Galgenliederbuch nach Gedichten von Christian Morgenstern

Song Cycle by Rudi Spring (b. 1962)

Word count: 1565

1. Igel und Agel [sung text not yet checked]

Ein Igel saß auf einem Stein
und blies auf einem Stachel sein.
Schalmeiala, schalmeialü!
Da kam sein Feinslieb Agel
und tat ihm schnigel schnagel
zu seinen Melodein.
Schnigula schnagula
schnaguleia lü!

Das Tier verblies sein Flötenhemd...
"Wie siehst Du aus so furchtbar fremd!?"
Schalmeiala, schalmeialü -
Feins Agel ging zum Nachbar, ach!
Den Igel aber hat der Bach
zum Weiher fortgeschwemmt.
Wigula wagula
waguleia wü
tü tü ...

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Bertram Kottmann) , "Hedge-hug-hog", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Gary Bachlund) , "Hedgehog and Hedge-hag", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Walter A. Aue) , "Hedgehog and Hedgehag", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , "Siili ja havunneulanen", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Geiß und Schleiche [sung text not yet checked]

Die Schleiche singt ihr Nachtgebet,
die Waldgeiß staunend vor ihr steht.

Die Waldgeiß schüttelt ihren Bart
wie ein Magister hochgelahrt.

Sie weiß nicht, was die Schleiche singt,
sie hört nur, daß es lieblich klingt.

Die Schleiche fällt in Schlaf alsbald.
Die Geiß geht sinnend durch den Wald.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , copyright © 2005
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chèvre et lézard", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Galgenbruders Gebet und Erhörung [sung text not yet checked]

(Ein Nachtlied, im Jenseits vorzusingen)

Die Mond-Uhr wies auf halber Ilf,
da rief ich laut: Gott hilf, Gott hilf!
Wie singt im nahen Röhricht
die Unke gar so töricht!

Uu, uu, uu, uu -
So geht es immer und immerzu!
Ich kann solch lautes Grübeln
der Kröte nur verübeln.

So schweig doch still, verruchtes Maul!
Sonst fress dich gleich der Silbergaul!
Er frißt dich auf wie Hafer -
drum werde stiller, braver! ...

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Die Mond-Uhr wies dreiviertel Ilf,
verweht war mein: Gott hilf, Gott hilf! -
Im nahen Röhricht aber
erschien der Silbertraber.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Mopsenleben [sung text not yet checked]

Es sitzen Möpse gern auf Mauerecken,
Die sich ins Straßenbild hinaus erstrecken,
Um von sotanen vorteilhaften Posten
Die bunte Welt gemächlich auszukosten.
O Mensch, lieg vor dir selber auf der Lauer,
Sonst bist du auch ein Mops nur auf der Mauer.

Authorship

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Die Beichte des Wurms [sung text not yet checked]

Es lebt in einer Muschel
ein Wurm gar seltner Art;
der hat mir mit Getuschel
sein Herze offenbart.

Sein armes kleines Herze,
hei, wie das flog und schlug!
Ihr denket wohl, ich scherze?
Ach, denket nicht so klug.

Es lebt in einer Muschel
ein Wurm gar seltner Art;
der hat mir mit Getuschel
sein Herze offenbart.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La confession du ver", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

6. Der Seufzer [sung text not yet checked]

Ein Seufzer lief Schlittschuh auf nächtlichem Eis
  und träumte von Liebe und Freude.
Es war an dem Stadtwall und Schneeweiß
  glänzten die Stadtwallgebäude

Der Seufzer dacht' an ein Maidelein
  und blieb erglühend stehen.
Da schmolz die Eisbahn unter ihm --
  und er sank -- und ward nimmer gesehen!

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Gary Bachlund) , "The sigh", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le soupir", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

7. Die beiden Flaschen  [sung text not yet checked]

Zwei Flaschen stehn auf einer Bank,
die eine dick, die andre schlank.
Sie möchten gerne heiraten.
Doch wer soll ihnen beiraten?

Mit ihrem Doppel-Auge leiden
sie auf zum blauen Firmament . . .
Doch niemand kommt herabgerennt
und kopuliert die beiden.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Gary Bachlund) , "Both bottles", rhymed paraphrase, copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Les deux bouteilles", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

8. Galgenberg [sung text not yet checked]

Blödem Volke unverständlich
treiben wir des Lebens Spiel.
Gerade das, was unabwendlich,
fruchtet unserm Spott als Ziel.

Magst es Kinder-Rache nennen
an des Daseins tiefem Ernst; -
wirst das Leben besser kennen,
wenn du uns verstehen lernst.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Mont Gibet", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

9. Galgenbruders Lied an Sophie die Henkersmaid [sung text not yet checked]

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, küsse mir den Schädel!
Zwar ist mein Mund
ein schwarzer Schlund -
doch du bist gut und edel!

