12 dreistimmige Chorlieder für Sopran-, Mezzosopran- und Alt mit Pianoforte , opus 17

by (Carl or Caspar) Joseph Brambach (1833 - 1902)

1. Die Nacht [sung text not yet checked]

Die Abendglocken rufen
das weite Tal zur Ruh,
die Herden von den Bergen,
sie ziehn dem Dörfchen zu.
Welch feierliches Schweigen,
die Blumen fromm sich neigen,
sie kommt in ihrer Pracht, 
die stille Nacht.

Da schmücket sich der Himmel
mit Sternen groß und klein,
da kommt der Mond gezogen
in hellem Demantschein.
Wohin ich immer spähe,
fühlt alles deine Nähe,
fühlt alles deine Macht,
o stille Nacht!

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

10. Spruch [sung text not yet checked]

O blicke, wenn den Sinn 
dir will die Welt verwirren,
Zum ew'gen Himmel auf, 
wo nie die Sterne irren.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Proverbi", copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Spreuk", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , "Maxim", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Épigramme", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Friedrich Rückert's Gesammelte Poetische Werke, neue Ausgabe, Siebenter Band: Pantheon, fünftes Bruchstück, Frankfurt am Main: J. D. Sauerländer's Verlag, 1882, page 369.


Research team for this text: Sharon Krebs [Guest Editor] , Melanie Trumbull

11. O Welt, du bist so wunderschön [sung text not yet checked]

[Nun]1 [bricht]2 aus [allen]3 Zweigen
Das [maienfrische Grün]4,
Die ersten Lerchen steigen,
Die [ersten]5 Veilchen blüh'n;
Und golden liegen Tal und Höh'n --
O Welt, du bist so wunderschön
Im Maien!
 
Und wie die Knospen springen,
Da regt sich's allzumal;
Die [muntren]6 Vögel singen,
Die Quelle rauscht [in's]7 Tal;
Und freudig [schallt]8 das Lustgetön:
O Welt, du bist so wunderschön
Im Maien!
 
Wie sich die Bäume wiegen
Im lieben Sonnenschein!
Wie hoch die Vögel fliegen,
Ich möchte hinterdrein;
Möcht' jubeln über Tal und Höh'n:
O Welt, du bist so wunderschön,
Im Maien!

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Julius Rodenberg, Lieder, Neue wohlfeile Ausgabe, Hannover: Carl Rümpler, 1862, pages 113-114.

1 Gericke, Schwantzer, Sieber: "Es"; Högg: "Noch"; further changes may exist not shown above.
2 Högg: "blüht"; further changes may exist not shown above
3 I. Lachner: "vollen"; further changes may exist not noted above.
4 Hiller: "frische Maiengrün"
5 Billeter: "kleinen"
6 Hiller, Marx: "muntern"
7 Hiller: "zu"
8 Marx: "hallt"

Research team for this text: Ferdinando Albeggiani , Sharon Krebs [Guest Editor]

12. Hör' das Abendlied erklingen 

Hör' das Abendlied erklingen
 . . . . . . . . . .

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2. Es ist kein Blümlein [sung text not yet checked]

Es ist kein Blümlein [nicht]1 so klein,
Die Sonne wird's erwarmen,
Scheint in das Fenster mild herein
Dem König wie dem Armen,
Hüllt alles ein in Sonnenschein
Mit göttlichem Erbarmen.

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Confirmed with Joseph von Eichendorff, Werke. Nach den Ausgaben letzter Hand unter Hinzuziehung der Erstdrucke herausgegeben von Ansgar Hillach, München, Winkler, 1970, page 155.

1 Abt: "noch"; further changes may exist not shown above.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Frühlingsglaube [sung text not yet checked]

Die [linden]1 Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und [weben]2 Tag und Nacht,
Sie [schaffen]3 an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun armes Herze, sey nicht bang!
Nun muß sich Alles, [Alles]4 wenden.

Die Welt wird schöner [mit]4 jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Thal.
Nun armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich Alles, [Alles]4 wenden.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (David Gordon) , no title, copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Credo printanier", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Fede di primavera", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Elisa Rapado) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Deutscher Dichterwald. von Justinus Kerner, Friedrich Baron de la Motte Fouqué, Ludwig Uhland und Andern. Tübingen in der J. F. Heerbrandt'schen Buchhandlung. 1813, page 5; and with Gedichte von Ludwig Uhland. Stuttgart und Tübingen in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1815, page 54.

