Weh ist mein Herz und im Auge die Thrän', Lang', lang' hab' ich keine Freude geseh'n; Verlassen und freudlos trag' ich meinen Schmerz, Und die Stimme des Mitleids kühlt nimmer mein Herz! ... Lieb', du hast Freud'; und tief hab' ich geliebt,-- Lieb', du hast Leid; und tief ward ich betrübt. Doch dies wunde Herz, das so blutet mir nun, O es sagt mir sein Pochen, bald, bald wird es ruh'n! O, wenn ich wär', wo das Glück einst mir schien -- Drunten am Strom, an dem Schloß dort so grün, Denn dort mein gedenkend wird wandeln und geh'n, Der gar bald mir getrocknet im Auge die Thrän'. ...
Schottische Lieder und Gesänge mit Begleitung des Piano-Forte, gedichtet von Robert Burns, übersetzt von Philipp Kaufmann, op. 28
by Friedrich Wilhelm Jähns (1809 - 1888)
1.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title [an adaptation]
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "The Tear-Drop", written 1794
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Wie kann ich froh und lustig seyn,
Wie kann ich geh'n mit Band und Straus?
Wenn der herz'ge Junge, der mir so lieb,
Ist über die Berge weit hinaus?
'S ist nicht der frost'ge Winterwind,
'S ist nicht der Schnee und Sturm und Graus,
Doch immer kommen mir Thränen in's Aug',
Denk ich an ihn, der weit hinaus.
Mein Vater wies mich von der Thür,
Die Freunde stießen mich aus dem Haus,
Doch Einer, weiß ich, nimmt mich auf,
Der herz'ge Junge, der weit hinaus.
...
Der lange Winter geht vorbei,
Der Frühling putzt die Birken aus,
Es grünt und blüht und lacht der Mai,
Und er kommt heim, der weit hinaus.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "The Bonie Lad That's Far Awa", written 1788
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Com puc estar contenta i alegre?", copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Hoe kan ik blij en vrolijk zijn?", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Tinelot Wittermans) , "How can I be happy and gay?", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Comment puis-je être heureuse et gaie ?", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
- HEB Hebrew (עברית) [singable] (Ada Lewinsky) , "איך יהיה ליבי רונן", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
Note: contemporary German would change the following spellings: "seyn" -> "sein", "Straus" -> "Strauss", "Thränen" -> "Tränen", "Thür" -> "Tür", etc.
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O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! Wär' Vater und Mutter und alles am Platz, O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! Doch leise tritt, wenn du willst kommen zu mir, Und kommst du, so komm durch die hintere Tür, ... Und komm so, als woll'st du nicht kommen zu mir! Und komm so, als woll'st du nicht kommen zu mir! O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! ... O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! Wär' Vater und Mutter und alles am Platz, O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! ... In der Kirch' auf dem Markt, kurz, im ganzen Revier Geh vorbei nur, als fragtest du gar nichts nach mir, Doch schiel mit dem süßen Blauauge nach mir, Doch blick so, als blicktest du gar nicht nach mir! O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! ... O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! Wär' Vater und Mutter und alles am Platz, O pfeif nur, und gleich bin ich bei dir, mein Schatz! ... Ja, schwör' nur, du machtest dir gar nichts aus mir, Und schätze gering meine Schönheit und Zier! Doch herz' keine and're, magst scherzen mit ihr, Sie könnte entwenden dein Herzelein mir.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title [an adaptation]
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "O, whistle an' I'll come to ye, my lad!"