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, streichle mir den Schädel!
Zwar ist mein Haupt
des Haars beraubt -
doch du bist gut und edel!

Sophe, mein Henkersmädel,
komm, schau mir in den Schädel!
Die Augen zwar,
sie fraß der Aar -
doch du bist gut und edel!

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chanson des frères du gibet à Sophie, la fille du bourreau", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

10. Der Rabe Ralf [sung text not yet checked]

Der Rabe Ralf
   will will hu hu
dem niemand half
   still still du du
half sich allein
am Rabenstein
   will will still still
      hu hu

Die Nebelfrau
   will will hu hu
nimmts nicht genau
   still still du du
sie sagt nimm nimm
's ist nicht so schlimm
   will will still still
      hu hu

 Doch als ein Jahr
    will will hu hu
 vergangen war
    still still du du
 Da lag im Rot
 der Rabe tot
    will will still still
       du du

[In diesem Gedicht wird die Sozialdemokratie characterisiert
  beziehungsweise ihr Übergang von lasalleschen zu marxistischen Ideen.]1

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Gary Bachlund) , "The Raven Ralf", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 often left unset; included in Bachlund's setting.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

11. Die Rehlein (Das Gebet) [sung text not yet checked]

Die Rehlein beten zur Nacht,
        hab acht!

        Halb neun!

        Halb zehn!

        Halb elf!

      Halb zwölf!

        Zwölf!

Die Rehlein beten zur Nacht,
       hab acht!
Sie falten die kleinen Zehlein,
      die Rehlein.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La prière", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

12. Galgenbruders Frühlingslied [sung text not yet checked]

Es lenzet auch auf unserm Spahn,
o selige Epoche!
Ein Hälmlein will zum Lichte nahn
aus einem Astwurmloche.

Es schaukelt bald im Winde hin
und schaukelt bald drin her.
Mir ist beinah, ich wäre wer,
der ich doch nicht mehr bin ...

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

13. Das Mondschaf sagt sich selbst [sung text not yet checked]

Das Mondschaf sagt sich selbst gut Nacht,
d. h., es wurde überdacht
von seinem eigenen Denker:
Der übergibt dies alles sich
mit einem kurzen Federstrich
als seinem eigenen Henker.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

14. Lunovis [sung text not yet checked]

Lunovis in planitie stat
Cultrumque magn' expectitat.
   Lunovis.

Lunovis herba rapta it
In montes, unde cucurrit.
   Lunovis.

Lunovis habet somnium:
Se culmen rer' ess' omnium.
   Lunovis.

Lunovis mane mortuumst.
Sol ruber atque ips' albumst.
   Lunovis.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

15. Das Mondschaf steht auf weiter Flur [sung text not yet checked]

Das Mondschaf steht auf weiter Flur.
Es harrt und harrt der großen Schur.
Das Mondschaf.

Das Mondschaf rupft sich einen Halm
und geht dann heim auf seine Alm.
Das Mondschaf.

Das Mondschaf spricht zu sich im Traum:
"Ich bin des Weltalls dunkler Raum."
Das Mondschaf.

Das Mondschaf liegt am Morgen tot.
Sein Leib ist weiß, die Sonn' ist rot.
Das Mondschaf.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le mouton de la lune", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

16. Gleichnis [sung text not yet checked]

Palmström schwankt als wie ein Zweig im Wind ...
Als ihn Korf befragt, warum er schwanke,
meint er: weil ein lieblicher Gedanke,
wie ein Vogel, zärtlich und geschwind,
auf ein kleines ihn belastet habe -
schwanke er als wie ein Zweig im Wind,
schwingend noch von der willkommnen Gabe.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Comme un rameau dans le vent", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

17. Das Knie [sung text not yet checked]

Ein Knie geht einsam durch die Welt.
Es ist ein Knie, sonst nichts!
Es ist kein Baum! Es ist kein Zelt!
Es ist ein Knie, sonst nichts.

Im Kriege ward einmal ein Mann
erschossen um und um.
Das Knie allein blieb unverletzt -
als wär's ein Heiligtum.

Seitdem geht's einsam durch die Welt.
Es ist ein Knie, sonst nichts.
Es ist kein Baum, es ist kein Zelt.
Es ist ein Knie, sonst nichts.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le genou", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

18. Korf erfindet eine Art von Witzen [sung text not yet checked]

Korf erfindet eine Art von Witzen,
die erst viele Stunden später wirken.
Jeder hört sie an mit langer Weile.

Doch als hätt' ein Zunder still geglommen,
wird man nachts im Bette plötzlich munter,
selig lächelnd wie ein satter Säugling. 

