by Emanuel von Geibel (1815 - 1884)
Wohl springet aus dem Kiesel
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Language: German (Deutsch)
Wohl springet aus dem Kiesel Der Funk' in lichter Glut, Wohl quillet aus der Traube Das heiße Rebenblut, Doch aus dem dunkeln Auge, Dem holden Auge dein, Da quillet nichts als Liebe Mir tief ins Herz hinein. Seit du zum ersten Male Mich angesehen hast, Da schwärmen meine Gedanken Und haben nicht Ruh' noch Rast; Sie schwärmen wie wilde Vögel Durch Feld und Waldrevier Und über Busch und Wipfel Allein zu dir, zu dir. Und würden die Berge zu Golde, Und würde das Meer zu Wein: So wollt' ich doch lieber, du Holde, Du solltest mein eigen sein!
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- by Emanuel von Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Jugendgedichte, in 1. Erstes Buch, in Lieder als Intermezzo, no. 39 [author's text checked 1 time against a primary source]
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