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Researcher for this page: Johann Winkler4. Ballade
Ein stattlicher Freiersmann fragt' bei mir an und wollte die Freiheit mir rauben. Ich sagt' ihm, nichts wär' mir verhasst wie ein Mann; der Tölpel! Wer heißt's ihn denn glauben? Mein Schwarzaug', so sagt' er, durchbohrt hätt' es ihn, er schwur, dass vor Lieb' er erliege. Ich sagt', er möcht' sterben für Jenny, zum Scherz; der Himmel verzeih' mir die Lüge! Ein stattliches Gut und ihn selber, den Herrn, zum Mann mir, das war sein Erbieten. Ich tat nicht, als kennt' ich's, als hätt' ich ihn gern, man konnte mir Kleineres bieten. Nun dent euch, kaum vierzehn Tage nachher, da führt ihn der Henker zur Zweiten! Zur Base, braun Bessy, und schäkert mit der; nun denkt euch, und das soll man leiden? Ich fand keine Rast, meine Ruhe war fort; zum Weib von Dalgarnok ich gehe, und wen, als den Treulosen, finde ich dort, erschreck', als wenn Kobold' ich sähe. Doch über die Schulter ein Blickchen ihm winkt, dass niemand mich keck heiß' und eitel. Wie trunken mein Schatz da gleich hüpfet und springt und schwur, ich wär' doch sein süß Maidel. Ich fragt' nach der Base ganz zierlich und süß, ob wieder erlangt sie ihr Hören? Ob ihr nicht der Schuh drück' die runzlichen Füß'? O Himmel, da ging's an ein Schwören! Er bat um Gott'swillen, nöcht' werden sein Weib, sonst stürb' er vor Kummer und Sorgen. Nun gut denn, zu retten ihm Leben und Leib, denk' ich, willst nur nehmen ihn - morgen!
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title [an adaptation]
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796)
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Researcher for this page: Johann Winkler5.
Mein Herz ist im Hochland, Mein Herz ist nicht hier, Mein Herz ist im Hochland, Mein Hochland bei dir. Auf der Jagd nach dem Hirsch, Auf der Jagd nach dem Reh, Mein Herz ist im Hochland, Wohin ich auch geh'. Fahr wohl du mein Hochland, Fahr wohl du mein Nord, Du Heimat des Mutes, Der Tapferkeit Hort. Wohin ich auch wandre, Wohin, allerwärts, In den Bergen des Hochlands Bleibt ewig mein Herz. Fahrt wohl, ihr Gebirge, Hochglänzender Schnee, Fahrt wohl, grüne Täler Am bläulichen See, Fahrt wohl, dunkle Wälder, Wildhängende Hut, Ihr stürzenden Bäche, Lautbrausende Flut! Mein Herz ist im Hochland, Mein Herz ist nicht hier, Mein Herz ist im Hochland, Mein Hochland bei dir. Auf der Jagd nach dem Hirsch, Auf der Jagd nach dem Reh, Mein Herz ist im Hochland, Wohin ich auch geh'.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title, appears in Gedichte von Robert Burns, first published 1839 [an adaptation]
Based on:
- a text in English by Robert Burns (1759 - 1796), "My heart's in the Highlands"
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Mein Herz ist schwer, ich weiß, um wen, mein Herz ist schwer, doch sag' ich's nicht. Wach blieb' ich die längste Nacht, o ich weiß, ich weiß, um wen! O, o ich weiß, um wen! Ach, ach ich weiß, um wen! Reisen wollt' ich durch die Welt, ach ich weiß, ich weiß, um wen! Du Macht, die lächelt treuer Lieb', o lächle hold, ich weiß, auf wen! Führe sicher aus Gefahr, und sende mir, du weißt ja, wen! O, o du weißt ja, wen! Ach, ach du weißt ja, wen! O ich tät', was tät' ich nicht, alles ja, du weißt, um wen!
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title [an adaptation]
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "My heart is sair"
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Researcher for this page: Johann Winkler7.
Wärst du auf öder Haid' allein, In Sturm und Wind, in Sturm und Wind, Mein Mantel müsst' dein Obdach sein, Mein süßes Kind, mein süßes Kind! Wenn dich des Schicksals Sturm erfasst Mit bitter'm Schmerz, mit bitter'm Schmerz, An meiner Brust hier find'st du Rast, Komm an mein Herz, komm an mein Herz! Wär' ich im schwarzen Burverließ, In Wüstenei'n, in Wüstenei'n, Die Wüste wär' ein Paradies, Könnt'st du, mein Lieb, nur bei mir sein. Und wär' die weite Welt mein Thron, Mit dir, süß Liebchen, teilt' ich ihn; Es wär' die Perl' in meiner Kron' Die Königin, die Königin.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846)
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "Oh wert thou in the cauld blast"
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Note: Jähns's setting begins with a typographical error: "Wär' ich" instead of "Wärst du".
Researcher for this page: Johann Winkler8.
