German (Deutsch) translations of 20 Gesänge, opus 10
by Alexander Winterberger (1834 - 1914)
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Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author
Based on:
- a text in Russian (Русский) by Aleksandr Sergeyevich Pushkin (1799 - 1837) [text unavailable]
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Laßt euch pflücken, laßt euch pflücken, Lichte Blümlein, meine Lust! Denn ihr sollet lieblich schmücken Meiner schönsten Fürstin Brust. Glühet purpurn nach der Süßen, Äugelt blau empor zu ihr! Ach! ihr müßt es endlich büßen, Sinken ohne Glanz und Zier. Einst auch glühten meine Wangen, Meine Augen hin nach ihr: Nun ist alles Rot vergangen, Aller blaue Schimmer mir.
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Lied des Gärtners"
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Confirmed with Gedichte von Ludwig Uhland, erster Band, Verlag der Cotta'schen Buchhandlung, Stuttgart, 1898, page 373.
Im schönsten Garten wallten Zwei Buhlen, Hand in Hand, Zwo bleiche kranke Gestalten, Sie saßen in's Blumenland. Sie küßten sich auf die Wangen, Sie küßten sich auf den Mund, Sie hielten sich fest umfangen, Sie wurden jung und gesund. Zwei Glöcklein klangen helle, Der Traum entschwand zur Stund'; Sie lag in der Klosterzelle, Er fern in Turmes Grund.
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Der Traum", appears in Balladen und Romanzen
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Confirmed with Uhlands Werke, Erster Teil, Gedichte, herausgegeben von Adalbert Silbermann, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Deutsches Verlagshaus Bong & Co., [no year], page 124.
Ich armes Mädchen, Ich arme Waise, Gewohnt, zu darben Im Jammergleise! O wenn mir noch Die Mutter lebte, Ihr sanftes Herz Entgegenbebte, Von Trost und Treue Der reinste Quell! Ach, schon so lange, Bedeckt vom Hügel, Du Gute, ruhst du! Es blinkt und zittert Auf deinem Grabe Der Thau der Blume Wie Silber hell.
Text Authorship:
- by Georg Friedrich Daumer (1800 - 1875), no title, appears in Hafis - Eine Sammlung persischer Gedichte, in Poetische Zugaben aus verschiedenen Ländern und Völkern, in Lettisch-Litthauische Volkspoesie
Based on:
- a text in Latvian (Latviešu valoda) from Volkslieder (Folksongs) [text unavailable]
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Ich will, ich arme Dirne, Im Lenze, wenn im Garten Die Rauten um die Beete, Die Lilien in der Mitten In ihrer Blüthe steh'n, Ich will sodann ein Sträußchen, Ein Pfand der Liebe, binden, Und will es in die Ferne, Ihm, den ich liebe, senden; Nicht kann ich es selber bringen Und nicht durch Andre spenden; Ich will die Stürme bitten, Daß sie's hinüberweh'n.
Text Authorship:
- by Georg Friedrich Daumer (1800 - 1875), no title, appears in Hafis - Eine Sammlung persischer Gedichte, in Poetische Zugaben aus verschiedenen Ländern und Völkern, in Lettisch-Litthauische Volkspoesie
Based on:
- a text in Lithuanian (Lietuvių kalba) from Volkslieder (Folksongs) [text unavailable]
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Die schlanke Wasserlilie Schaut träumend empor aus dem See; Da grüßt der Mond herunter Mit lichtem Liebesweh. Verschämt senkt sie [das]1 Köpfchen Wieder [hinab]2 zu den Welln -- Da sieht sie zu ihren Füßen Den armen [blassen]3 Geselln.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Neuer Frühling, no. 15
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View original text (without footnotes)Confirmed with: Heinrich Heine’s sämtliche Werke in vier Bänden, herausgegeben von Otto F. Lachmann, Erster Band, Leipzig: Druck und Verlag von Philipp Reclam jun, [1887], page 244
1 Pfitzner: "ihr"2 Pfitzner: "zurück"
3 omitted by Pfitzner
Lehn deine Wang' an meine Wang', Dann fliessen die Tränen zusammen; Und an mein Herz drück fest dein Herz, Dann schlagen zusammen die Flammen! Und wenn in die große Flamme fliesst Der Strom von [unsern]1 Tränen, Und wenn [dich mein Arm]2 gewaltig umschließt - Sterb' ich vor Liebessehnen!
