Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebleitung

by Carl Ressler

Word count: 952

1. Im wunderschönen Mai [sung text not yet checked]

Die Quelle flüstert's im grünen Hag
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Strophen [sung text not yet checked]

Wenn du hinweggegangen,
Glaub' ich lange dich noch zu sehn;
Um die Schläfe und um die Wangen
Deinen Athem mir fühl' ich wehn.

Wenn von deinen Reden
Längst der Ton dem Ohre verklang,
Hört die entzückte Seele jeden
Laut, den du gesprochen, noch lang.

In der Stille der Nächte,
Wenn voll Bangen das Herz mir schlägt,
Fühl' ich, wie leise sich deine Rechte
Auf die Stirne, die Brust mir legt.

Arme, die weich mich umranken,
Wiegen mich ein; ich athme kaum;
Deine Worte, deine Gedanken
Klingen und duften um mich im Traum.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Einst [sung text not yet checked]

Ich ging im Walde
Den alten Steig;
Einst gingen wir beide - -
Mein Herze schweig'!

Es zittert der Herbstwind
Durchs Goldgezweig'!
Einst war es Sommer - -
Mein Herze schweig'!

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Die Müllerin [sung text not yet checked]

Die Mühle dreht die Flügel
Dort droben auf dem Hügel.
Der Müller sieht zum Fenster 'naus
Und schauet nach dem Winde aus:
Ich dreh' mich nach dem Winde.

Wer heut sein Glück will bauen,
Muss nach dem Winde schauen!
'Sist freilich oft für mich Verdruss,
Dass ich vom Winde leben muss.
Ich dreh' mich nach dem Winde.

Der Wind und auch das Glücke,
Sie haben ihre Tücke.
Der Müller denkt: ich bin gescheut,
Ich mach' es so wie viele Leut':
Ich dreh' mich nach dem Winde.

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Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

5. Auf geheimem Waldespfade [sung text not yet checked]

Auf geheimem Waldespfade
Schleich' ich gern im Abendschein
An das öde Schilfgestade,
Mädchen, und gedenke dein!

Wenn sich dann der Busch verdüstert,
Rauscht das Rohr geheimnisvoll,
Und es klaget und es flüstert,
Daß ich weinen, weinen soll.

Und ich mein', ich höre wehen
Leise deiner Stimme Klang,
Und im Weiher untergehen
Deinen lieblichen Gesang.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Cançó del canyís", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , no title, copyright ©
  • ENG English [singable] (Louisa Loring Dresel)
  • ENG English [singable] (Walter A. Aue) , "Hidden trails through forest's secrets", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Robert Schall) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Canto del canneto", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Elke Beatriz Riedel) , "A Canção dos Juncos", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

6. Heimweh [sung text not yet checked]

Noch glänzt des Mondes letzter Strahl
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

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7. Liebeszauber [sung text not yet checked]

Mädel, schau' mir ins Gesicht!
Schelmenauge, blinzle nicht!
Mädel, merke was ich sage!
Gib mir Rede, wenn ich frage!
Holla hoch, mir ins Gesicht!
Schelmenauge, blinzle nicht!

Bist nicht häßlich, das ist wahr;
Äuglein hast du, blau und klar;
Wang' und Mund sind süße Feigen;
Ach! vom Busen laß mich schweigen!
Reizend, Liebchen, das ist wahr,
Reizend bist du offenbar.

Aber reizend her und hin!
Bist ja doch nicht Kaiserin;
Nicht die Kaiserin der Schönen.
[Würdig ganz allein zum Krönen.]1
Reizend her und reizend hin!
[Fehlt noch viel]2 zur Kaiserin.

Hundert Schönen sicherlich,
Hundert, hundert! fänden sich,
Die vor Eifer würden lodern,
Dich auf Schönheit 'rauszufodern.
Hundert Schönen fänden sich;
Hundert siegten über dich.

Dennoch hegst du Kaiserrecht
Über deinen treuen Knecht:
Kaiserrecht in seinem Herzen,
Bald zu Wonne, bald zu Schmerzen.
Tod und Leben, Kaiserrecht,
Nimmt von dir der treue Knecht!

Hundert ist wohl große Zahl;
Aber, Liebchen, laß es 'mal
Hunderttausend Schönen wagen,
Dich von Thron und Reich zu jagen!
Hunderttausend! Welche Zahl!
Sie verlören allzumal.

Schelmenauge, Schelmenmund,
Sieh' mich an und thu' mir's kund!
He, warum bist du die Meine?
Du allein und anders keine?
Sieh' mich an und thu' mir's kund,
Schelmenauge, Schelmenmund!

Sinnig forsch' ich auf und ab:
Was so ganz dir hin mich gab? -
Ha! durch nichts mich so zu zwingen,
Geht nicht zu mit rechten Dingen.
Zaubermädel auf und ab,
Sprich, wo ist dein Zauberstab?

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Betoverd door de liefde", copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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1 Another version by Bürger: "Wer wird dich allein nur krönen?"
2 Another version by Bürger: "Viel fehlt noch"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

8. Die Blumen alle von dir gesandt [sung text not yet checked]

Die Blumen alle
Von dir gesandt,
Sind längst verdorret
In meiner Hand. 

Die Liebesblüten,
Von dir gepflückt,
Sie liegen achtlos
Im Staub zerdrückt. 

