Spanische Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

Song Cycle by Otto Valdemar Malling (1848 - 1915)

Word count: 631

1. Und schläfst du, mein Mädchen [sung text not yet checked]

Und schläfst du, mein Mädchen,
Auf, öffne du mir;
Denn die Stund' ist gekommen,
Da wir wandern von hier.

Und bist ohne Sohlen,
Leg' keine dir an;
Durch reisende Wasser
Geht unsere Bahn.

Durch die tief tiefen Wasser
Des Guadalquivir;
Denn die Stund' ist gekommen,
Da wir wandern von hier.1

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Intermezzo", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (David K. Smythe) , "And are you sleeping, my girl?", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Margarida Moreno) , "Intermezzo", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

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1 Schumann and Wolf here repeat the line "Auf, öffne du mir!"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Mädchenträume [sung text not yet checked]

Unter den Bäumen, unter den Bäumen
Ruht das Mädchen tief in Träumen.

Voll von liebendem Verlangen
Träumt sie von der Liebe golden,
Träumt sie sich zu ihrem Holden,
Träumet, doch nicht schlafbefangen.
Denn ein Mädchen voll Verlangen
Unter den Bäumen
Schlummert nicht bei Liebesträumen.

Ihre Brust wallt in die Höhe
Bei dem süßen Traumgesicht;
Sieht sie, was sie träumt, auch nicht,
Träumt sie doch, was gern sie sähe.
Ach, es ist ein schlimmes Wehe,
Unter den Bäumen
Nie zu sehen, was wir träumen!

Traum ist, Liebe, was du schickest,
Wenn du uns entziehst den Schlummer,
Da du uns für echten Kummer
Mit erlogner Lust erquickest.
Wen du Tags im Durst erstickest,
Läßt du Nachts Gelage träumen
Unter den Bäumen.

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3. Will die Nachtigall belauschen [sung text not yet checked]

In dem Garten sprießt die Rose,
Dorthin will ich,
Will die Nachtigall belauschen,
Wie sie singet.

An den Ufern jenes Flusses
Pflückt Limonen sich die Jungfrau.
Dorthin will ich,
Will die Nachtigall belauschen,
Wie sie singet.

Pflückt Limonen sich die Jungfrau,
Ihrem Freund sie zu bescheren.
Dorthin will ich,
Will die Nachtigall belauschen,
Wie sie singet.

Ihrem Freund sie zu bescheren
Mit dem Sommerhut von Seide.
Dorthin will ich,
Will die Nachtigall belauschen,
Wie sie singet.

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4. Blaue Augen hat das Mädchen [sung text not yet checked]

Blaue Augen hat das Mädchen,
Wer verliebte sich nicht drein!
 
Sind so reizend zum Entzücken,
Daß sie jedes Herz bestricken,
Wissen doch so stolz zu blicken,
Daß sie [schaffen eitel]1 Pein!
 
Machen Ruh' und Wohlbefinden,
Sinnen und Erinnrung schwinden,
Wissen stets zu überwinden
Mit dem spielend süßen Schein;
 
Mit dem spielend süßen Scheine
Fesseln sie die Treu' alleine,
Schaffen, daß in Kummer weine,
Wer da fröhlich pflag zu sein.
 
Keiner, der geschaut ihr Prangen,
Ist noch ihrem Netz entgangen,
Alle Welt begehrt zu hangen
Tag und Nacht an ihrem Schein.
 
Blaue Augen hat das Mädchen,
Wer verliebte sich nicht drein!

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Duet 'Blauwe ogen heeft het meisje'", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La fille a les yeux bleus", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Margarida Moreno) , "A menina tem olhos azuis", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Spanisches Liederbuch von Emanuel Geibel und Paul Heyse, Berlin: Verlag von Wilhelm Hertz (Bessersche Buchhandlung), 1852, pages 79-80

1 Schumann: "eitel schaffen"

Research team for this text: Auditorium du Louvre , Sharon Krebs [Guest Editor]

5. An die heilige Maria [sung text not yet checked]

Nun bin ich dein,
Du aller Blumen Blume,
Und sing' allein
Allstund zu deinem Ruhme;
Will eifrig sein,
Mich dir zu weih'n
Und deinem Duldertume.

Frau, auserlesen,
Zu dir steht all mein Hoffen,
Mein [innerst]1 Wesen
Ist allezeit dir offen. 
Komm, mich zu lösen
Vom Fluch des Bösen,
Der mich so hart betroffen!

Du Stern der See,
Du Port der Wonnen,
Von der im Weh
Die Wunden Heil gewonnen,
Eh' ich vergeh',
Blick' aus der Höh,
Du Königin der Sonnen!

Nie kann versiegen
Die Fülle deiner Gnaden;
Du hilfst zum Siegen
Dem, der mit Schmach beladen. 
An dich sich schmiegen,
Zu deinen Füßen liegen
Heilt allen [Harm]2 und Schaden.

Ich leide schwer
Und wohlverdiente Strafen. 
Mir bangt so sehr,
Bald Todesschlaf zu schlafen. 
Tritt du einher,
Und durch das Meer
O führe mich zum Hafen!

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Laura Prichard) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Spanisches Liederbuch von Emanuel Geibel und Paul Heyse, Berlin, Verlag von Wilhelm Hertz, 1852, pages 3-4.

1 Lange-Müller: "ganzes"
2 Lange-Müller: "Schmerz"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Grant Hicks

6. Das Echo [sung text not yet checked]

An des Baches stillen Weiden
Sang Tiren mit nassem Blick.
Klagte Phyllis seine Leiden.
Seiner Liebe trübe Freuden.
Aber Phyllis sang zurück:
  "Schäfer, ich versteh dich nicht!"
  "Schäfer, ach! ich glaub' es nicht."

Liebe, sang er, nur die Liebe,
Keinen Lohn begehr' ich mehr,
Wenn mir auch dein Blick nicht bliebe,
Wenn dein Herz mich von sich triebe,
Immer lieb' ich dich so sehr!
  "Schäfer, ich versteh dich nicht!"
  "Schäfer, ach! ich glaub' es nicht."

Ohne dich ist mir kein Leben,
Ohne dich das Leben Tod;
Und doch würd ich hin es geben.
Siebenmal dahin es geben.
Schäferin, auf dein Gebot.
  "Schäfer, ich versteh dich nicht!"
  "Schäfer, ach! ich glaub' es nicht."

Seh ich dich nicht, welche Leiden,
Seh ich dich, wie neue Pein!
Immer such ich deine Weiden;
Und doch such ich, sie zu meiden,
Kann nicht nah, nicht ferne sein.
  "Schäfer, ich versteh dich!"
  "Schäfer, ach! ich liebe dich."

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

7. Schönheit des Mädchens [sung text not yet checked]

Voller Anmut ist mein Mädchen
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author