Gesaenge mit Begleitung des Fortepiano von Corona Schroeter, zweyte Sammlung

Song Cycle by Corona Elisabeth Wilhelmine Schröter (1751 - 1802)

Word count: 0

1. Lied aus der Ferne [sung text not yet checked]

[Wann]1, in des Abends letztem [Scheine]2,
  Dir eine [lächelnde]3 Gestalt,
Am Rasensitz im Eichenhaine,
  Mit Wink und Gruß vorüberwallt:
Das ist des Freundes treuer Geist,
Der Freud' und Frieden dir verheißt.

[Wann]1 in des Mondes Dämmerlichte
  Sich deiner Liebe Traum verschönt,
Durch Cytisus und Weymutsfichte
  Melodisches Gesäusel tönt,
Und [Ahndung]4 dir den Busen hebt:
Das ist mein Geist der dich umschwebt.

Fühlst du, beim seligen Verlieren
  In des Vergangnen Zauberland,
Ein lindes, geistiges Berühren,
  Wie Zephyrs Kuß, an Lipp' und Hand,
Und wankt der Kerze flatternd Licht:
Das ist mein Geist, o zweifle nicht!

Hörst du, beim Silberglanz der Sterne,
  Leis' im verschwiegnen Kämmerlein,
Gleich Aeolsharfen aus der Ferne,
  Das Bundeswort: Auf ewig dein!
Dann schlummre sanft; es ist mein Geist,
Der Freud' und Frieden dir verheißt.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Lied uit de verte", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Song from far away", copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Chant venant de loin", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Antonio Zencovich) , "Canto dalla lontananza", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Gedichte von Friedrich Matthisson Dritte vermehrte Auflage. Zürich, 1794 bey Orell, Gessner, Füssli & Comp., pages 133-134; and with Gedichte von Friedrich von Matthisson. Erster Theil. Tübingen, bei Cotta, 1811, pages 274-275.

First published in Musen-Almanach für 1794, herausgegeben von Joh. Heinr. Voß, Hamburg, bey C.E.Bohn, pages 86-87.

1 Matthisson (1811 edition), and Giuliani, Nägeli, Pilz, Schubert: "Wenn".
2 Schubert (2nd version): "Hauche"
3 Zelter: "liebende"
4 Giuliani, Zelter: "Ahnung"

Research team for this text: Richard Morris , Peter Rastl [Guest Editor]

2. Liebe [sung text not yet checked]

  Ach! was ist die Liebe
  Für ein süßes Ding!
Sorgenlos, wie Kinder,
Führt sie uns durchs Leben.
Unser ganzes Leben flieht
Mit ihr geschwinder,
Als uns ohne Liebe
Sonst ein Tag verging!
  Ach! was ist die Liebe
  Für ein süßes Ding!

  Ach! was ist die Liebe
  Für ein süßes Ding!
Mut gibt sie zur Arbeit,
Hilft sie uns verrichten,
Eine Blumenkette
Werden unsre Pflichten,
Und am Thron der Liebe
Hängt der Kette Ring.
  Ach! was ist die Liebe
  Für ein süßes Ding!

  Ach! was ist die Liebe
  Für ein süßes Ding!
Unsre Seele hebet
Sich auf ihrem Flügel,
Unsre Seele schwebet,
Treu von ihr belebet,
Über Tal und Hügel,
Gleich dem Schmetterling.
  Ach! was ist die Liebe
  Für ein süßes Ding!

Authorship

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Cidli [sung text not yet checked]

  Im [Frühlingsschatten]1 fand ich Sie;
Da band ich Sie mit Rosenbändern:
Sie fühlt' es nicht und schlummerte.

  Ich sah Sie an; mein Leben hing
Mit diesem Blick' an ihrem Leben:
Ich fühlt' es wohl, und wußt' es nicht.

  Doch lispelt' ich Ihr [sprachlos]2 zu,
Und rauschte mit den Rosenbändern:
Da wachte Sie vom Schlummer auf.

  Sie sah mich an; Ihr Leben hing
Mit diesem Blick' an meinem Leben,
Und um uns [ward's]3 Elysium.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "La cinta rosa", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De rozenband", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , no title, copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Le ruban rose", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Il laccio di rose", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Juan Henríquez Concepción) , "La guirnalda de rosas", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Klopstocks Oden. Erster Band. Leipzig bey Georg Joachim Göschen. 1798, page 123.

