hernieder,
in süßem Schlummer mich dir zu nah'n,
ich küsste dich und ich schwebte wieder
mit dir zum heitern Himmel hinan.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Research team for this text: Bertram Kottmann , Johann Winkler

10. De-aş fi, iubito, gingaşa floare[sung text checked 1 time]

De-aş fi, iubito, gingaşa floare
Ce creşte-n vale, lângă pârău,
Aş da şi roua şi mândrul soare
Pe-o rază dulce din ochiul tău.

De-aş fi, iubito, paserea mică
Ce pintre frunze saltă uşor,
Pe-a tale braţe stând fără frică,
N-aş vrea în lume ca să mai zbor.

De-aş fi, iubito, vântul de seară,
Eu nicio floare n-aş îngâna,
Ci cât e noaptea de primăvară
Pe sânu-ţi fraged m-aş legăna.

De-aş fi, iubito, îngerul care
Te-adoarme noaptea cu glasul său,
Ţi-aş fura tainic o sărutare
Şi-n cer te-aş duce pe sânul meu.

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

11. Schwestergruss [sung text checked 1 time]

Sagt, wohin die Blume schwand,
die noch eben duftend stand?
Sagt, wohin der Schmetterling,
der am Kelche schwebend hing?
Und wohin die Träne fließt,
die sich tausendfach ergießt?
Und die Träume ohne Zahl,
und des Herzens süße Qual?
Dorthin, wo der Friede wohnt,
wo die Liebe ewig thront,
schwebtest, holde Schwester du,
zu unendlich süßer Ruh'.
Auf der Sehnsucht Schwingen zieht
meine Seele trauernd  mit.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

11. În ce loc, unde se duc[sung text checked 1 time]

În ce loc, unde se duc
Florile ce se usuc?
Unde zbor, în care rai,
Flutureii de pe plai?
În ce lume, unde merg
Lacrimile ce se şterg,
Visurile îngereşti,
Dorurile sufleteşti?
În acel loc fericit,
Plin de tot ce-i mai iubit.
Dusu-te-ai, o! blândă stea,
Dulce sorioara mea!
Ş-ai luat în zborul tău
Dorul sufletului meu!

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

12. Trost [sung text checked 1 time]

In dem Schoß des Meeres rauschen hoch die Wellen,
brechen sich an Felsen, dass sie aufwärts schwellen
und in weißen Fluten gleiten in den Sand:
Wasser sind vergänglich, Felsen halten Stand!

In das Nichts versinken auch des Lebens Stunden,
über Herzen schreitend, welche Lieb' empfunden,
aber unvergänglich bleibt ein holdes Glück
durch des Lebens Pfade als Trost uns zurück.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Research team for this text: Bertram Kottmann , Johann Winkler

12. Pe un album [sung text checked 1 time]

În zădar vuieşte Cerna şi se bate
De-a ei stânci măreţe, vechi, nestrămutate,
Şi-n cascade albe saltă pe-a lor sân...
Apa-i trecătoare, petrele rămân!

În zădar şi anii s-adun cu grăbire,
Trecând peste inimi ce-au gustat iubire!
Suvenirul dulce de-un minut slăvit
Pintre-a vieţii valuri stă-n veci neclintit!

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

13. Nacht [sung text checked 1 time]

Nächtliches Rauschen,
heimliches Lauschen,
stille die Welt, ein riesiges Grab;
magisch im Dunkeln
glühen und funkeln
glänzende Sterne leuchtend herab.

Bangendes Schweigen,
träumerisch neigen
dunkelnde Schatten zum Tal sich hin,
feindlich doch walten
wüste Gestalten,
stürmen den liebegequälten Sinn.

Freundlicher Schimmer
leuchtet nun immer
mild durch die Nacht, die tief mich umfängt.
Ewige Trauer,
frostiger Schauer
grausam das arme Herz mir bedrängt.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

13. Noaptea profundă[sung text checked 1 time]

Noaptea profundă 
In ea cufundă 
Pământul june, reinflorit, 
Bolta senină 
Blândă lumină 
Varsă din sânul sau aurit. 

Şi totul tace 
Divină pace 
Peste natură domneşte lin, 
Dar o furtună 
Geme şi tună 
In al meu suflet sdrobit de chin. 

Ah! nici e rază 
Nu luminează 
Noaptea profundă ce m'a cuprins, 
Inima-i ruptă 
De lunga luptă 
Ce-amor şi ură crud au incins!

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

14. Räthsel [sung text checked 1 time]

Es sprach der Knabe: Mein süßes Kind,
nun rat' einmal doch nur recht geschwind!
Leise vom Himmel mit hellem Scheine
zwei holde Sterne, glänzende, reine,
sie fielen herab auf die Stirne dir sacht;
Rate, mein Liebchen, was ich gedacht!
Wollt' es nicht wissen,
trugesbeflissen:
Ihre Augen musste er küssen.

Es sprach der Knabe: Mein trautes Kind,
nun rat' einmal doch nur recht geschwind!
Ich seh' ein Blümchen herrlich erblühen,
perlenbetauet leuchten und glühen,
am lieblichen Antlitz ist dir es erwacht;
Rate, mein Liebchen, was ich gedacht!
Wollt' es nicht wissen,
trugesbeflissen:
Und ihr Mündchen musste er küssen.

