Zwölf Jugendlieder, 3 und 4 stimmig, für Sopran und Alt , opus 13

by Wilhelm Baumgartner (1820 - 1867)

1. Quelle des Frohsinns [sung text not yet checked]

Hab' ich still und ohne Prahlen 
Eine gute That gethan, 
O wie lacht mich Alles an 
Mit des Himmels schönsten Strahlen; 
Ha!  wie find' ich wohlgemuth 
Diese Welt so schön und gut!  

Milder leuchtet mir die Sonne, 
Lieblicher des Äthers Blau; 
Bächlein, Waldgesang und Au 
Füllen mich mit süßrer Wonne; 
Unschuld, Frohsinn, Friede spricht 
Mir aus jedem Angesicht.  

Weck', o Funk' aus Gottes Fülle, 
Mir den Keim' oft in Gemüth, 
Der zu edler That erblüht 
Ohne Zeugen, in der Stille. 
O dann hellt des Himmels Strahl 
Mir der Erde dunkles Thal! 

Authorship:

Confirmed with Ignaz Heinrich Freiherr von Wessenberg, Neue Gedichte, Constanz: M. Wallis., 1826, page 145.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

10. Die heil'gen drei Kön'ge [sung text not yet checked]

Die heil'gen drei Kön'ge aus Morgenland,
Sie frugen in jedem Städtchen:
Wo geht der Weg nach Bethlehem,
Ihr lieben Buben und Mädchen?

Die Jungen und Alten, sie [wußten es]1 nicht,
Die Könige zogen weiter;
Sie folgten einem goldenen Stern,
Der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb stehn über Joseph's Haus,
Da sind sie [hineingegangen]2;
Das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
Die heil'gen drei Könige sangen.

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sarah Hoffman) , "The three holy kings from the eastern land", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emma Lazarus) , appears in Poems and Ballads of Heinrich Heine, first published 1881
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Les trois rois mages de l'Orient", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Buch der Lieder von Heinrich Heine, Berlin, A. Warschauers Verlag, 1827, page 102. Note: it is number 39 in this edition, but 37 in later editions.

1 Strauss: "wußten's"
2 Lange-Müller: "hinein gegangen"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Grant Hicks

11. Fischerlied [sung text not yet checked]

Wer gleichet uns freudigen 
Fischern im Kahn? 
Wir wissen die schmeidigen 
Fische zu fahn. 
Wir sitzen, und schweben 
Geflügelten Lauf; 
Wir tanzen, und heben 
Die Füsse nicht auf.  

Bald hauchen uns säumende 
Lüftchen ans Ohr, 
Bald heben uns schäumende 
Wogen empor. 
Dann brüllt es an Klippen 
Und Felsen hinan, 
Dann schüttern die Rippen 
Dem taumelnden Kahn. 

Dess lachen wir rüstigen 
Kerle jedoch, 
Und winken die listigen 
Fischlein ins Joch. 
Dem Schose des Meeres, 
So grimmig es scheint, 
Dem traun wir, als wär' es 
Mit Planken umzäunt. 

Wir fahren mit sinkendem 
Monde hinaus, 
Und kommen mit blinkendem 
Kahne nach Haus.
Uns geben die Netze 
Frühmorgens gestellt, 
Lebendige Schätze, 
Und Abends schon Geld. 

Wohl bergen uns schützende 
Hütten die Nacht, 
Bis wieder das blitzende 
Sternchen erwacht, 
So geht es, und nimmer 
Gehts anders als gut; 
Ein Fischer hat immer 
Gar fröhlichen Muth. 

Authorship:

Confirmed with Sammlung vermischter Gedichte von Christian Adolf Overbeck, Lübeck und Leipzig: Friedrich Bohn und Compagnie, 1794, pages 23 - 25.

Note: there exists a later version with a different stanza 3 that can be found in a few anthologies containing the work of many poets.


Research team for this text: Bertram Kottmann , Melanie Trumbull

12. Frühlingsahnung [sung text not yet checked]

O sanfter, süsser Hauch!
[Schon]1 weckest du wieder
Mir Frühlingslieder,
Bald [blühen]2 die Veilchen auch.

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Auguri de primavera", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Anticipation of spring", copyright © 2004
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Avant-goût du printemps", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with: Uhlands Werke, Erster Teil, Gedichte, herausgegeben von Adalbert Silbermann, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Deutsches Verlagshaus Bong & Co., [no year], page 39.

1 Lang: "Wie"
2 Kahn: "blühn"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

2. Vom Monde [sung text not yet checked]

[Wer hat die schönsten Schäfchen?]1
Die hat der [gold'ne]2 Mond,
Der hinter [unsern]3 Bäumen
Am Himmel [drüben]4 wohnt.

Er kommt am späten Abend,
Wenn alles schlafen will,
Hervor aus seinem Hause
Zum Himmel leis' und still.

Dann weidet er die Schäfchen
Auf seiner [blauen]5 Flur,
Denn all' die weißen Sterne
Sind seine Schäfchen nur.