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 6
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View original text (without footnotes)Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 115.
1 Zenger: "unsren"2 Jensen: "mein Arm dich"
Die blauen Frühlingsaugen Schau'n aus dem Gras [hervor]1; Das sind die [lieben]2 Veilchen, Die [ich]3 zum Strauß erkor. Ich pflücke sie und denke, Und die Gedanken all, Die mir im Herzen seufzen, Singt laut die Nachtigall. [Ja,]4 was ich denke, singt sie [Lautschmetternd]5, daß es schallt; Mein [zärtliches]6 Geheimnis Weiß schon der ganze Wald.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Neuer Frühling, no. 13
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View original text (without footnotes)Confirmed with: Heinrich Heine’s sämtliche Werke in vier Bänden, herausgegeben von Otto F. Lachmann, Erster Band, Leipzig: Druck und Verlag von Philipp Reclam jun, [1887], page 243
1 Decker: "empor"2 Methfessel: "blauen"
3 Franz: "ich mir"
4 Decker: "Und"
5 Franz, Methfessel, Thuille: "Und schmettert"
6 Franz: "zärtlich süß"
Wandl' ich [in dem]1 Wald des Abends, In dem träumerischen Wald, Immer wandelt mir zur Seite Deine zärtliche Gestalt. Ist es nicht dein weißer Schleier? Nicht dein sanftes Angesicht? Oder ist es nur der Mondschein, Der durch Tannendunkel bricht? Sind es meine eignen Tränen Die ich leise rinnen hör'? Oder gehst du, Liebste, [wirklich]2 Weinend neben mir einher?
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Seraphine, no. 1
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View original text (without footnotes)1 Lassen: "den" (further changes may exist not noted above); Zemlinsky: "im"
2 Zemlinsky: "weinend"
Es hat die warme Frühlingsnacht Die Blumen hervorgetrieben, Und nimmt mein Herz sich nicht in acht, So wird es sich wieder verlieben. Doch welche von den Blumen alln Wird mir das Herz umgarnen? Es wollen die singenden Nachtigalln Mich vor der Lilje warnen.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Neuer Frühling, no. 10
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Es war ein alter König, sein Herz war schwer, sein [Haupt]1 war grau; der arme alte König, er nahm eine junge Frau. Es war ein [schöner]2 Page, blond war sein [Haupt]3, leicht war sein Sinn; er trug die [seid'ne]4 Schleppe der jungen Königin. Kennst du das alte Liedchen? Es klingt so süß, es klingt so trüb! Sie mußten beide sterben, sie hatten sich viel zu lieb.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, written 1830, appears in Neue Gedichte, in Neuer Frühling, no. 29
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View original text (without footnotes)Confirmed with Neue Gedichte von H. Heine, Zweite Auflage, Hamburg, bei Hoffmann und Campe, 1844, page 28.
1 Diepenbrock: "Haar"2 Schnorr von Carolsfeld, Zemlinsky: "junger"
3 Wolfrum: "Haar"
4 Goldschmidt: "seidene"
Ein Röslein blickte frisch empor
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Text Authorship:
- by Georg Friedrich Daumer (1800 - 1875)
Based on:
- a text in English from Volkslieder (Folksongs) [text unavailable]
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[Himmelsbote]1, Strahl der Sterne, Der ob schöner Unschuld wacht, Wenn ich irr' in weiter Ferne, Schütz Maria deine Macht. [Hold]2 voll Huld und ohne Fehle, Hold und rein und klar wie du, Auf Marias reiner Seele Mit dem hellsten Scheine ruh. [Laue Lüfte]3, mild ihr lächelt, Leise weht ihr Kühlung zu; Linder Hauch der sie umfächelt, Wiege sanft ihr Herz in Ruh. Und ein Engel auf sie blicke, Wenn ich [irr']4 am fernen Strand; Fern von ihr verbannt vom Glücke, Sey ihr Herz mein Heimathland.