Die ersten Knospen
Im jungen Jahr,  
Reich ich dir zögernd
Und bittend dar. 

O laß die Trauer!  
O laß den Groll! 
Ist ja von Reue
Mein Herz so voll! 

Die schüchternen Veilchen,  -- 
Ich sende sie dir,
Sie flüstern leise:
"Verzeihe du ihr!" 

Die blauen Sternchen,
Die Äuglein licht,
Sie bitten dich freundlich:
Vergiß uns nicht!

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Confirmed with Ein deutsches Dichterbuch. Aus Originalbeitragen deutscher Dichter gesammelt, Stuttgart: Simon, 1873. pages 115 - 116.


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Bertram Kottmann , Melanie Trumbull

10. Sternbotschaft [sung text not yet checked]

Ich saß in finstrer Trauer, mir war das Herz so schwer,
da kam aus dunkler Ferne einsam ein Stern daher.
Er glänzt wie eine Träne, die stille Sehnsucht weint
die wie ein Blick der Hoffnung aus treuen Augen scheint.
Den lichten Friedensboten, ich hab' ihn wohl erkannt:
Herzlieb, aus weiter Ferne hast du den Stern gesandt?

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Researcher for this text: Peter Donderwinkel

11. Frohes Erwachen [sung text not yet checked]

Fahrt wohl, ihr Bücher
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

12. Sonne taucht in Meeresfluten [sung text not yet checked]

Sonne taucht in Meeresfluten,
Himmel [strahlt]1 in letzten Gluten,
Langsam will der Tag verscheiden,
Ferne Abendglocken läuten.
Dein gedenk' ich, Margaretha!

Haupt gelehnt [an]2 Felsens Kante,
Fremder Mann in [fremden]3 Lande.
Um den [Fels]4 die Wellen schäumen,
Durch die Seele zieht ein Träumen.
Dein gedenk' ich, Margaretha!

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English [singable] (Virginia Woods, Mrs. John P. Morgan) , "Young Werner"

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1 Kienzl, Riedel: "blitzt"
2 Kienzl, Riedel: "auf"
3 Riedel: "fremdem"
4 Kienzl, Riedel: "Fuß"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

13. Am Strand [sung text not yet checked]

Der Hauch, der die schäumende
Meerfluth erregt,
O wie er das träumende
Herz mir bewegt!
Es wälzen sich Hügel
Von Wogen daher;
O wüchsen mir Flügel,
Ich flög' über Meer!

Einst hört' ich durch tosendes 
Branden der Fluth 
Zuerst dein liebkosendes: 
"Bist du mir gut?" 
Und denk' ich der Zeiten, 
So fühl' ich gerührt 
Die klagendsten Saiten 
Der Seele berührt. 

Schon glüh'n, über'm dunkelnden 
Ufer entfacht,
Hoch oben die funkelnden 
Leuchten der Nacht; 
Dort strahlt im Gewimmel 
Der glänzendste Stern... 
Doch du und der Himmel 
Wie seid ihr fo fern!

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

14. Bitte [sung text not yet checked]

Weil' auf mir, du dunkles Auge,
Übe deine ganze Macht,
Ernste, milde [träumerische]1,
Unergründlich süße Nacht!

Nimm mit deinem Zauberdunkel
Diese Welt von hinnen mir,
Daß du über meinem Leben
Einsam schwebest für und für.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Linger on me, dark eyes", copyright ©
  • ENG English [singable] (Walter A. Aue) , "Stay with me, endarkened vision", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "S'il te plait", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Nicolaus Lenau's sämtliche Werke, herausgegeben von G. Emil Barthel, Leipzig: Druck und Verlag von Philipp Reclam jun., [1883], page 11.

1 Sjögren: "träumereiche"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

15. Frisch auf, Kameraden [sung text not yet checked]

Frisch auf, Kameraden! der Morgen erwacht!
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

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16. Auf immer [sung text not yet checked]

Einmal hast du, o der Stunde
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

17. Frühlings Ahnung [sung text not yet checked]

Ein Vöglein sitzt auf dürrem Ast
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

18. Ich darf dich nicht lieben [sung text not yet checked]

Ich darf dich nicht lieben und kann dich nicht hassen,
Ich darf dich nicht halten und kann dich nicht lassen:
O sage, wie lös' ich den bitteren Streit?

Und ach! was das innerste Herz mir zerrissen,
Ich kann's nicht ertragen - und möcht es nicht missen,
Das quälend-verlockende, wonnige Leid.

Ich kann dich nicht hassen und darf dich nicht lieben,
So steht es im Buch der Geschicke geschrieben -
O schmerzlicher Kampf, der das Herz mir entzweit!

Ich kann dich nicht lassen und darf dich nicht halten,
So wollen es ewiger Sterne Gewalten -
O sage, wie lös' ich den bitteren Streit?

Vergebens in einsamen Nächten und Tagen,
Erneur' ich sie ewig, die schwerste der Fragen,
Und nähre das quälende, wonnige Leid.

Ich darf dich nicht lieben und kann dich nicht hassen,
Ich darf dich nicht halten und kann dich nicht lassen,
O sage, wie lös' ich den bitteren Streit?

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English [singable] (Gwendolen Gore) , "Desperation"

Researcher for this text: Harry Joelson