First published in Lieder mit Melodien, für das Clavier, von Christian Ernst Rosenbaum. Zweeter Theil. Altona und Lübeck, Bey David Iversen, Königl. privil. Buchhändler aufs Herzogth. Holstein; 1762, page 6, with the title Das schlafende Mägdchen; then in Musenalmanach für das Jahr 1770. Göttingen bey Johann Christian Dieterich, page 68, with the title Das schlafende Mädchen; and in Poetische Blumenlese auf das Jahr 1774. Göttingen und Gotha, bey Johann Christian Dieterich, page 117, with the title Cidli.

1 Schubert, Zemlinsky: "Frühlingsgarten"
2 Schubert: "leise"
3 Schubert: "ward"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]

4. Über die Hoffnung [sung text not yet checked]

Ach!  ohne Hoffnung ist das Leben nichts;
Doch ach!  betrogne Hoffnung kürzt das Leben. 
Jetzt lächeln uns ein Fünkchen frohen Lichts,
Und es verlöscht, indem wir nach ihm streben. 

Allein, nicht hoffen, Minna, wäre Tod;
Nicht hoffen, was das Herz so brünstig flehet?
Nein, lieber male dir's mit Rosenroth
Der Täuschung, ob es schon ein Hauch verwehet.

Wie oft beseligt unser Herz ein Traum;
Und doch, ist's nur ein Traum, der bald verschwindet.
Erträumt dein Herz ein Glück  --  o gib' ihm Raum,
So lang sich's im Genusse glücklich findet.

Ist doch fast alles Traum auf dieser Welt;
Wir hoffen viel, und sind von nichts dann Erbe.
O träume dir das wahr, was dir gefällt,
Und hoffe stets, und träum;' und hoff' und sterbe.

Authorship

Confirmed with Wilhelm Gottlieb Becker, Vermischte Blätter, erster Band, Dresden: Waltherschen Hofbuchhandlung, 1790, pages 343- 344.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

5. Das Tal der Liebe [sung text not yet checked]

O selig, selig Thal,
Thal der Liebe mir einmal!
O heilger, heilger Baum,
Unsrer ersten Schwüre Raum.
Wo erröthend
Und erblödend
Süß ihr Herz zerfloß,
Und in Wort und Blicken welche Liebe goß!

Korinna's süsser Schwur,
War ach! war ein Zephir nur!
Sie kennt nicht mehr den Baum,
Unsrer ersten Liebe Raum!
Schmeicheleien,
Tändeleien
Lockten sie von mir,
Zogen ach! das leichte Mädchen weg von hier.

Ihr Blümchen in dem Thal,
Trauert, trauert allzumal!
Du Nachtigall im Baum,
Klage meines Lebens Traum --
Girrt, ihr treuen
Turteltäubchen,
Seufzer in mein Ach,
Daß die Falsche hier so süß das Herz mir brach.

Authorship

Based on

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Aus D'Urfeys Collection of Ballads and songs Vol. 3. p. 49. wo es mit der Melodie zu finden.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

6. Lied [sung text not yet checked]

Ich ging unter Erlen am kühligen Bach,
Und dachte wohl manchem und manchem wohl nach:
Es war mir im Herzen so leicht und so wohl;
Doch wurden von Thränen die Augen mir voll.

Es entschwebte den säuselnden [Wellen]1 das Bild
Von meiner Geliebten, holdselig und mild;
Da sank ich ans Ufer ins schwellende Moos,
Mir stürzten die Thränen [hinab]2 in den Schoß.

Nun lag ich im Schatten am kühligen Bach,
Und dachte wohl manchem und manchem wohl nach:
Die Nachtigall sang, und es rauschte der Bach;
Ich dachte dem einen und einen nur nach.

Schon flammten die Wolken im rötenden Strahl,
Schon senkten sich bräunere Schatten ins Thal,
Schon bebte durch Erlen der Mond auf dem Bach;
Ich dachte dem einen und einen nur nach.

Nun wankt' ich von dannen mit weinendem Blick,
Und sah nach dem Bach und den Erlen zurück:
Sie schwanden; es schwand nicht das liebliche Bild,
Das immer und immer die Seele mir füllt.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Song", copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission

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1 Nägeli: "Winde"
2 Nägeli: "herab"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor] , Melanie Trumbull

7. An die Nachtigall [sung text not yet checked]

Deinem sanftflötenden 
  Ton, Philomele,
Weichen die tödtenden 
  Schmerzen der Seele,
    Weichet der Kummer nicht, der mich verzehrt.

