Zwölf Lieder

Song Cycle by Nikolaus, Freiherr von Krufft (1779 - 1818)

Word count: 1427

1. Opferlied [sung text not yet checked]

Die Flamme lodert, milder Schein
Durchglänzt den [dunkeln]1 Eichenhain
Und Weihrauchdüfte wallen.
O neig' ein gnädig Ohr zu mir
Und laß des Jünglings Opfer dir,
Du Höchster, wohlgefallen.

Sei stets der Freiheit Wehr und Schild!
Dein Lebensgeist durchatme mild
Luft, Erde, Feu'r und Fluten!
Gib mir als Jüngling und als Greis
Am väterlichen Heerd, o Zeus,
Das Schöne zu dem Guten.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Offerlied", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chant propitiatoire", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

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1 Beethoven: "düstern"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Persisches Lied [sung text not yet checked]

     Dunkler Ocean umgürtet
Unsre Erd' und unser Leben.
Fluten rauschen über Fluten,
Auf den Fluten ruhen Wolken,
Dunkler Abgrund ist die Zukunft.
          Nur die Gegenwart ist sicher;
          Jüngling, [auf! genieße]1 sie.

     Siehe, dort auf Kafs Gebürgen
Schwingt sich Anka in die Wolken.
Jeder Staub entsank der Schwinge,
Und man sagt, er sey unsterblich.
Wohin schwang er sich? Wo ist er?
          Nur die Gegenwart ist sicher;
          Jüngling, auf! genieße sie.

     Wie der Tag, so glänzt dein Antlitz,
Wie die Nacht ist deine Locke,
Deine Lippen Morgenröthe.
Morgenroth und Tag und Nächte,
Auch die schönsten fliehn vorüber.
          Nur die Gegenwart ist sicher;
          Jüngling, auf! genieße sie.

Authorship

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Note: A "D." appeared at the end of the original text; Herder is now understood to be the author. In Nägeli's score, no text author is indicated.

1 Nägeli: "auf! und genieße", passim.

Research team for this text: Harry Joelson , Melanie Trumbull

3. Der Zufriedene [sung text not yet checked]

Eya! mir ist wohl hiernieden:
Gäb's auch eine bessre Welt,
Sey's! ich bin mit der zufrieden,
Wenn sie manchem auch missfällt.

Ich bin reicher, als ein König;
Denn mein Herz bedarf nicht viel.
Ich besorg' und hoffe wenig
Von des Glückes Gaukelspiel.

Knechtisch geitzt nach Ordensbändern
Mancher hocherlauchte Thor:
Ruhig durch die Welt zu schlendern,
Zieh' ich allen Würden vor.

Froh geniess' ich jede Gabe,
Die der Zufall mir bescheert:
Aber nichts, was ich nicht habe,
Scheint mir drum beneidenswerth.

Geht kein Weib mit mir zu Bette,
Hm! man schläft ja auch allein:
Fehlt mir Wein ... an jeder Stätte
Lädt ein frischer Quell mich ein.

Reichthum, Geld und Gut sind eitel;
Adam, Seth und Abraham
Lebten ohne Geld im Beutel
Dennoch frey von Sorg' und Gram.

Sagt, was nützte mir auch alles,
Was der Perser Schach besitzt?
Selbst als Herr des Erdenballes
Wär' ich froher nicht, als itzt. 

Kaum der Himmel, dessen Pforte
Alle Freuden in sich schliesst,
Reitzt mich, da an jedem Orte,
Wo ich bin, der Himmel ist.

Authorship

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Die Hoffnung [sung text not yet checked]

Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und [wird]1 wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung!

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling [begeistert]2 ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben,
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf.

Es ist kein [leerer]3 schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Thoren.
Im Herzen kündet es laut sich an,
Zu was besserm sind wir gebohren,
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Hoop", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Hope", copyright ©
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , "Toivo", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Espoir", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Speranza", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Gedichte von Friederich Schiller, Erster Theil, Leipzig, 1800, bey Siegfried Lebrecht Crusius, page 205; and with Die Horen, Jahrgang 1797, Zehntes Stück. Tübingen in der J.G. Cottaischen Buchhandlung 1797, page 107.

1 omitted by Schubert in D. 251
2 Schubert (D. 251, Alte Gesamtausgabe): "lockt"
3 Schubert (D. 637): "leerer, kein"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]

5. Kophtisches Lied [sung text not yet checked]

Geh! Gehorche meinen Winken,
Nutze deine jungen Tage,
Lerne zeitig klüger sein!
Auf des Glückes großer Waage
Steht die Zunge selten ein.
Du mußt steigen oder sinken,
Du mußt herrschen und gewinnen
Oder dienen und verlieren,
Leiden oder triumphieren,
Amboß oder Hammer sein.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "Go, obey my message", copyright ©
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chanson copte (une autre)", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Canzone copta II", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

6. Ständchen [sung text not yet checked]

Ach auf, Lieb' Liebchen
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

7. Knecht Robert [sung text not yet checked]

Von Oberon im Feenland,
  Dem Könige der Geister,
Komm' ich, Knecht Robert, abgesandt,
  Von meinem Herrn und Meister.
      Als Kobold und Pur,
      Wohlkundig des Spuks,
  Durchschwärm' ich Nacht vor Nacht.
      Jetzt misch' ich mich ein 
      Zum polternden Reihn.
  Wohlauf, ihr alle, gelacht, gelacht! 