Text Authorship:
- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846), no title, appears in Gedichte von Robert Burns
Based on:
- a text in English by Robert Burns (1759 - 1796), "Prayer for Mary"
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View original text (without footnotes)Confirmed with Gedichte von Robert Burns. Übersetzt von Philipp Kaufmann, Stuttgart und Tübingen, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1839, p. 137.
Note: there is a typo in the Cramer score in stanza 4, line 3: word 6 is "Glaube" instead of "Glücke".
1 Cramer, Gumbert: "Himmelslüfte"2 Cramer: "So"
3 Cramer: "Frühlingslüfte"
4 Cramer: "klag'"
Seit ich dich zuletzt gesehen, Schwester, bist nicht mehr so schön! Deiner Augen hellen Schein Nimmt ein dunkler Schatten ein. Deine Stimme, sonst so klar, Mädchen, zittert wunderbar. O, ein Sturm nahm deine Ruh -- Schwesterchen, geliebt hast du! Deine blasse Wang' erzählt, Daß Gedanken dich gequält, Und daß du den Strom entlang Träumend gingst mit leisem Sang, Einsam durch die Wildniß streifst, Kalgend in die Harfe greifst! O, warum so tief betrübt? Glücklich hast du nicht geliebt. An mein Herz leg' dein Gesicht! Deine Leiden klag' mir nicht! Klage nicht, wie du bethört, Wie dein schönstes Glück zerstört, O, kein zürnend Wörtchen sprich! Armes herz, getröste dich! Komm mit mir ins Vaterhaus -- Schwester, weine dort dich aus.
Text Authorship:
- by Felicia Dorothea Hemans (1793 - 1835), "Seit ich dich zuletzt gesehen", appears in Das Buch der Liebe, first published 1889
Based on:
- a text in English by Felicia Dorothea Hemans (1793 - 1835), "The Sisters"
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Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author
Based on:
- a text in English by Walter Scott, Sir (1771 - 1832)
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Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author
Based on:
- a text in English by Thomas Moore (1779 - 1852) [text unavailable]
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Leis' rudern hier, mein Gondolier! Die Flut vom Ruder sprühn so leise laß, daß sie uns nur vernimmt, zu der wir zieh'n! O könnte, wie er schauen kann, der Himmel reden -- traun, Er spräche vieles wohl von dem, was Nachts die Sterne schau'n! Nun rasten hier, mein Gondolier! Ins Boot die Ruder! sacht! [Auf]1 zum Balkone schwing' ich mich, doch du hältst unten Wacht, O, wollten halb so eifrig nur dem Himmel wir uns weih'n, Als schöner Weiber [Dienste]2 -- trau'n, wir könnten Engel sein!
Text Authorship:
- by Ferdinand Freiligrath (1810 - 1876), "Row gently here"
Based on:
- a text in English by Thomas Moore (1779 - 1852), "Row gently here", subtitle: "Venetian air", appears in National Airs, first published 1822
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View original text (without footnotes)Note: in Freiligrath's published form, this is a poem of two stanzas with four lines each.
1 Schumann: "Sacht auf"
2 Schumann: "Diensten"
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- by Anonymous / Unidentified Author
Based on:
- a text in English by Thomas Moore (1779 - 1852) [text unavailable]
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Based on:
- a text in English by George Gordon Noel Byron, Lord Byron (1788 - 1824), "Farewell", appears in The Corsair, first published 1814
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