1 Klein: "lauen"
2 some editions have this typo, also found in Lachner: "wehen"
3 Hanslick: "schaff'n"
4 omitted by Hanslick

Research team for this text: David Gordon , Sharon Krebs [Guest Editor] , Peter Rastl [Guest Editor]

4. Künft'ger Frühling [sung text not yet checked]

Wohl blühet jedem Jahre
Sein Frühling, mild und licht,
Auch jener große, klare -
Getrost! er fehlt dir nicht;
Er ist dir noch beschieden
Am Ziele deiner Bahn,
Du ahnest ihn hienieden,
Und droben bricht er an.

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  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Printemps futur", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Harry Joelson

5. Spruch 

Aus jedem Punkt
 . . . . . . . . . .

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6. Abendlied [sung text not yet checked]

Wenn erglänzen Mond und Sterne, 
Alles heim zur Ruhe zieht.  
Singen wir dem Schöpfer gerne   
Noch ein frommes Abendlied,     
Daß der Gute Tag und Nacht 
Über uns im Himmel wacht.  

Friede Gottes weht hernieder, 
Trägt zum Herzen Ton und Wort.
Aus dem reichen Born der Lieder 
Schö[fen wir im Traum noch fort,  
Und es wird kein Tag vollbracht 
Ohne Sang zur guten Nacht.  

Euch, ihr Lieben unsrer Seele,
Tönt noch still der letzte Klang,    
Schlummert bis der Morgen helle  
Strahlt zum neuen Lebensgang. 
Unsern Herzen spät und früh
Wahre Gott die Harmonie. 

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Researcher for this text: Melanie Trumbull

7. Nun fangen die Weiden zu blühen an [sung text not yet checked]

Nun fangen die Weiden zu blühen an,
  Jauchze, mein Herz! 
Schon zwitschert ein Vögelein dann und wann, 
  Jauchze, mein Herz! 
Und ist's auch der holde Frühling noch nicht 
Mit dem schönen Grün und den Blüthen licht, 
  Wer weiß, über Nacht
  Kommt er mit Macht,
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze nur, jauchze, jauchze mein Herz! 

Weiß rauschen die Bächlein hinab in's Thal,
  Jauchze, mein Herz! 
Viel muthiger lacht schon der Sonne Strahl, 
  Jauchze, mein Herz! 
Und liegt auch noch in den Furchen der Schnee,
Und thäte der Reif dem Frühling noch weh, 
  Wer weiß, über Nacht
  Kommt er mit Macht,
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze, nur jauchze, jauchze mein Herz! 

Fürwahr, schon spürt' ich ein Lüftchen lau, 
  Jauchze, mein Herz! 
Am Borde gar nicket ein Blümchen schlau,
  Jauchze, mein Herz! 
Und schwimmt auch noch auf den Seeen das Eis,
Und wartet der Frühling noch kluger Weis,
  Wer weiß, über Nacht 
  Kommt er mit Macht, 
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze nur, jauchze, jauchze mein Herz!

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser. 1842-1874, Basel: Benno Schwabe Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 13-14.


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

8. Frühlingsruhe [sung text not yet checked]

O legt mich nicht ins [dunkle]1 Grab,
Nicht unter die grüne [Erd']2 hinab!
Soll ich begraben sein,
[Lieg' ich]3 in's tiefe Gras hinein.
 
In Gras und Blumen [lieg']4 ich [gern]5,
Wenn eine Flöte tönt von fern
Und wenn hoch obenhin
Die hellen Frühlingswolken ziehn.

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Paix du printemps", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Gedichte von Ludwig Uhland, Stuttgart und Tübingen: in der J.G. Cotta'schen Buchhandlung, 1815, page 55.

1 Schorch: "kühle"; further changes may exist not shown above.
2 Lang: "Erde"
3 Lang: "legt mich"
4 Medtner: "liegt' "
5 Lang: "so gern"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

9. Lied des Gefangenen [sung text not yet checked]

[Wie]1 lieblicher Klang!
O Lerche! dein Sang,
Er hebt sich, er schwingt sich in Wonne.
Du nimmst mich von hier,
Ich singe mit dir,
Wir steigen durch Wolken zur Sonne.

O Lerche! du neigst
Dich nieder, du schweigst,
Du sinkst in die blühenden Auen.
Ich schweige zumal
Und sinke zuthal,
Ach! tief in Moder und Grauen.

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Donald George) , no title, copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chant du prisonnier", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Modernized spelling would change "zuthal" to "zutal" or "zu Tal"
1 Dannehl: "O"; further changes may exist not noted above.

Researcher for this text: Tinelot Wittermans