Aus dem Reiche der Liebe. Lieder-Cyklus für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by Carl Pohlig

Word count: 0

1. Der Jasminenstrauch [sung text not yet checked]

Grün ist der Jasminenstrauch
Abends eingeschlafen,
Als ihn mit des Morgens Hauch
[Sonnenlichter]1 trafen,
Ist er schneeweiß aufgewacht:
"Wie geschah mir in der Nacht?"
Seht, so geht es Bäumen,
Die im Frühling träumen.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Groen is de jasmijnestruik", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Jasmine bush", copyright ©
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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1 Dressler: "Sonnenstrahlen"

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2. Vor deinen hellen Augen [sung text not yet checked]

Vor deinen hellen Augen 
Wird Niemand trüb' erscheinen ohne Grund;
Zu deinen hellen Augen 
Komm ich mit trüben, und du weißt den Grund.
Du kannst mir blicken auf der Seele Grund 
Mit deinen hellen Augen:
Dort liegt ein Weh' gesogen aus dem Grund 
Von deinen hellen Augen.

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3. Sie ist schön, wie der Frühlingstag [sung text not yet checked]

Sie ist schön wie der Frühlingstag,
In Liebestrahlen zerflossen.
Sie ist schön wie der Rosenhag,
In Düfte der Lieb' ergossen.

Sie ist schön, wie in Eden mag
Der Baum des Lebens ersprossen.
Sie ist schön, wie die Schöpfung lag
Im Geist des Schöpfers beschlossen.

Sie ist schön wie die Liebesklag',
Aus Freimunds Lippen geflossen.
Schöner als alles, was ich sag',
Ist, was ich im Herzen verschlossen.

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4. Der holde Dieb [sung text not yet checked]

Nie in schön'rem Stübchen 
Saß gefangen ein hold'rer Dieb, 
Als das Lächeln im Grübchen 
Auf der Wange von meinem Lieb.

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5. Ei, zähle doch der Perlen Thau [sung text not yet checked]

Ei, zähle doch die Perlen Thau 
Die Morgens auf der Blüten-Au
So tausendfältig schimmern;
Ei, zähle doch der Sterne Welt 
Die Nachts am weiten Himmelszelt 
So goldig glänzend flimmern.

Und zählst Du mir der Wolken Heer, 
Und zählst Du jede Well' im Meer,
Dann will auch ich beginnen
Zu zählen meines Herzens Schlag
Das Dir nur pochet Tag für Tag --
Denn Dein ist all mein Sinnen.

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6. Die Wunde brennt [sung text not yet checked]

Bezwingst du nicht den alten Gram?
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

7. Volkslied [sung text not yet checked]

Du bist mein und ich bin Dein;
Dessen darfst gewiß Du sein.
Du bist beschlossen 
In meinem Herzen; 
Verloren ist das Schlüsselein,
Du mußt immer drinne sein.

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8. Aus einem Briefe [sung text not yet checked]

Und hier auf diesem Plätzchen
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

9. Ferne [sung text not yet checked]

Ein Paradies, ein verlorenes,
Liegt rückwärts in der Vergangenheit 
Und ein wiedergeborenes 
Liegt vorwärts in der Zukunft weit.
Immer rückwärts nach jenem blickt
Und Blicke vorwärts nach diesem schickt 
Wehmuth und Sehnsucht, dein Wegegeleit,
O Herz, durch die Spanne der öden Zeit. 

Authorship

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10. Sprühregen und Märzenstaub  [sung text not yet checked]

Sprühregen und Märzenstaub
Fallen herab auf das grüne Laub.
Auf das junge Laub und die Blümlein bunt,
Und sie bleiben frisch, und sie bleiben gesund,
Denn es stirbt sich nicht so gleich.

Trag du in der Jugendzeit
Immer getrost dein junges Leid.
Und meinst du, daß dir das Herze bricht?
Junge Leiden die tödten noch nicht,
Denn es stirbt sich nicht so gleich!

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Fine rain and March dust", copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Otto Roquette, Liederbuch, Stuttgart und Tübingen: J.G. Cotta’scher Verlag, 1852, page 87


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

11. Liebes-Hymne [sung text not yet checked]

[ ... ]
Gib treulich mir die Hände, Sei Bruder mir und wende Den Blick vor deinem Ende Nicht wieder weg von mir. Ein Tempel, wo wir knieen, Ein Ort, wohin wir ziehen, Ein Glück, für das wir glühen, Ein Himmel mir und dir!

Authorship

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Confirmed with Novalis Schriften, erster Band, ed. by Jakob Minor, Jena: Eugen Diederichs, 1907. Appears in Gedichte, in An Personen, page 219.


Research team for this text: Harry Joelson , Melanie Trumbull

12. Ständchen [sung text not yet checked]

Komm, verhüllte Schöne!
Komm, aus deinem Haus
Locken stille Töne
Dich zur Nacht heraus.

Komm und schlag' den Schleier
Dir vom Angesicht,
Zeige dich nur freier,
Süßes Mondenlicht!

Unter ist die Sonne,
Deren Blick, so scharf,
Deine milde Wonne
Nicht verletzen darf.

Abendglutumrötet
Starb der Lerche Schall;
Und aus Büschen flötet
Nun die Nachtigall.

Tag mit seinem Tosen
Ist zur Ruhe hier,
Liebchen! alle Rosen
Schlafen außer dir.

Alle kecken Lüfte
Sind zur Ruh' im Laub;
Nachtviolendüfte
Fürchten keinen Raub.

Lüstern keine Biene
Trägt mehr Honig ein;
Und an deiner Miene
Saugt mein Blick allein.

Laß dich's nicht verdrießen,
Küsse mich in Ruh'.
Alle Knospen schließen
Ihre Augen zu.

Und vor'm Abendsterne
Wirst du nicht dich scheu'n,
Dessen Blick sich gerne
Mag an Küssen freu'n.

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Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

13. Liebes-Weh [sung text not yet checked]

Was dir mit Zagen
Erfüllt die Brust,
Warum du klagen
Und weinen mußt?

Es wird von Schmerzen
Die Brust bewegt,
Wenn sich im Herzen
Die Liebe regt.

Laß ruhig fließen
Der Thränen Lauf,
Die Blumen sprießen
Im Regen auf.

Authorship

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

14. Was soll ich dir für Namen geben  [sung text not yet checked]

Was soll ich dir für Namen geben?
Mein trautes Herz! mein einz'ges Leben!
Mein Sonnenblick! mein Seelenstrahl!
Mein Hoffen, Sehnen und Verlangen!
Mein Wünschen, Glauben, Zweifeln, Bangen!
O meine süße Liebesqual!

Ich nenne dich mit allen Namen,
Die je von Liebeslippen kamen,
Ich grüße dich mit jedem Laut,
Den du mir je geküßt vom Munde,
Ich nenne dich im Herzengrunde,
Lieb, ewig teuer, Schwester, Braut!

Authorship

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

15. Ach, dass ewig hier die Liebe ewig bliebe  [sung text not yet checked]

Ach, daß ewig hier die Liebe
Ewig bliebe,
Oder, wenn sie wollte scheiden,
Uns die beiden
Uns die beiden mit sich nähme,
Daß ich käme
Mit dir dorthin, wo die Liebe
Ewig bliebe.

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