Mein Schatz ist eine rote Ros', Im holden Mai erblüht; Zu hören ihr lieb Stimmchen bloß, Ist mir das liebste Lied. Und wie du hold bist, süßes Herz, So lieb' ich dich so sehr. Und lieben werd' ich dich, mein Herz, Bis trocken wird das Meer. Bis alle Meere trocken sind, Die Sonne schmilzt den Stein, Will ich dich tragen, süßes Kind! Im tiefsten Herzen mein. Leb wohl! leb wohl! mein einzig Lieb, Leb wohl auf kurze Zeit. Ich komme, komme bald, zurück, Wär's tausend Meilen weit!
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), first published 1830
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796)
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Research team for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor], Johann Winkler9. Mary Morison
O Mary, Mary sei
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Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846)
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "Mary Morison"
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10. Das Mädchen am Doon
Ihr Ufer grün am holden Doon
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Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846)
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "The Banks o' Doon", subtitle: "[Second version]"
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11. Jamie  [sung text not yet checked]
Du hast mich verlassen, Jamie! Du hast mich verlassen. Oft du schwurst, du ließest mich nie! Möchtest eh' erblassen. Deine Maid, nun ließest du sie, Hast mich verlassen, Jamie! Hast mich verlassen. Du brachst dein Versprechen, Jamie! Du brachst dein Versprechen. Kannst du gehn zur Andern, wie? Wenn mein Herz will brechen.-- Schließ' dich, Aug', und öffne dich nie! Mag der Tod dich brechen, Jamie! Der Tod dich brechen.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), appears in Gedichte von Robert Burns, first published 1839
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "Thou hast left me ever, Jamie", written 1793
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]12. An Mary  [sung text not yet checked]
[Himmelsbote]1, Strahl der Sterne, Der ob schöner Unschuld wacht, Wenn ich irr' in weiter Ferne, Schütz Maria deine Macht. [Hold]2 voll Huld und ohne Fehle, Hold und rein und klar wie du, Auf Marias reiner Seele Mit dem hellsten Scheine ruh. [Laue Lüfte]3, mild ihr lächelt, Leise weht ihr Kühlung zu; Linder Hauch der sie umfächelt, Wiege sanft ihr Herz in Ruh. Und ein Engel auf sie blicke, Wenn ich [irr']4 am fernen Strand; Fern von ihr verbannt vom Glücke, Sey ihr Herz mein Heimathland.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title, appears in Gedichte von Robert Burns
Based on:
- a text in English by Robert Burns (1759 - 1796), "Prayer for Mary"
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View original text (without footnotes)Confirmed with Gedichte von Robert Burns. Übersetzt von Philipp Kaufmann, Stuttgart und Tübingen, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1839, p. 137.
Note: there is a typo in the Cramer score in stanza 4, line 3: word 6 is "Glaube" instead of "Glücke".
1 Cramer, Gumbert: "Himmelslüfte"2 Cramer: "So"
3 Cramer: "Frühlingslüfte"
4 Cramer: "klag'"
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler
13. Abschied von Ayr
Schwarze Nacht bricht schnell herein
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Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846)
Based on:
- a text in English by Robert Burns (1759 - 1796), title 1: "The gloomy night", title 2: "Farewell to the Banks of Ayr"
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14. Hochlandskind  [sung text not yet checked]