Singest du, seliger 
  Vogel, der Liebe?
Lächeln dir, frölicher
  Durch ihre Triebe,
    Lenzflur und Haine, von Blüten beschwert?

Die dich auf blühendem
  Wipfel beglücket,
Hat mit schnellfliehendem
  Wahn mich berücket,
    Hat mir den Freuden, ach! keine gewährt.

Authorship

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The poem is included in Gedichte von Friedrich Schmit., Nürnberg: im Verlag der J. G. Lochnerischen Buchhandlung, 1779, pages 16 - 17, and in Gothaische gelehrte Zeitungen, Zweytes Stück, den sechsten Jenner, 1779, Halle, 1779, pages 628-629, where the author is referred to as "Friedrich Schmid".


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Melanie Trumbull

8. Lied [sung text not yet checked]

Wie der Tag mir schleichet 
Ohne dich vollbracht; 
Die Natur [erbleichet]1, 
Rings um mich wird's Nacht.

Ohne dich hüllt alles 
Sich in [Schlummer]2 ein, 
Und zur öden Wüste 
Wird der [grüne]3 Hain.

Kommt der Abend endlich 
[Ohne dich herab, 
Lauf' ich bang und suche 
Dich Berg auf Berg ab:]4

Hab' ich dich verloren, 
Bleib' ich weinend stehn, 
Glaub' in [Schmerz]5 versunken 
[Weinend]6 zu vergehn.

Wie ich ahnend zittre, 
Wenn dein [Trill]7 erschallt ! 
Wenn ich dich erblicke, 
Wie das Blut mir wallt !

Öffnest du die Lippen, 
[Klopft mein banges]8 Herz, 
Deine [Handberührung]9 
Reisst mich himmelwärts  !

Authorship

Based on

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1 Burgmüller, Diabelli, Mozart: "erblasset"
2 Burgmüller, Mozart: "Trauer"
3 Burgmüller, Mozart: "schönste"
4 Burgmüller, Mozart: "Ohne dich heran,/ Lauf ich bald und suche/ Dich bergauf , bergan;"
5 Burgmüller, Mozart: "Gram"
6 Burgmüller, Mozart: "Langsam"
7 Burgmüller, Mozart: "Tritt"
8 Burgmüller, Mozart: "Klopfet mir das"
9 Burgmüller, Mozart: "Hand berühren"

Research team for this text: John H. Campbell , Malcolm Wren [Guest Editor]

9. Das unbefangene Mädchen [sung text not yet checked]

Ich bin ein Mädchen, fein und jung,
Und bin gottlob noch frei;
Ich weiß nichts von Romanenschwung
Und haß' Empfindelei.

Leicht fließt mein Blut. Ich liebe Scherz,
Ich liebe Sang und Tanz.
Mein Reichtum ist ein frohes Herz,
Mein Schmuck ein Blumenkranz.

Ich schlage nicht aus Evens Art,
Leichtgläubig, eitel, schwach;
Und Neugier, liebe Neugier ward
Mein Erbteil siebenfach.

Auch flieh' ich nicht der Männer Spur;
Mir sagte die Mama,
Wir armen Mädchen wären nur
Um ihretwillen da.

Drum schleicht in meinen schlichten Sinn
Kein blöder Stolz sich ein.
Wohl mir, daß ich ein Mädchen bin!
Laßt andre Engel sein!

Authorship

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10. An den Abendstern [sung text not yet checked]

Wie ruhig blinkt, aus wolkenloser Ferne,
Dein schönes Licht, du freundlichster der Sterne!
  Wie lieblich wallt im See dein zitternd Bild! 
Wie oft hast du, wenn ich vom West umfächelt
Auf Blumen lag, mir Seelenruh gelächelt,
  Der Sehnsucht bittern Harm wie oft gestillt!

Du blicktest auf den Bundeskreis der Brüder
Durch dieser Eiche sprießend Laubdach nieder;
  Die meisten sind verstreut, und wandeln fern!
Du schimmertest, beym schmerzlichen Umfangen
Der Trennung, auf den Zährenthau der Wangen
  Des Wiederfindens Hoffnung, schöner Stern!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "À l'étoile du soir", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

11. Se tu m'ami [sung text not yet checked]

Se tu m'ami, se sospiri
Sol per me, gentil pastor,
Ho dolor de' tuoi martiri,
Ho diletto del tuo amor,
Ma se pensi che soletto
Io ti debba riamar,
Pastorello, sei soggetto
Facilmente a t'ingannar.

