12 Lieder

by Richard Gompertz (1859 - 1921)

Word count: 621

1. Es treibt dich fort von Ort zu Ort [sung text not yet checked]

Es treibt [dich]1 fort von Ort zu Ort,
Du weißt nicht mal warum;
Im Winde klingt ein sanftes Wort,
Schaust dich verwundert um.

Die Liebe, die dahinten blieb,
Sie ruft dich sanft zurück:
O komm zurück, ich hab dich lieb,
Du bist mein einz'ges Glück!

Doch weiter, weiter, sonder Rast,
Du darfst nicht stillestehn;
Was du so sehr geliebet hast,
Sollst du nicht wiedersehn.

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1 Marschner, Mayer: "mich"; further changes may exist not shown above.

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2. Und wieder zog der Mai zu Thal [sung text not yet checked]

Und wieder zog der Mai zu Thal,
Nach Winters nächten banger Qual,
Da sprachst du sanft, „Ich liebe dich“
Und [...
...]
Sonn' nicht mehr ins Meer versinkt
Im Jenseits stummer Tod,
nicht Glücks verheissung winkt!

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3. Frühlingslied [sung text not yet checked]

Tief im grünen Frühlingshag
Durch die alten Rüstern
Wandelt leis am schönsten Tag
Wundersames Flüstern.

Jedes Läublein spricht: "Gott grüß'!"
Zu dem Laub daneben,
Alles atmet tief und süß
Heil'ges Friedensleben.

Und wie Blüt' und Blatt am Strauch
Still sich wiegt im Glanze,
Wiegt sich meine [Seel']1 im Hauch,
Der durchströmt das Ganze.

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission

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1 Bruch: "Seele"

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4. Wandl' ich in dem Wald des Abends [sung text not yet checked]

Wandl' ich [in dem]1 Wald des Abends,
In dem träumerischen Wald,
Immer wandelt mir zur Seite
Deine zärtliche Gestalt.
 
Ist es nicht dein weißer Schleier?
Nicht dein sanftes Angesicht?
Oder ist es nur der Mondschein,
Der durch Tannendunkel bricht?
 
Sind es meine eignen Tränen
Die ich leise rinnen hör'?
Oder gehst du, Liebste, [wirklich]2
Weinend neben mir einher?

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1 Lassen: "den" (further changes may exist not noted above); Zemlinsky: "im"
2 Zemlinsky: "weinend"

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5. Die Verlassene [sung text not yet checked]

Am Brunnen hab' ich gestanden
Und wusste nicht wie mir war,
Das Wasser rann über den Eimer,
Und ich ward's nicht gewahr.

Ich sah in die dunkle Tiefe,
Es fielen die Thränen hinab.
Was weiss der tiefe Brunnen,
Daß ich geweinet hab'?

Er hat mir Lieb' versprochen,
Und kommt doch nimmermehr.
Ich trag' die Eimer zu heime,
Die Last ist gar zu schwer.

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6. Erworben, verdorben, mein Herz ist schwer [sung text not yet checked]

Erworben,
Verdorben!
Mein Herz ist schwer,
Ich bin nicht gestorben
Und lebe nicht mehr.

Sie haben
Begraben,
Was stets mir blieb!
Begraben sie haben
Die Treue und die Lieb'.

Ich traute
Und baute
Auf ihn allein;
Dem einzig ich traute,
Er musst' Verräter sein.

Erworben,
Verdorben!
Mein Herz ist schwer,
Ich bin nicht gestorben
Und lebe nicht mehr.

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  • ENG English [singable] (Anonymous/Unidentified Artist) , "The forsaken maiden"

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7. Schau' ich ihm in's dunkle Auge [sung text not yet checked]

Schau' ich ihm in's dunkle
Liebe Auge hinein, -
Füllen heiße Thränen
Oft die Wimper mein.

Thränen weint die Sehnsucht,
Thränen weint der Schmerz -
Doch in diesen Thränen
Liegt mein ganzes Herz.

Küßt er sie vom Auge,
Ist mir wohl und weh -
Denn mein ganzes Herze
Ich ihn nehmen seh'. -

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8. Es schien ein Stern in meine dunkle Nacht [sung text not yet checked]

Es schien ein Stern in meine dunkle Nacht
Und sieh: ein Heer von Sternen war erwacht;
Ein Frühlingsleben und ein Wonnesprühn
Erwachte mild bei dieses Sternes Glühn.

Des Lebens Wolken zogen schwer einher,
Der eine Stern -- er scheinet nimmermehr,
Und einsam träumend von geliebter Pracht,
Steh' ich ein Wandrer in der dunklen Nacht.

O holdes Licht -- geliebtes Angesicht,
Mein Sehnen, Träumen läßt dich ewig nicht,
Durch Schicksalswolken fleh' ich auf zu dir:
O holdes Licht! warum erschienst du mir?

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8. Upon my darkness shone a radiant star 

Upon my darkness shone a radiant star
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author
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9. Schlaflied [sung text not yet checked]

[Ruhe, Süßliebchen]1, im Schatten
Der [grünen]2, dämmernden Nacht:
Es säuselt das Gras auf den Matten,
Es fächelt und kühlt dich der Schatten
Und treue Liebe wacht.
Schlafe, schlaf ein,
Leiser rauscht der Hain,
Ewig bin ich dein.

Schweigt, ihr versteckten Gesänge,
Und stört nicht die süßeste Ruh'!
Es lauschet der Vögel Gedränge,
Es ruhen die lauten Gesänge,
Schließ, Liebchen, dein Auge zu.
Schlafe, schlaf ein,
Im dämmernden Schein,
Ich will dein Wächter sein.

Murmelt fort, ihr Melodien,
Rausche nur, du stiller Bach.
Schöne Liebesphantasien
Sprechen in den Melodien,
Zarte Träume schwimmen nach.
Durch den flüsternden Hain
Schwärmen goldne Bienelein
Und summen zum Schlummer dich ein.

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  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Rust zacht, lief schatje, in 't duister", copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Rest, my love, in the shade", copyright ©
  • ENG English (Amy Pfrimmer) , copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Mio dolce amore, riposa", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • TUR Turkish (Türkçe) (Gül Sabar) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission

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1 Bertelsmann: "Schlummre süß Liebchen"; Holstein: "Ruhe, Herzliebchen"; Klose: "Ruhe, süss Liebchen"; further changes may exist not noted above.
2 Spohr: "grauen"

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10. Auf Nimmerwiederseh'n 

Es lag im Dämmerlichte
 . . . . . . . . . .

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11. Heimliche Liebe 

Sie reden so heimlich von Wonne
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12. O lass mich nur von ferne steh'n [sung text not yet checked]

O laß mich nur von ferne stehn
Und [hangen]1 stumm an deinem Blick;
Du bist so jung, du bist so schön,
Aus deinen Augen lacht das Glück.
[Und]2 ich so arm, so müde schon,
Ich habe nichts, [was]3 dich gewinnt.
O, wär' ich doch ein Königssohn
Und du ein arm', [verlor'nes]4 Kind!

Authorship

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  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "L'amour mendiant", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

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Note: Reger SW lists this as "Dichter[in] unbekannt" (unknown poet)
1 Reger: "hängen"
2 Franckenstein: "Doch"
3 Reger: "das"
4 Franckenstein: "verlassen"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]