Sechs Lieder aus dem Quickborn, für Sopran oder Tenor mit Pianoforte

Song Cycle by Friedrich Hinrichs (1820 - 1892)

Word count: 233

1. Die alte Weide [sung text not yet checked]

[Dann]1 klopf' nur an's Fenster,
Und klopfe nur sacht,
Das Dorf liegt im Schlafe
Und still ist die Nacht.

Dann klopf' nur an's Fenster,
Dreimal oder vier,
Ich hör' dich im Schlafe
Und komme zu dir.

Der Garten ist ruhig,
Der Mond ist so blank,
Komm sacht heute Nacht,
Komm den Steig nur entlang.

Da stehet die Weide,
Darunter ein Stein,
Laß schau'n uns am Himmel
Den flimmernden Schein.

Laß plaudern uns zärtlich,
So heimlich und sacht,
Und Niemand zum Zeugen
Als Mondschein und Nacht.

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1 Eyken: "Drum"; further changes may exist not noted above.

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2. Zu Bett [sung text not yet checked]

Wie müd' und wie schläfrig, 
["O Gott" fang ich an -- ]1
Ich weiß nicht -- was bet' ich? 
Ich denk' an Johann! 

Wie müd' und wie schläfrig 
Und [dunkel]2 die Nacht --
[Ich sah ihn vor]3 Augen,
Als ständ' er und lacht.

So [gut]4 und so freundlich --
[Und mach]5 ich sie zu --
So sieht ihn mein Herz noch 
Als lacht' er mir zu.

Ich [träume wohl wachend]6, 
[Es wandert mein Blick; --]7
Ich weiß nicht -- ist's Sünde? --
Ach nein! es ist [Glück!]8 

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1 another version (Groth) has " Ich falt noch die Hände: "
2 "" : "düfter"
3 "" : "Ich seh ihn mit"
4 "" : "blid"; and an intertextual note says this means "mildfreundlich"
5 "" : "Ach! schließ"
6 "" : "träum wohl im Wachen,"
7 "" : "Ich weiß nicht, wie 's ist:"
8 "" : "das Glück!"

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3. Gegenüber [sung text not yet checked]

Im Garten am Fenster
 . . . . . . . . . .

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4. Abgelohnt [sung text not yet checked]

Der Sohn, der hatte sie so lieb
 . . . . . . . . . .

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5. Selbstgespräch [sung text not yet checked]

Johann, nun spann die Schimmel an
 . . . . . . . . . .

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6. Hell in's Fenster [sung text not yet checked]

Hell in's Fenster scheint die Sonne,
scheint in's Herz mir Himmelswonne,
und was kalt ist, dumpf und weh,
thaut sie weg wie Maienschnee.

Winter weint die hellsten Thränen,
und ich fühle Frühlingssehnen;
Lust und Freude, frisch wie Thau,
lacht mir zu des Himmels Blau.

Noch ist's Zeit für Glück und Wonne,
komm' herein, o Frühlingssonne!
Lächle mir die [hehre] Seligkeit,
mir tief in's Herz, noch ist es Zeit.

Authorship

Based on

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Researcher for this text: Harry Joelson