Sie tun [sich]6 nichts zu Leide
Hat eins das and're gern,
Und [Schwestern sind und Brüder]7
Da droben Stern [an]8 Stern.

Und soll ich dir ein's bringen,
So darfst du niemals schrei'n,
Mußt freundlich wie die Schäfchen
Und wie ihr Schäfer sein.

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Who has the most beautiful little sheep?", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

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1 Dresel: "Die allerschönsten Schäfchen"
2 Sandberger: "liebe"
3 Reichardt: "jenen"
4 Reichardt: "droben"
5 Sandberger: "bunten"
6 Reichardt: "uns"
7 Sandberger: "Schwester sind und Bruder"
8 Dresel: "am"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. An den Mai [sung text not yet checked]

Komm, lieber Mai, und mache
Die Bäume wieder grün,
Und laß mir an dem Bache
Die kleinen Veilchen blühn!
Wie möcht ich doch so gerne
Ein Veilchen wieder sehn,
Ach, lieber Mai, wie gerne
Einmal spazieren gehn!

Zwar Wintertage haben
Wohl auch der Freuden viel;
Man kann im Schnee eins traben
Und treibt manch Abendspiel,
Baut Häuserchen von Karten,
Spielt Blindekuh und Pfand;
Auch gibt's wohl Schlittenfahrten
Auf's liebe freie Land.

Doch wenn die Vöglein singen
Und wir dann froh und flink
Auf grünen Rasen springen,
Das ist ein ander Ding!
Jetzt muß mein Steckenpferdchen
Dort in dem Winkel stehn;
Denn draußen in dem Gärtchen
Kann man vor Kot nicht gehn.

Am meisten aber dauert
Mich Lottchens Herzeleid;
Das arme Mädchen lauert
Recht auf die Blumenzeit;
Umsonst hol ich ihr Spielchen
Zum Zeitvertreib herbei,
Sie sitzt in ihrem Stühlchen
Wie's Hühnchen auf dem Ei.

Ach, wenn's doch erst gelinder
Und grüner draußen wär!
Komm, lieber Mai, wir Kinder,
Wir bitten dich gar sehr!
O komm und bring vor allen
Uns viele Veilchen mit,
Bring auch viel Nachtigallen
Und schöne Kuckucks mit!

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Verlangen naar de lente", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Come, dear May, and make the trees green again", copyright ©
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , "Kevään kaipuu", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Nostalgie du printemps", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Vieni, amato maggio", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • LIT Lithuanian (Lietuvių kalba) (Giedrius Prunskus) , copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Treue Liebe [sung text not yet checked]

Wenn alle untreu werden,
So bleib' ich dir [doch]1 treu;
Daß Dankbarkeit auf Erden
Nicht ausgestorben sey.
Für mich umfing dich Leiden,
Vergingst für mich in Schmerz;
Drum geb' ich dir mit Freuden
Auf ewig dieses Herz.

Oft muß ich bitter weinen,
Daß du gestorben bist,
Und mancher von den Deinen
Dich lebenslang vergißt.
Von Liebe nur durchdrungen
Hast du so viel gethan,
Und doch bist du verklungen,
Und keiner denkt daran.

Du stehst voll treuer Liebe
Noch immer jedem bey;
Und wenn dir keiner bliebe,
So bleibst du dennoch treu;
Die treuste Liebe sieget,
Am Ende fühlt man sie,
Weint bitterlich und schmieget
Sich kindlich an dein Knie. 

Ich habe dich empfunden,
O! lasse nicht von mir;
Laß innig mich verbunden
Auf ewig seyn mit dir.
Einst schauen meine Brüder
Auch wieder himmelwärts,
Und sinken liebend nieder,
Und fallen dir ans Herz.

Authorship:

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Confirmed with Novalis Schriften. Herausgegeben von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck. Zweiter Theil. Berlin, 1802- In der Buchhandlung der Realschule, pages 136-137; with Novalis Schriften. Herausgegeben von Ludwig Tieck und Fr. Schlegel. Dritte Auflage. Zweiter Theil. Berlin, 1815. In der Realschulbuchhandlung, pages 28-29; and with Novalis Schriften. Kritische Neuausgabe auf Grund des handschriftlichen Nachlasses von Ernst Heilborn. Erster Theil. 1901. Druck und Verlag von Georg Reimer Berlin, page 334.

First published in Musen-Almanach für das Jahr 1802. Herausgegeben von A. W. Schlegel und L. Tieck. Tübingen, in der Cotta'schen Buchhandlung, 1802, pages 200-202.

1 Schubert: "noch"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]

5. Wanderlied [sung text not yet checked]

Vögel singen, Blumen blühen
Grün ist wieder Wald und Feld.
[O]1 so laßt uns zieh'n und wandern
Von dem einen Ort zum andern
[Durch die weite grüne Welt]2.

