Achtzehn [Neunzehn?] Lieder und Gesänge für vier Männerstimmen

Song Cycle by Franz Otto (1809 - 1842)

Word count: 740

1. Wunsch [sung text not yet checked]

Ach! wenn ich nur ein einzig Mal
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

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2. Ubi bene, ibi patria [sung text not yet checked]

Ich bin überall zu Hause,
Ich bin überall bekannt;
Macht mein Glück im Norden eine Pause,
Ey so ist im Süd mein Vaterland!
Lustig hier und lustig da!
Ubi bene ibi patria!

Federleicht ist mein Gepäcke,
Und mein Blut so leicht und frisch,
Ob ich unter freyem Himmel decke,
Oder in Pallästen meinen Tisch,
Hunger hier und Hunger da,
Ubi bene ibi patria.

Winkt mir nur bey vollem Glase
Amor zu dem süssen Spiel,
Sey es hier die aufgestuzte Nase,
Oder dort ein griechisches Profil,
Liebe hier und Liebe da,
Ubi bene ibi patria.

Authorship

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Aus der Ferne [sung text not yet checked]

  [Am]1 stillen Hain,
Im [Abendschein]2,
Wenn der Himmel sich röthet,
Die Nachtigall flötet,
Gedenk' ich dein.
 
  Bey Mondenschein,
Am nahen Hain,
Den die Käfer umschwirren,
Die Täubchen durchgirren,
Gedenk' ich dein.
 
  Ich geh' im Hain
Wohl ganz allein,
Und seh keine Bäume,
Und hänge und träume
Von dir allein. --

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "From the far distance", copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission

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1 Otto, Hiller: "Im"; further changes may exist not shown above.
2 Otto: "Mondenschein"; further changes may exist not shown above.

Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

4. Liebesgeständniss [sung text not yet checked]

Ach, seel'gen Liebesglanz erschau' ich ferne
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

5. Klage [sung text not yet checked]

Still ist die Nacht
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

6. Abendsegen [sung text not yet checked]

Einsam an dem Fenster sitzend
Blick' ich in die Nacht hinaus.
D'rüben glänzen noch die Lichter
In dem heißgeliebten Haus.

Alles ist so still und ruhig,
Nur die Lüft' und Wolken zieh'n,
Alles ist so kalt und schweigsam;
Aber meine Schmerzen glüh'n. --

Gebt, o gebt mir, heil'ge Sterne, 
Einen Strahl und einen Laut; 
Daß, wenn ich den Laut ihr sende, 
Sich der Strahl zur Brücke baut.

Daß er Ihr allein verstandlich, 
Daß er Ihr nur sichtbar ist: 
Daß sie im Gebet des Abends 
Ihres Sängers nicht vergißt.

Authorship

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

7. Die Kapelle [sung text not yet checked]

Droben stehet die Kapelle,
Schauet still ins Tal hinab,
Drunten [singt]1 bei Wies' und Quelle
Froh und hell der Hirtenknab'.

Traurig tönt das Glöcklein nieder,
Schauerlich der Leichenchor;
Stille sind die frohen Lieder,
Und der Knabe lauscht empor.

Droben bringt man sie zu Grabe,
Die sich freuten in dem Tal.
Hirtenknabe, Hirtenknabe!
Dir auch singt man dort einmal.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De kapel", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "The Chapel", copyright ©
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La chapelle", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

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1 Blodek: "sitzt"

Researcher for this text: Jakob Kellner

8. Der Männergesang [sung text not yet checked]

Hoch und hehr erschallt aus [freier]1 Männerbrust
Der volle feurige Chor!
Wie Bardenklänge voll Siegeslust
So steigt er brausend empor,
Der volle feurige Männerchor!

Frei und treu erschallt dem würd'gen Mann zu Ehr'
Der volle feurige Chor!
Von Dank erfüllt, ein Klangesmeer
So steigt er jubelnd empor,
Der volle feurige Männerchor!

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1 Otto: "freud'ger"; further changes may exist not noted.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

9. An Johanna [sung text not yet checked]

Ich [sahe]1 die blaue unendliche See,
Wie ward's mir im Herzen so wohlig, so weh!
Doch hab' ich Dein blaues Auge gesehen,
Und weiß nun selber nicht, wie mir geschehen.

Und wenn ich die blaue unendliche See
Auch immer und immer wiedersäh' -
Das Wasser ewig doch Wasser bliebe:
Dein Aug' ist ewig unendliche Liebe!

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Confirmed with Gedichte von Hoffmann von Fallersleben, Achte Auflage, Berlin, Franz Lipperheide, 1874, page 125.

