13 Duette für Sopran und Alt mit Pianofortebegleitung

by Louis Samson

Word count: 521

1. Der Pilger [sung text not yet checked]

Auf dürrer Heide geht
Ein armer Wandersmann,
Kein kühlend Lüftchen weht,
Das ihn erquicken kann.

Er schaut landein, landaus,
Horcht, keine Quelle fließt,
Blickt, sieht nicht Wald, nicht Haus,
So schattend ihn umschließt.

Er kann nicht weitergehn,
Er sinkt aufs dürre Moos: --
Doch sieh! auf Bergeshöhn
Erblickt er jetzt ein Schloß.

»O Kranker, freue dich!
Das nimmt dich gastlich auf!«
Er rafft zusammen sich,
Er eilt den Berg hinauf.

Und als er auf den Höhn --
Kein Schloß ersieht er mehr,
Sieht eine Wolke stehn,
Die bald hinstirbt wie er.

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  • ENG English (Sharon Krebs) , "The pilgrim", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Süsses Finden [sung text not yet checked]

Süss wie dem durstenden Wand'rer
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  • by Anonymous / Unidentified Author

3. Verlassen [sung text not yet checked]

Knabe, dir gefiel die [duft'ge]1 Rose,
Als sie glühend hing am grünen Strauch,
Aufgeküßt vom warmen Sonnenstrahle,
Rothgeküßt vom warmen Frühlingshauch.

Und mit Schmeicheln hast du sie gebrochen,
Statt geliebt, verlassen sie darauf, -- --
Ach, wer hebt die [hingeworfne]2 Rose,
Die am Boden liegt verwelkend, auf?

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1 Berg: "duftige"
2 Berg: "hingeworfene"

Researcher for this text: Virginia Knight

4. Kein' schöner Zeit auf Erden ist[sung text not yet checked]

Kein' [schöner]1 Zeit auf Erden ist,
Als wie die Zeit im Maien;
Kein höher Freud auf Erden ist,
Als gehn im Mai zu Zweien, zu Zweien,
Im Herzen lauter Sonnenschein
Durchwandern Wiese, Feld und Hain
Und gar nichts weiter üben
Als lieben, nur lieben!

Schon ist der holde Mai gekehrt,
Die Lüftlein wehen linde,
Und ward dir noch kein Lieb beschert,
So such dir eins geschwinde, geschwinde!
Die Vöglein singens früh und spat:
So ist's bestimmt in Gottes Rath,
Im Mai soll man nichts üben,
Als lieben, nur lieben!

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Harfe und Leyer. Jahrbuch lyrischer Originalien, herausgegeben von Karl Barthel und Ludwig Grote, Hannover: Karl Rümpler, 1854, page 204.

1 Samson: "schönre'"; further changes may exist not shown above.

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

5. Herrliche Nacht [sung text not yet checked]

O herrliche Nacht
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  • by Anonymous / Unidentified Author

6. Der geflügelte Amor [sung text not yet checked]

Amor kam, wie andere Knaben
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  • by Anonymous / Unidentified Author

7. Vertröstung [sung text not yet checked]

Frühling und Liebestraum
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  • by Anonymous / Unidentified Author

8. Ständchen [sung text not yet checked]

Schlummerlos rauschen 
Die Saiten im leisen Spiel:
Du, meiner Augen Ziel, 
Laß dein Herz lauschen! 
Den Gram zu bethören,
Mit bebendem Ton 
O laß mich beschwören 
Den zaubrischen Mohn! 
  Schlummerlos rauschen 
  Die Saiten im leisen Spiel:
  Du, meiner Augen Ziel,
  Laß dein Herz lauschen! 

Thränen schon stocken, 
Umschleiert die Wimper fällt, 
Selig zur schönsten Welt 
Träume dich locken.
Von Noth und von Kummer,
Vom Tage so grau
Entführt dich der Schlummer 
Zur sonnigen Au.
  [Schlummerlos rauschen 
  Die Saiten im leisen Spiel:
  Du, meiner Augen Ziel,
  Laß dein Herz lauschen.]1

Grünende Traube 
Rankend zur Wölbung schwoll,
Duftiger Blüten voll 
Baut sich die Laube. 
Die Sorgen zerfließen 
Im murmelnden Bach, 
Und Wolken umschließen 
Das glückliche Dach.
  Schlummerlos rauschen
  Die Saiten im leisen Spiel:
  Du, meiner Augen Ziel,
  Laß dein Herz lauschen.

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

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1 omitted by Sommer.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

9. Das Lachen [sung text not yet checked]

Lachen war heimathlos
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  • by Anonymous / Unidentified Author

10. Treu' Leid liebt treue Brust [sung text not yet checked]

Ach! wem ein rechtes Gedenken blüht,
Dem blüht die ganze Welt,
Und wessen Herz in Treue glüht,
Um den ist's wohl bestellt!

Das Vögelein, das ja nur flattern kann
Und singen, [sonst]1 nichts mehr,
[Hätt's Liebe nicht]2, wo nähm' es dann 
Die süßen Weisen her?

Und hätte die Blume nicht das Licht, 
Wie [sollt']3 sie fröhlich blüh'n?
[Und hätt']4 mein Herz die Liebe nicht,
Wie [sollt']3 es selig glüh'n? --

Und wären nicht süße Thränen mein,
Was hätt' ih dann für Lust? 
[So]5 laßt mich einsam traurig sein --
Treu Leid liebt treue Brust.

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Confirmed with Deutschlands Dichterinnen. (Von 1500 bis 1846). In chronologischer Folge, herausgegeben von Abraham Voß, Düsseldorf, Verlag von Vossmann und Schmidt, 1847, page 295.

1 Tiehsen: "und sonst"
2 Tiehsen: "Hätt' es nicht Lieb' "
3 Tiehsen: "könnt' "
4 Tiehsen: "Hätte"
5 Tiehsen: "Drum"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

11. Eros Abkunft [sung text not yet checked]

Wundert ihr euch
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  • by Anonymous / Unidentified Author

12. Marie [sung text not yet checked]

Marie, am Fenster sitzest du,
Du [einfach Bürgerkind]1,
Und siehst dem Spiel der Blüthen zu,
Verweht im Abendwind.

Der [Bürger]2, der vorüber geht,
Er lüftet fromm den Hut.
Du bist ja selbst, wie ein Gebet,
So fromm, so schön, so gut.

Die Blumenaugen seh'n empor
Zu deiner Augen Licht!
Die schönste Blum' im Fensterflor
Ist doch dein Angesicht.

Ihr Abendglocken, grüßet sie
Mit süßer Melodie!
O brech' der Sturm die [Blumen]3 nie,
Und nie dein Herz, Marie!

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Rudolph Gottschall, Die Göttin. Ein Hoheslied vom Weibe, Hamburg: Hoffmann und Campe, 1853, page 27

1 Jensen: "liebes, süßes Kind"
2 Jensen: "Wandrer"
3 Jensen: "Blume"

Research team for this text: Peter Donderwinkel , Sharon Krebs [Guest Editor]

13. Glaube, Liebe, Hoffnung [sung text not yet checked]

Wo bist du hin
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  • by Anonymous / Unidentified Author