Wie im [Bauer]3 sitzt der Vogel
Saßen wir noch jüngst zu Haus.
Aufgethan ist [jetzt]4 das Bauer,
Hin ist Winter, Kält' und Trauer,
Und wir fliegen wieder aus.

Freude [lebt auf allen Wegen]5,
Um uns, mit uns, überall.
Freude säuselt aus den Lüften,
Hauchet aus den Blumendüften,
Tönt im Sang der Nachtigall.

Nun so laßt uns zieh'n und wandern
Durch den neuen Sonnenschein,
Durch die [lichten]6 Au'n und Felder,
Durch die dunkelgrünen Wälder
In die [neue]7 Welt hinein.

Authorship:

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Confirmed with Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben. Erste vollständige Ausgabe besorgt durch Dr. Lionel von Donop, Zweite Auflage, Berlin, G. Grote'sche Verlagsbuchhandlung, 1877, pages 47-48.

1 Graben-Hoffmann: "Nun"
2 Graben-Hoffmann: "In die weite Welt hinein"
3 Graben-Hoffmann: "Lenze"
4 Esser: "nun"
5 Graben-Hoffmann: "winkt uns allerwegen"
6 Graben-Hoffmann: "bunten"
7 Esser: "weite"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

6. Frühlingslied [sung text not yet checked]

Werde heiter, mein Gemüte,
Und vergiß der Angst und Pein!
Groß ist Gottes Gnad' und Güte,
Groß muß auch dein Hoffen sein.

Kommt der helle, gold'ne Morgen
Nicht hervor aus dunkler Nacht?
Lag nicht einst im Schnee verborgen
[Tief des]1 Frühlings Blütenpracht?

Durch die Finsterniß der Klagen
Bricht der Freude Morgenstern;
Bald wird auch dein Morgen tagen,
Gottes Güt' ist nimmer fern!

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Barbara Miller) , "Morning song", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission

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Note: also in Dichterleben
1 in Hoffmann's von Fallersleben Gesammelte Werke; Erster Band : Lyrische Gedichte: Dichterleben, Liebesleben, Berlin, F. Fontane, 1890, p. 99, this is "Tiefes".

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

7. Am Morgen 

Die finstre Nacht ist nun vorbei
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author

8. Abendgebet [sung text not yet checked]

Müde bin ich, geh zur Ruh,
Schliesse beide Äuglein zu.
Vater, laß die Augen dein
Über meinem Bette sein.

Hab' ich Unrecht heut' gethan,
Sieh es, lieber Gott, nicht an!
[Deine Gnad' in Jesu Blut
Macht ja]1 allen Schaden gut.

Alle, die mir sind verwandt,
Gott, laß ruhn in deiner Hand!
Alle Menschen, groß und klein,
Sollen dir befohlen sein.

Kranken Herzen sende Ruh;
[Nasse]2 Augen schliesse zu.
[Laß den Mond am Himmel stehn
Und die stille Welt besehn.]3

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Night prayer", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Luise Hensel, Lieder, sechste Auflage, Paderborn und Münster: Ferdinand Schöningh, 1887, page 49.

1 Hess: "Deine Gnad und Jesu Blut/ Macht ja"; Reinecke: "Deine Gnad und Jesu Blut/ Machen"
2 Reinecke: "Müde"
3 Reinecke: "Gott im Himmel halte Wacht/ gib uns eine gute Nacht."

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Melanie Trumbull

9. Wanderlied [sung text not yet checked]

[Vom Grund]1 bis zu den Gipfeln,
So weit man sehen kann,
Jetzt blüht's in allen Wipfeln,
Nun geht das Wandern an:

Die Quellen von den Klüften,
Die Ström' auf grünem Plan,
Die Lerchen hoch in Lüften,
[Der Dichter]2 frisch voran.

Und die im Tal verderben
In trüber Sorgen Haft,
[Er möcht sie alle]3 werben
Zu dieser Wanderschaft.

Und von den Bergen nieder
Erschallt sein [Lied]4 ins Tal,
Und die zerstreuten Brüder
[Faßt Heimweh]5 allzumal.

Da wird die Welt so munter
Und nimmt die Reiseschuh,
[Sein]6 Liebchen mittendrunter
[Die nickt ihm]7 heimlich zu.

Und über Felsenwände
Und auf dem grünen Plan
Das wirrt und jauchzt ohn Ende --
Nun geht das Wandern an!

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Joseph Freiherrn von Eichendorff, Gedichte, Berlin, Verlag von M. Simion, 1841, page 4.

1 Kretschmar: "Vom Grunde" ; Rietz: "Von Grund"; further changes for Kretschmar and Rietz may exist that are not noted above.
2 Mendelssohn: "Die ziehen"
3 Mendelssohn: "Die will der Frühling"
4 Mendelssohn: "Ruf"
5 Mendelssohn: "Sie hören's"
6 Mendelssohn: "das"
7 Mendelssohn: "sie nickt uns"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Lau Kanen [Guest Editor] , Sharon Krebs [Guest Editor]