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Lieder und Gesänge

Word count: 199

Song Cycle by Carl Hohfeld

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11. Herz, mein Herz, sei nicht beklommen


Herz, mein Herz, sei nicht beklommen,
und ertrage dein Geschick,
neuer Frühling gibt zurück,
was der Winter dir genommen.

Und wie viel ist dir geblieben,
und wie schön ist noch die Welt!
Und, mein Herz, was dir gefällt,
alles, alles darfst du lieben!


19. Leb' wohl


   Schon wieder bin ich [fortgerissen]1
Vom Herzen, das ich innig liebe,
Schon wieder bin ich fortgerissen --
O wüßtest du, wie gern ich bliebe!
 
   Der Wagen rollt, es dröhnt die Brücke,
Der Fluß darunter fließt so trübe;
Ich scheide wieder von dem Glücke.
Vom Herzen, das ich innig liebe.
 
   Am Himmel jagen hin die Sterne,
Als flöhen sie vor meinem [Schmerze]2 --
Leb wohl, Geliebte! In der Ferne.
Wo ich auch bin, blüht dir mein Herze.


View original text (without footnotes)

Confirmed with: Heinrich Heine’s sämtliche Werke in vier Bänden, herausgegeben von Otto F. Lachmann, Erster Band, Leipzig: Druck und Verlag von Philiipp Reclam jun, [1887], page 252.

1 Kulenkamp: "hingerissen"; further changes may exist not noted above.
2 Lang: "Schmerz"

28. Frühlingslied


In dem Walde sprießt und grünt es
Fast jüngfräulich lustbeklommen;
Doch die Sonne lacht herunter:
Junger Frühling, sei willkommen!

Nachtigall! auch dich schon hör' ich,
Wie du flötest seligtrübe
Schluchzend langgezogne Töne,
Und dein Lied ist lauter Liebe!


29. Ich will meine Seele tauchen


Ich will meine Seele tauchen
In den Kelch der Lilie hinein;
Die Lilie soll klingend hauchen
Ein Lied von der Liebsten mein.

Das Lied soll schauern und beben
Wie der Kuß von ihrem Mund,
Den sie mir einst gegeben
In wunderbar süßer Stund'.


Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 115.


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