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Korf invente une espèce de blague", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

19. Vice versa [sung text not yet checked]

Ein Hase sitzt auf einer Wiese,
des Glaubens, niemand sähe diese.

Doch, im Besitze eines Zeisses,
betrachtet voll gehaltnen Fleißes

vom vis-a-vis gelegnen Berg
ein Mensch den kleinen Löffelzwerg.

Ihn aber blickt hinwiederum
ein Gott von fern an, mild und stumm.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English [singable] (Walter A. Aue) , "A rabbit sits amidst the green", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Vice versa", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Claus Swienty

20. Der Schaukelstuhl auf der verlassenen Terrasse [sung text not yet checked]

"Ich bin ein einsamer Schaukelstuhl
und wackel im Winde,
                                       im Winde.

Auf der Terrasse, da ist es kuhl,
und ich wackel im Winde,
                                             im Winde.

Und ich wackel und nackel den ganzen Tag.
Und es nackelt und rackelt die Linde
Wer weiß, was sonst wohl noch wackeln mag
im Winde,
                   im Winde,
                                      im Winde."

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

21. Die zwei Parallelen [sung text not yet checked]

Es gingen zwei Parallelen
ins Endlose hinaus,
zwei kerzengerade Seelen
und aus solidem Haus.

Sie wollten sich nicht schneiden
bis an ihr seliges Grab:
Das war nun einmal der beiden
geheimer Stolz und Stab.

Doch als sie zehn Lichtjahre
gewandert neben sich hin,
da wards dem einsamen Paare
nicht irdisch mehr zu Sinn.

Warn sie noch Parallelen?
Sie wußtens selber nicht, -
sie flossen nur wie zwei Seelen
zusammen durch ewiges Licht.

Das ewige Licht durchdrang sie,
da wurden sie eins in ihm;
die Ewigkeit verschlang sie
als wie zwei Seraphim.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Les deux parallèles", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

22. Der Steinochs [sung text not yet checked]

Der Steinochs schüttelt stumm sein Haupt,
daß jeder seine Kraft ihm glaubt.
Er spießt dich plötzlich auf sein Horn
und bohrt von hinten dich bis vorn.
    Weh!

Der Steinochs lebt von Berg zu Berg,
vor ihm wird, was da wandelt, Zwerg.
Er nährt sich meist - und das ist neu -
von menschlicher Gehirne Heu.
    Weh!

Der Steinochs ist kein Tier, das stirbt,
dieweil sein Fleisch niemals verdirbt.
Denn wir sind Staub, doch er ist Stein!
Du möchstest wohl auch Steinochs sein?
    He?

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

23. Korfs Verzauberung [sung text not yet checked]

Korf erfährt von einer fernen Base,
einer Zauberin,
die aus Kräuterschaum Planeten blase,
und er eilt dahin,
eilt dahin gen Odelidelase,
zu der Zauberin...
 
findet wandelnd sie auf ihrer Wiese,
fragt sie, ob sie sei,
die aus Kräuterschaum Planeten bliese,
ob sie sei die Fei,
sei die Fei von Odeladelise?
Ja, sie sei die Fei!
 
Und sie reicht ihm willig Krug und Ähre,
und er bläst den Schaum,
und sie da, die wunderschönste Sphäre
wölbt sich in den Raum,
wölbt sich auf, als ob's ein Weltball wäre,
nicht nur Schaum und Traum.
 
Und die Kugel löst sich los vom Halme,
schwebt gelind empor,
dreht sich um und mischt dem Sphärenpsalme,
mischt dem Sphärenchor
Töne, wie aus ferner Hirtenschalme
dringen sanft hervor.
 
In dem Spiegel aber ihrer Runde
schaut v. Korf beglückt,
was ihm je in jeder guten Stunde
durch den Sinn gerückt:
Seine Welt erblickt mit offnem Munde
Korf entzückt.
 
Und er nennt die Base seine Muse,
und sieh da! sieh dort!
Es erfaßt ihn was an seiner Bluse
und entführt ihn fort,
führt ihn fort aus Odeladeluse
nach dem neuen Ort...

Authorship

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

24. Das Weiblein mit der Kunkel [sung text not yet checked]

Um stille Stübel schleicht des Monds
barbarisches Gefunkel?
im Gäßchen hoch im Norden wohnt's,
das Weiblein mit der Kunkel.

Es spinnt und spinnt. Was spinnt es wohl?
Es spinnt und spintisieret...
Es trägt ein weißes Kamisol,
das seinen Körper zieret.

Um stille Stübel schleicht des Monds
barbarisches Gefunkel -
im Gäßchen hoch im Norden wohnt's,
Das Weiblein mit der Kunkel.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La petite femme à la quenouille", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]