Nein, edle Damen, noch so schön, Nicht eurem Preis mein Lied ertön': Geburt und Titel eitel sind; Ich lobe mir mein Hochland-Kind. Dort in der Büsche Schatten, o! Dort auf den grünen Matten, o! Mein Herz mir glüht, ich sing mein Lied, Mein Lied von meinem Hochland-Kind. O wären Berg und Thäler mein, Das Schloß dort und der Gartenhain! Die Well' sollt sehn, wie treulich minnt Mein Herz mein herzig Hochland-Kind. Dort in der Büsche Schatten, o! Dort auf den grünen Matten, o! Mein Herz mir glüht, ich sing mein Lied, Mein Lied von meinem Hochland-Kind. Doch reißt des Schicksal's grimme Wuth Mein Schiff auch durch empörte Fluth; So lang mein Purpurstrom noch rinnt, Lieb ich mein herzig Hochland-Kind. Dort in der Büsche Schatten, o! Dort auf den grünen Matten, o! Mein Herz mir glüht, ich sing mein Lied, Mein Lied von meinem Hochland-Kind. Durchirr' ich Länder noch so fern, Stets bleibt dein Herz mein treuer Stern. [Wie meines glüht]1, dir treu gesinnt, Mein treues liebes Hochland-Kind. Dort in der Büsche Schatten, o! Dort auf den grünen Matten, o! Mein Herz mir glüht, ich sing mein Lied, Mein Lied von meinem Hochland-Kind. Für sie ist mir kein Weg zu weit, Für sie mein Herz den Sturm nicht scheut, Des Indiens Reichthum einst mir wind' Den Kranz für mein lieb Hochland-Kind. Dort in der Büsche Schatten, o! Dort auf den grünen Matten, o! Mein Herz mir glüht, ich sing mein Lied, Mein Lied von meinem Hochland-Kind. Sie hat mein Herz, hat meine Hand, An sie knüpft mich ein [heilig]2 Band! Und naht der Tod, er treu mich find' Dir, meinem herz'gen Hochland-Kind! Dort in der Büsche Schatten, o! Dort auf den grünen Matten, o! Mein Herz mir glüht, ich sing mein Lied, Mein Lied von meinem Hochland-Kind.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), "Nein, edle Damen, noch so schön", appears in Gedichte von Robert Burns, first published 1839
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "The Highland Lassie, O"
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View original text (without footnotes)1 Dresel: "Das meine glüht"
2 Dresel: "süßes"
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
15. Jean  [sung text not yet checked]
Von allen Winden, die da wehn, Hab' ich den Westwind gern, Weil dort wohnt mein süß Liebchen schön, Mein Liebchen mir so fern. Manch wilder Wald, manch Wasser kalt, Uns trennen Berg und Thal. Doch Tag und Nacht zieht mich's mit Macht, Zu ihr in süßer Qual. Sie seh' ich in des Blümleins Thau, Ich seh' sie hold und schön, Sie hör' ich singen in Feld und Au, Ich hör' ihren Zauber wehn. Und jed' süß Blümlein, das da dringt Aus Quell, Busch, Gras und Grün, Und jed' lieb Vöglein, das da singt, Führt mich zu meiner Jean. Weh', süßer West, weh' sanft und leis, Gewiegt in Laub und Zweig, Mit Balsamhauch durch Busch und Strauch, Bring heim die Blümlein reich. Und mir bring meinen Schatz zurück, So lieb und hold, nur ihn! Jed' Leid scheucht mir ein Blick von ihr, -- Ein Blick von meiner Jean. Manch theurer Schwur in Hain und Flur Einst unsre Herzen band. Wie süß sich sehn! wie bitter gehn! -- Die Nacht, da sie mir schwand! Der Vater droben weiß allein, Zum Zeugen ruf' ich ihn, Daß keine hier so theuer mir, Als meine süße Jean.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title, appears in Gedichte von Robert Burns [an adaptation]
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), no title, written 1788
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Gedichte von Robert Burns, übersetzt von Philipp Kaufmann, Stuttgart & Tübingen: Verlag der J.G. Cotta'schen Buchhandlung, 1839, pages 107-108.
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
16. Liebeslied  [sung text not yet checked]
Der Rose deine Wange gleicht, Mein einzig Herz! du Süße, o! Dein Hals dem Silberthau so leicht Am Strand auf grüner Wiese, o! Die Zähne gleich dem Elfenbein, O süß der Augen heller Schein, Jed Glück lacht mir von dir allein, Mein einzig Herz! du Süße, o! Im Dornbusch singt das Vögelein Sein Lied voll Lust und Wonnen Im lieben holden Morgenschein, Kein Gram hält es umsponnen. Du weißt nichts, kleiner Sänger du, Von Sorge, die mir raubt die Ruh, Von Gram, der mir das Herz schnürt zu, Und raubt mir Freud' und Wonnen. Ein heißer Wunsch macht mehr mir Pein, Als alle Noth und Schmerzen: Ich wollt du wärst auf ewig mein, Kämst nie von meinem Herzen. Dann fühlte wohl den ganzen Tag Ich nimmer Sorge, nimmer Plag, Bis still mir stünd des Herzens Schlag, Du Herz, von meinem Herzen.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title, appears in Gedichte von Robert Burns
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796) [text unavailable]
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Confirmed with Gedichte von Robert Burns. Übersetzt von Philipp Kaufmann, Stuttgart und Tübingen, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1839, pages 128.
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]