Geschwinder als ein Wetterstrahl,
  Durchschweif' ich Erd' und Himmel,
Und kitzle mich nach Herzenswahl 
  Am tollen Weltgetümmel.
      Wo Nixen und Feen 
      Und Elfinnen gehn,
  Die überrasch' ich sacht;
      Und seh' ich sie nun 
      Wie Jüngferchen thun,
  Dann höhnet Robert, und lacht und lacht.

Wenn taumelnd wo ein Wand'rer trollt
  Um Mitternacht vom Schmause,
Dann neck' ich ihn als Tückebold
  Mit Irrlicht weit vom Hause;
      Durch Distel und Dorn,
      Durch Rasen und Korn,
  Geht's fort in düstrer Nacht,
      Bis endlich bethaut
      Der Morgen ergraut;
  Dann schwindet Robert, und lacht und lacht.

Als schwarzer Mann mit schiefem Maul,
  Als Brummbär nah' ich spottend,
Als Ziegenbock, als grauer Gaul,
  Sanftmüthig um ihn trottend.
      Doch steiget er auf,
      Dann flieg' ich im Lauf,
  Wie Urians wilde Jagd! 
      Husch! sausen wir, husch! 
      Durch Rusch und durch Busch;
  Dann patsch in's Wasser, und ausgelacht! 

Wenn Abends Bursch' und Jungfern spät
  Bei'm Pfänderspiele juchen;
Dann knack' ich Nüss', und schlürfe Meth,
  Und nasche Pfefferkuchen.
      Doch losen sie Ring 
      Und Bänder; dann flink 
  Die Lichter ausgemacht! 
      Wer küßte mich, wer? 
      Schrein Mädchen umher; 
  Dann schnarcht Freund Robert, und lacht und lacht!

Oft pfleg' ich, weil die Mädchen ruhn,
  Die Küh' im Stall zu futtern,
Zu fegen, Küchenwerk zu thun,
  Zu hecheln und zu buttern,
      Oft näh' ich die Nath,
      Oft spinn' ich am Rad,
  So still, daß nichts erwacht.
      Wann eine mich stört,
      Durch Vorwitz bethört;
  Hinweg schurrt Robert, und lacht und lacht.

Doch faule Dirnen kneip' ich blau,
  An Arm und Schenkel zwackend,
Und leg' in schwüler Nacht zur Schau 
  Sie ohne Deck' halbnackend. 
      Als zottiger Mahr
      Oft reit' ich sie gar,
  Und ängst aus aller Macht: 
      Sie rütteln und drehn 
      Mit leisem Gestöhn;
  Dann trollt sich Robert, und lacht und lacht.

Am Wiesenborn bei Mondenschein,
  In stiller Drudenstunde,
Da singen wir den Frühlingsreihn,
  Und tanzen in die Runde.
      Vor Lerchengesang'
      Entfliehen wir bang'
  In Strudel, Kluft und Schacht;
      Doch Robert umfaßt
      Ein Nixchen in Hast,
  Entführt sie schmeichelnd, und lacht und lacht.

Seit Merlins grauer Zeit hab' ich
  Gar manchen Kuß erobert;
Drum nennen Feen und Mädchen mich
  Den lustigen Freund Robert.
      Kommt, laßt euch nicht graun,
      Holdselige Fraun,
  So hold in jeder Tracht! 
      Sonst komm' ich als Alp,
      Und thue nichts halb! 
  Wohlauf, ihr alle, gelacht, gelacht!

Authorship

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Confirmed with Sämmtliche poetische Werke von Johann Heinrich Voss, ed. by Abraham Voss, Leipzig, Immanuel Müller, 1835, page 181.


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

8. Die Mädchen sind veränderlich [sung text not yet checked]

Die Mädels sind veränderlich,
Heut so und morgen so;
Kaum zeigt ein Rosenwölklein sich,
So sind sie hell und froh!
Doch morgen?
Ei, wie geschwind
Dreht sich der Wind!

Sobald ein rauhes Lüftlein weht,
Grämt sich das Mädel tief;
Ein Zährlein ihr im Aeuglein steht,
Das Mündlein krümmt sie schief.
Doch morgen?
Tralla la la!
Hopsa sa sa!

Das Mädel sieht dich liebreich an,
Du traust dem schlauen Blick,
Und schwindelst auf zur Sonnenbahn,
Und träumst von deinem Glück.
Doch morgen?
Kennt sie dich kaum;
Nichtiger Traum!

Ihr Mädels, dreht mir noch so süß
Die Aeuglein hin und her,
Und kämt ihr aus dem Paradies;
So traut' ich keiner mehr.
Ihr Falschen!
Heut seid ihr heiß!
Morgen, wie Eis!