1 Otto, G. Schmidt, Sturm: "sah' in"; Stern: "schaute"; further changes may exist not shown above.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

10. Frühlings Ahnung [sung text not yet checked]

O sanfter, süsser Hauch!
[Schon]1 weckest du wieder
Mir Frühlingslieder,
Bald [blühen]2 die Veilchen auch.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Auguri de primavera", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Anticipation of spring", copyright © 2004
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Avant-goût du printemps", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with: Uhlands Werke, Erster Teil, Gedichte, herausgegeben von Adalbert Silbermann, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Deutsches Verlagshaus Bong & Co., [no year], page 39.

1 Lang: "Wie"
2 Kahn: "blühn"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

11. Die Märznacht  [sung text not yet checked]

Horch! wie brauset der Sturm und der schwellende Strom in der Nacht hin!
Schaurig süßes Gefühl! lieblicher Frühling, du nahst!

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Nacht in maart", copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Kelly Dean Hansen) , "March night", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Nuit de mars", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

12. Trinklied [sung text not yet checked]

Die Traube reift ohn' Unterlass
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

13. Jägers Lieb' [sung text not yet checked]

Mein Lieb ist die Haide, der Hochwald mein Lieb,
Dem ich mich auf ewig zu eigen verschrieb;
Die grünende Dämmrung, der rauschende Baum  
Ist Tags mein Gedanke, ist nächtlich mein Traum. 

Das hallende Hifthorn, der Wald ist mein Lieb,
Dem ich mich auf ewig zu eigen verschrieb;
Mein Lieb ist das Hifthorn, das Männersinn weckt'
In Bergen und Thälern den Widerklang neckt'. 

Die sichere Büchse, der Wald ist mein Lieb,
Dem ich mich auf ewig zu eigen verschrieb; 
Mein Lieb ist die Büchse mit sicherem Blitz, 
Da rettet nicht Stärke, nicht Schnelle, nicht Witz. 

Das weidende Rehlein, der Wald ist mein Lieb,
Dem ich mich auf ewig zu Eigen verschreib;
Mein Lieb ist die Rehlein auf sprudelnden Quell  -- 
Zieh' hin nur für heute, due schlanker Gesell! 

Mein Lieb ist die Haide, der Hochwald mein Lieb,
Dem ich mich auf ewig zu Eigen verschrieb;
Dort raget ein Giebel, dort stehet ein Haus,
Da schauet ein schwarzbraunes Mägdlein heraus. 

Mein Lieb ist die Haide, der Hochwald mein Lieb,
Dem ich mich auf ewig zu Eigen verschrieb;
Wohl nenn' ich vor andern den Wald und die Haid',
Doch mein' ich im Herzen die schwarzbraune Maid!

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Confirmed with Friedrich Kind's Gedichte, drittes Bändchen; dritte, verbesserte und vollständige Auflage, Wien und Prag: in der Tänzer'schen Buchhandlung, 1820, pages 151 - 153.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

14. Wanderlied [sung text not yet checked]

Wandern will ich von Einem zum Andern
 . . . . . . . . . .

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15. Festgesang [sung text not yet checked]

Frei heraus mit frohen Schwingen
 . . . . . . . . . .

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16. Warnung  [sung text not yet checked]

Vor den [Fenstern]1 laßt euch warnen
Junggesellen weit und breit!
Vor den Netzen, vor den Garnen,
Vor den Mädchen allezeit!

Vor den hellen Rosenblüthen,
Die wo an den Fenstern stehn,
Müßt ihr Herz und Auge hüten,
Schnell und still vorübergehn!

An den Blumenfenstern lauern
Wilde Jägerinnen dort,
Und die Spinnen an den Mauern
Weben Netze immerfort.

Ach! mein armes Herz gefangen
Hält ein solches Fensterlein;
Bei der Rose muß es hangen,
Und ihr Sklave muß es sein! 

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1 H. Bach (as Molbe): "Fenster" (?); further changes may exist not noted.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

17. Bauernregel  [sung text not yet checked]

Im Sommer such ein Liebchen dir
in Garten und Gefild!
Da sind die Tage lang genug,
da sind die Nächte mild.

Im Winter muß der süße Bund
schon fest geschlossen sein,
so darfst nicht lange stehn im Schnee
bei kaltem Mondenschein.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Walter A. Aue) , "Rustic rule", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Précepte paysan", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

18. Der Fischer [sung text not yet checked]

Es schwebet ein Nachen auf bläulicher Fluth
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19. Der Fischer [sung text not yet checked]

Der Fischer ruht' im Nachen
 . . . . . . . . . .

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