Es sprach der Knabe: Mein holdes Kind,
nun rat' einmal doch nur recht geschwind!
Schimmernd zwei weiße Flügel sich heben,
dehnen sich freudig, zum Himmel sie streben,
in Fesseln hast du beide gebracht;
Rate, mein Liebchen, was ich gedacht!
Wollt' es nicht wissen,
trugesbeflissen:
Ihren Busen musste er küssen.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

14. Păstorul zise: Cinel-cinel[sung text checked 1 time]

Păstorul zise: „Cinel-cinel,
Copilei june de lângă el.
Două steluţe cu raze line
Lasat-au ceriul plin de lumine
Şi pe-a ta frunte ele-au căzut.
Gâci, drăguliţă, că le sărut.“
Nu gâci-ndată
Gingaşa fată,
Şi pe ochi dulce fu sărutată.

Păstorul zise încă: „Cinel,
Copilei blânde de lângă el.
O vezi închisă, rumenă floare,
Cum se deschide, vezi lăcrimioare,
Şi pe-a ta faţă ea s-au născut.
Gâci, drăguliţă, că o sărut.“
Nu gâci-ndată
Vesela fată,
Şi pe guriţă fu sărutată.

Păstorul zise iară: „Cinel,
Copilei mândre de lângă el.
Albe, rotunde, două-aripioare
Nencetat saltă, la cer să zboare,
Şi tu-n robie le-ai tot ţinut.
Gâci, drăguliţă, că le sărut.“
Nu gâci-ndată
Rumena fată,
Şi pe sân fraged fu sărutată.

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

15. Einst [sung text checked 1 time]

Als ich dich geseh'n,
da war es gescheh'n
um all meinen Sinn;
doch kaum mir geboren,
das Glück ist verloren,
auf ewig dahin!

Nur einen Moment wohl
war mir gegönnt
das herrliche Glück,
doch meine Gedanken,
sie schweben und schwanken
nach dir nur zurück.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

15. [Title unknown] 

— This text is not currently
in the database but will be added
as soon as we obtain it. —

Authorship:

Go to the single-text view

16. Das Grab [sung text checked 1 time]

Heimat, mir strahlt wohl dein Licht,
doch die Liebste fand ich nicht;
da wandt' ich nun meinen Stab,
und ich kam an ein Grab.
Träumerisch wehte und lind,
wiegte die Halme im Wind;
doch mein Herz erfasste Trauer.
Nahte mir des Todes Schauer,
wollt' ich, man senkte hinab
mich gar tief in dieses Grab.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

16. Mormântul 

— This text is not currently
in the database but will be added
as soon as we obtain it. —

Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author

Go to the single-text view

17. Erinnerung [sung text checked 1 time]

Du gestandest mir bewegt,
schmerzliche Erinnerung,
dass dein Herz für mich nur schlägt,
schmerzliche Erinnerung!
Und da ich dir Glauben zollt',
einem Andern wardst du hold;
doch der And're ist mir Freund,
und  in Treuen eng vereint.
Ob ich dir auch einst verbunden,
meine Liebe ist entschwunden,
und vergessen sind die Stunden,
die uns Herz an Herz gefunden.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Research team for this text: Bertram Kottmann , Johann Winkler

17. Către mine te jurai[sung text checked 1 time]

Către mine te jurai,
Dorule, odorule!
Că pe nimeni nu mai ai,
Dorule, odorule!
M-ai făcut de te crezui,
Dar cu altul te văzui;
Ș-acela mi-e frate bun,
Nu-mi vine să mă răzbun.
Poți să-mi fii de-acum cumnată,
Că de mine ești lăsată,
Cu foc mare blestemată
Și de mine-n veci uitată!

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

18. Der Einsame [sung text checked 1 time]

Verlassen ist und einsam, dem nie auf seinen Wegen
ein reines, holdes Wesen in Liebe trat entgegen.
Das Herz ist ihm zerfallen wie eine Burgruine,
es nestelt ihr Gewebe geschäftig  nur die Spinne;
ein Herz, dem nie entsprungen ein edles, hohes Fühlen,
dumpf tönend wie die Höhle, in der die Wasser spülen.

Das Grab umfängt ihn öde mit doppelt finst'rer Nacht,
es wird ihm keine Träne als letzter Gruß gebracht.
Allein und einsam wandelnd im liebeleeren Leben,
mit ewigem Vergessen auch nach dem Tod umgeben.
Ach, selbst wenn einst die Toten vom Grabe aufersteh'n,
wird fremd, wie hier auf Erden, in jener Welt er geh'n.

Authorship:

Based on:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler

18. Nemernic este omul ce n-a-ntilnit pe cale[sung text checked 1 time]

Nemernic este omul ce n-a-ntilnit pe cale
O gingasă păreche in cursul vietii sale!
Pe inima lui seacă, ruină părăsită,
Păingănul urzeste o pănză incălcită
Prin care nu razbate nici o simţire bună,
Ca racla ce-i desartă, lăuntrul ei rasună!

In groapa ce-l ascunde e mort de două ori
Acel ce-i dat uitării de-ai lumei trecatori!
In viaţă a fost singur şi singur după viaţă,
Perdut pe vecinicie in umbra ce-l inghetaţă.
Ah! el va fi, cind mortii iesi-vor din mormint,
Străin pe ceea lume, străin ca pe pămint!

Authorship:

Go to the single-text view

Researcher for this text: Johann Winkler
Total word count: 2575