Bella rosa porporina
Oggi Silvia sceglierà,
Con la scusa della spina
Doman poi la sprezzerà.
Ma degli uomini il consiglio
Io per me non seguirò.
Non perché mi piace il giglio
Gli altri fiori sprezzerò.

Authorship

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  • ENG English (Emily Ezust) , "If you love me, if you sigh", copyright ©
  • GER German (Deutsch) (Bertram Kottmann) , "Wenn du mich liebst, wenn du nach mir seufzt", copyright © 2001, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Débora Letícia Batista) , "Se tu me amas, se sospiras", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Aminta Iriarte) , "Si tu me amas, si tu suspiras", copyright © 2003, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Juan Henríquez Concepción) , "Si me amas", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

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12. Solitario bosco ombroso [sung text not yet checked]

Solitario bosco ombroso,
a te viene afflitto cor,
per trovar qualche riposo
fra i silenzi di questo orror.

Ogni oggetto ch'altrui piace
Per me lieto più non è:
ho perduta la mia pace,
son io stesso in odio a me.

La mia Fille, il mio bel foco,
dite, o piante è forse qui?
Ahi! La cerco in ogni loco;
eppur so ch'ella partì.

Quante volte, o fronde grate,
la vost'ombra ne coprì!
Corso d'ore si accento beate
quanto rapido fuggì!

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13. Romance [sung text not yet checked]

Deux bergères, pour faire usage
De l'amusement des beaux jours,
Alloient chasser dans le bocage
Ces oiseaux qu'on appelle amours.

Doris, d'une course rapide,
Osa, sans crainte, en approcher;
Églé, d'un pas lent et timide,
Dans un buisson fut se cacher.

De filets l'une environnée,
Vouloit enlever tout l'essaim ;
L'autre, dans ses vœux plus bornée,
N'avoit qu'une cage à la main.

Bientôt, auprès de nos bergères,
Tout le peuple ailé répandu,
Vola sur les branches légères
Du piège qu'on avoit tendu.

Doris en vit approcher mille,
Qu'effraya l'appât suborneur.
Dans sa cage, &Éacute;glé plus habile,
En prit un qui fit son bonheur. 

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14. Alexis depuis deux ans [sung text not yet checked]

Alexis depuis deux ans
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author, 18th century

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15. Non vi piacque ingusti Dei [sung text not yet checked]

Non vi piacque ingusti Dei
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

16. Già riede primavera  [sung text not yet checked]

Già riede primavera
col suo fiorito aspetto;
già il grato zeffiretto
scherza fra l'erbe e i fior.

Tornan le frondi agli alberi,
l'erbette al prato tornano;
sol non ritorna a me
la pace del mio cor.

Febo col puro raggio
sui monti il gel discioglie,
e quei le verdi spoglie
veggonsi rivestir.

E il fiumicel, che placido
fra le sue sponde mormora,
fa col disciolto umor
il margine fiorir.

L'orride querce annose
su le pendici alpine
già dal ramoso crine
scuotono il tardo gel.

A gara i campi adornano
mille fioretti tremuli,
non violati ancor
da vomere crudel.

Al caro antico nido
fin dall'egizie arene
la rondinella viene,
che ha valicato il mar;

che, mentre il volo accelera,
non vede il laccio pendere,
e va del cacciator
l'insidie ad incontrar.

L'amante pastorella
già più serena in fronte
corre all'usata fonte
a ricomporsi il crin.

Escon le greggie ai pascoli;
d'abbandonar s'affrettano,
le arene il pescator,
l'albergo il pellegrin.

Fin quel nocchier dolente,
che sul paterno lido,
scherno del flutto infido,
naufrago ritornò;

nel rivederlo placido
lieto discioglie l'ancore;
e rammentar non sa
l'orror che in lui trovò.

E tu non curi intanto,
Fille, di darmi aìta;
come la mia ferita
colpa non sia di te.

Ma, se ritorno libero
gli antichi lacci a sciogliere,
no che non stringerò
più fra catene il piè.

Del tuo bel nome amato,
cinto del verde alloro,
spesso le corde d'oro
ho fatto risonar.

Or, se mi sei più rigida,
vuo' che i miei sdegni apprendano
del fido mio servir
gli oltraggi a vendicar.

Ah no; ben mio, perdona
questi sdegnosi accenti;
che sono i miei lamenti
segni d'un vero amor.

S'è tuo piacer, gradiscimi;
se così vuoi, disprezzami;
o pietosa, o crudel,
sei l'alma del mio cor.

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