Authorship

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Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

9. Der Rattenfänger [sung text not yet checked]

Ich bin der [wohlbekannte]1 Sänger,
Der vielgereiste Rattenfänger,
Den diese altberühmte Stadt
Gewiß besonders nöthig hat;
Und wären's Ratten noch so viele,
Und wären Wiesel mit im Spiele;
Von allen säubr' ich diesen Ort,
Sie müssen mit einander fort.

Dann ist der gut gelaunte Sänger
Mitunter auch ein Kinderfänger,
Der selbst die wildesten bezwingt,
Wenn er die goldnen Mährchen singt.
Und wären Knaben noch so trutzig,
Und wären Mädchen noch so stutzig,
In meine Saiten greif' ich ein,
Sie müssen alle hinter drein.

Dann ist der vielgewandte Sänger
Gelegentlich ein Mädchenfänger;
In keinem Städtchen langt er an,
Wo er's nicht mancher angethan.
Und wären Mädchen noch so blöde,
Und wären Weiber noch so spröde;
Doch allen wird so liebebang
Bei Zaubersaiten und Gesang.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Sílvia Pujalte Piñán) , "El caçador de rates", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • CZE Czech (Čeština) (Karel Dostál-Lutinov) , "Krysař", first published 1917
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De rattenvanger", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , copyright ©
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le chasseur de rats", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Il cacciatore di topi", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • TUR Turkish (Türkçe) (Gül Sabar) , "Fare Avcısı", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cotta'schen Buchhandlung, 1827, pages 200-201; and with Taschenbuch auf das Jahr 1804, Herausgegeben von Wieland und Goethe, Tübingen, in der Cotta'schen Buchhandlung, pages 148-149. Just below the poem it says "(Von Anfang.)".

1 Methfessel: "weitgereiste"; further changes may exist not noted.

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]

10. Jägers Abendlied [sung text not yet checked]

Im [Felde]1 [schleich']2 ich still und wild,
Gespannt mein Feuerrohr.
Da schwebt so licht dein liebes Bild
Dein süßes Bild mir vor.

Du wandelst jetzt wohl still und mild
Durch Feld und liebes Thal,
Und ach mein schnell verrauschend Bild
Stellt sich dir's nicht einmal?

Des Menschen, der die Welt durchstreift
Voll Unmuth und Verdruß,
Nach Osten und nach Westen schweift,
Weil er dich lassen muß.

Mir ist es, denk' ich nur an dich,
Als in den Mond zu sehn;
Ein stiller Friede kommt auf mich,
Weiß nicht wie mir geschehn.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Avondlied van de jager", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "In the fields/forests I creep, silent and wild", copyright ©
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chant vespéral du chasseur", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, page 110.

First anonymously published in Christoph Martin Wieland's Der Teutsche Merkur vom Jahr 1776. Erstes Vierteljahr. Weimar, pages 8-9, with the title Jägers Nachtlied, see below.

1 Weber: "Walde"
2 Andersch: "schweif' " ; Gompertz: "streich' " ; further changes may exist not shown above.

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]

11. Nachts [sung text checked 1 time]

Guter Wächter,
Rufst die Stunden
Nächtlich aus!
Und erweckest
Jede Stunde
Mich von trüben
Träumen auf.
Ach viel harter
Bin ich selber
Mir am Tage,
Rufe laut
Die Minuten,
Die getrennet
Von der Liebsten
Traurig schleichen,
Mir ins Herz!

Authorship

Researcher for this text: Harry Joelson

12. Der Kuß [sung text not yet checked]

Ein Kuß von meinem Mädchen
Enthebt mich aller Sorgen. 
Er ruft den lichten Morgen 
Um Mitternacht hervor. 
Er zaubert Lil' und Rose
Aus dürrem Felsenmoose. 
Er zaubert mir Paläste 
Aus Stroh und Binsenrohr.

Ein Kuß von meinem Mädchen 
Macht mich zum ersten Weisen, 
Er lehrt mich, wie in Kreisen 
Sich Erd' und Himmel küßt. 
Er lehrt mich tief empfinden, 
Was Grübler nicht ergründen, 
Dass diese Welt die beste 
Von allen Welten ist.

Ein Kuß von meinem Mädchen 
Begeistert mich zum Guten; 
Der Sittenlehre Ruthen, 
Ach! die begeistern nicht. 
Man lernt so leicht durch Lieben 
Die schwersten Pflichten üben. 
Man übt so gern im Stillen 
Der Liebe süße Pflicht.

Mein Mädchen, o mein Mädchen, 
Laß keinen Kuß dich reuen! 
Denn deine Küsse weihen 
Zum Himmel selbst mich ein. 
Laß nie, nach eiteln Lehren, 
Mich einen Kuß entbehren, 
So werd' ich bald, dich küssend, 
Wie du, ein Engel seyn.

Authorship

Researcher for this text: Bertram Kottmann