Lenz und Liebe. Ein Liedercyklus von Klaus Groth für 1 Singstimme mit Pianoforte

Song Cycle by Anton Rückauf (1855 - 1903)

Word count: 503

1. Sie kommt [sung text not yet checked]

Bei'm Kirchgang die Stillste von Allen ist sie!
Bei'm Marktgang die Schönste von Allen ist sie!
So lieblich, so niedlich, die Augen, o weh!
So blau wie der Himmel, so ties wie der See.

Wer schaut nicht in's Wasser und denkt sich sein Theil?
Wer schau't nicht zum Himmel und wünscht sich sein Theil?
Wer schau't nicht in Augen, so fromm wie ein Lamm,
Und denkt nicht an Engel und allerhand Kram?

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2. Wahr' dich! [sung text not yet checked]

So frisch wie kaum ein Blümelein
 . . . . . . . . . .

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3. Frühlingssonne [sung text not yet checked]

Hell in's Fenster scheint die Sonne,
scheint in's Herz mir Himmelswonne,
und was kalt ist, dumpf und weh,
thaut sie weg wie Maienschnee.

Winter weint die hellsten Thränen,
und ich fühle Frühlingssehnen;
Lust und Freude, frisch wie Thau,
lacht mir zu des Himmels Blau.

Noch ist's Zeit für Glück und Wonne,
komm' herein, o Frühlingssonne!
Lächle mir die [hehre] Seligkeit,
mir tief in's Herz, noch ist es Zeit.

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4. Johann, ich muss fort! [sung text not yet checked]

Er [sagt' mir]1 so viel, und ich sagt ihm kein Wort, 
Und all was ich sagt, war: Johann, ich muß fort!

Er sagt' mir von Liebe, und Himmel und Erb,
Er sagt' mir von Allem -- ich weiß nicht mal mehr!

Er sagt' mir so viel, und ich sagt ihm kein Wort,
Und all was ich sagt, war: Johann ich muß fort!

Er hielt mir die Hand', und er bat mich so sehr,
Ich sollt ihm doch gut sein, und ob ichs nicht wär?

Ich war ja nicht bös, aber ich sagt doch kein Wort, 
Und all was ich sagt, war: Johann ich muß fort!

Nun sitz ich und denk, und denk immer daran,
Mich dünkt ich mußt sagen: wie gern, mein Johann!

Und doch, kommt es wieder, so sag ich kein Wort,
Und halt er mich, sag ich: Johann, ich muß fort!

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1 Harthan, Hinrichs, Rückauf: "sagte"; further changes may exist not shown above.

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5. Unter'm Apfelbaum [sung text not yet checked]

Leben -- ach -- wie bist du schön!
Sterben -- welche Pein!
Und der Kirchhof ist so nah,
Dicht am Garten mein.

Wenn nach Steinen, Kreuzen ich,
Nach dem Mond geseh'n,
Hör' die Kirchenglocke ich
Still und traurig geh'n. --

Ach! und dennoch duftet es,
Und mein Herzlein geht!
Schau! wer unter'm Apfelbaum,
Schau mal, wer dort steht!

Komm, das Leben ist doch schön!
Tod ist wohl ein Traum!
Laß uns, über'n Kirchhof weg,
Nach den Bäumen schau'n.

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6. Vor der Thür [sung text not yet checked]

Mutter schläft schon, laß mich geh'n! 
Horch! der Wächter tutet zehn! 
Horch! Wie schallt das still und schön! 
Laß mich nun zu Hause geh'n!

Sieh! die Kirche ernst uns droht! 
An der Mauer schläft der Tod. 
Schlaf gesund und denke mein,
Wie im Traum ich denke dein.

Mutter hört's gewiß. O weh! 
Nun genug! -- ade -- ade! --
Morgen will ich mit dir geh'n,
Bis der Wächter tutet zehn.

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7. Im Kämmerlein [sung text not yet checked]

Wie müd' und wie schläfrig, 
["O Gott" fang ich an -- ]1
Ich weiß nicht -- was bet' ich? 
Ich denk' an Johann! 

Wie müd' und wie schläfrig 
Und [dunkel]2 die Nacht --
[Ich sah ihn vor]3 Augen,
Als ständ' er und lacht.

So [gut]4 und so freundlich --
[Und mach]5 ich sie zu --
So sieht ihn mein Herz noch 
Als lacht' er mir zu.

Ich [träume wohl wachend]6, 
[Es wandert mein Blick; --]7
Ich weiß nicht -- ist's Sünde? --
Ach nein! es ist [Glück!]8 

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1 another version (Groth) has " Ich falt noch die Hände: "
2 "" : "düfter"
3 "" : "Ich seh ihn mit"
4 "" : "blid"; and an intertextual note says this means "mildfreundlich"
5 "" : "Ach! schließ"
6 "" : "träum wohl im Wachen,"
7 "" : "Ich weiß nicht, wie 's ist:"
8 "" : "das Glück!"

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